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Ruhestand als Millionär: 3 Aktien, die dazu infrage kommen

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Es steht außer Frage, dass einer der zuverlässigsten Wege zur Vermögensbildung darin besteht, in starke Unternehmen zu investieren und diese langfristig zu halten. Beispiel: Seit seiner Einführung Mitte der 1920er-Jahre bis 2019 hat der S&P 500 (ursprünglich nur 90 Aktien) eine jährliche Rendite von rund 10 % erzielt. Seit seiner Erweiterung auf 500 Aktien Mitte der 1950er-Jahre hat der Index eine Rendite von etwa 8 % erzielt.

Das bedeutet, dass die Zeit auf der Seite der Anleger ist, und je früher man damit beginnt, desto besser sind die Chancen, sich als Millionär in den Ruhestand zu verabschieden.

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Eine weitere Möglichkeit, die Chancen des Portfolios zu erhöhen, besteht darin, in kleinere Unternehmen mit einem Produkt zu investieren, das den Markt durchrüttelt. Schauen wir uns drei Unternehmen an, die dazu infrage kommen. Und: Was haben alle drei gemeinsam?

1. Guardant Health

Obwohl die Krebsbehandlung in den letzten Jahren weit gekommen ist, hat sich eines nicht geändert: Früherkennung ist ein Schlüssel zum Überleben. Leider sind viele der bestehenden Methoden zur Feststellung, ob ein Patient Krebs hat, sowohl kostspielig als auch invasiv. Hier kommt Guardant Health (WKN: A2N5RY) ins Spiel.

Das Unternehmen ist ein Pionier auf dem Gebiet der Flüssigkeitsbiopsie, bei der Fragmente von Krebszellen mit einem einfachen Bluttest nachgewiesen werden können. Durch die Identifizierung von DNA- und RNA-Fragmenten, die von Krebstumoren abgespalten werden, revolutioniert Guardant die Zukunft der Krebserkennung. Doch das ist noch nicht alles. Indem sie feststellen, welche Art von Krebs vorliegt, können Ärzte viel schneller als bisher einen individuellen Behandlungsplan erstellen.

Im Jahr 2019 stiegen die Einnahmen von Guardant Health gegenüber dem Vorjahr um 137 %, obwohl das Unternehmen noch keinen Gewinn erwirtschaftet hatte. Dieser Trend setzte sich Anfang 2020 mit einem Umsatzanstieg von 84 % im ersten Quartal fort. Der Ausbruch der Pandemie bremste jedoch das Wachstum des Unternehmens. Viele Behandlungen wurden aufgeschoben, die Einnahmen stiegen im zweiten Quartal nur um 23 %. Das Management hat seither offengelegt, dass die Nachfrage wieder das Niveau von vor Corona erreichte, was eine Verbesserung für das kommende Quartal signalisieren sollte.

Schließlich genehmigte die Food and Drug Administration das jüngste Krebsfrüherkennungs-Tool des Unternehmens, Guardant360 CDx. Das wird dazu beitragen, die Einführung dieser bahnbrechenden Gesundheitstechnologie auf einem größeren Markt zu beschleunigen.

2. Okta

Mehr Menschen als je zuvor arbeiten von zu Hause aus. Die IT-Abteilung der Unternehmen muss also gewährleisten, dass die Mitarbeiter von überall zugreifen können. Dadurch erhöhte sich die ohnehin schon gewaltige Hacker-Bedrohung. Okta (WKN: A2DNKR) hat hier eine Lösung parat.

Der cloudbasierte Identitätsmanagementdienst des Unternehmens war bereits unangefochtener Marktführer im Bereich des Identitäts- und Zugriffsmanagements. Er übernahm die Aufgabe der Benutzerauthentifizierung für Mitarbeiter, Auftragnehmer und Kunden und integrierte mehr als 6.500 Unternehmenssoftware-Apps. Ziel: Eine einzige, sichere Anmeldung zu schaffen. Das Unternehmen hat mehr als 8.400 globale Organisationen als Kunden, die sich bei der Verwaltung ihrer Zugangs- und Authentifizierungsprotokolle auf Okta verlassen. Okta wurde zum dritten Mal in Folge vom Forschungsunternehmen Gartner zum Branchenführer im Bereich Zugangsmanagement ernannt. Forrester Research nannte das Unternehmen den führenden Identity-as-a-Service (IaaS)-Anbieter.

In der ersten Hälfte des Jahres 2020 stiegen die Einnahmen von Okta gegenüber dem Vorjahr um 44 %. Gleichzeitig stieg seine verbleibende Leistungsverpflichtung – die aus künftigen Einnahmen besteht, die unter Vertrag stehen, aber noch nicht verbucht wurden – im Jahresvergleich um 56 %.

Das Management nannte die Einführung von Cloud Computing, die laufende digitale Transformation sowie die Notwendigkeit einer Null-Trust-Sicherheit als signifikanten Rückenwind. Der beschleunigt Oktas ohnehin schon berauschende Wachstumsaussichten. Hier sieht man keine Anzeichen für eine Verlangsamung.

3. MongoDB

Die Daten, die heutzutage milliardenfach anlaufen, sind chaotisch. Was einst sauber in wohldefinierte Spalten und Zeilen passte, besteht heute aus Fotos, Videos, Audios und sogar ganzen Präsentationen. Als Folge der sich verändernden Natur der Datenanalyse bleiben alte Datenbanken weit hinter den Anforderungen zurück.

Hier kommt MongoDB (WKN: A2DYB1) ins Spiel. Die hochmoderne cloudbasierte Plattform des Unternehmens verzichtet auf die von den Vorgängern geforderte strenge Struktur und kann eine Vielzahl von Datentypen verarbeiten. Die stammen aus verschiedenen Quellen. Das macht sie zur ersten Wahl für Entwickler, da sie ihnen und den von ihnen entwickelten Apps mehr Möglichkeiten bietet. Mit MongoDBs kostenlosem Community-Angebot kommen Kunden zum Unternehmen. Und mit dem cloudzentrierten Database-as-a-Service (DBaaS)-Produkt des Unternehmens namens Atlas bleiben sie langfristig. Atlas ist der Schlüssel zum rasanten Wachstum von MongoDB.

Im zweiten Quartal meldete MongoDB Einnahmen, die gegenüber dem Vorjahr um 39 % stiegen, während die Einnahmen aus Abonnements um 41 % zunahmen. Atlas hingegen stieg um 66 % und macht nun 44 % der Gesamteinnahmen des Unternehmens aus. Das ist eine beeindruckende Leistung für ein Produkt, das weniger als vier Jahre alt ist.

Die beeindruckende Kundenakquise hat das starke Wachstum des Unternehmens angetrieben. Die Gesamtzahl der Kunden von MongoDB kletterte auf 20.200, etwa 35 % mehr als im Vorjahr. Kunden, die einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (Annual Recurring Revenue, ARR) von 100.000 USD oder mehr beisteuern, stiegen auf 819. Das entspricht einem Anstieg von 32 %.

Die Daten werden in Zukunft sicherlich nur komplexer. Damit hat dieses Unternehmen eine große und wachsende Chance.

Hohe Bewertungen, große Chance

Nun, was haben alle drei Aktien gemeinsam? Erstens haben sie jeweils eine relativ kleine Marktkapitalisierung: Guardant Health, MongoDB und Okta werden mit 11 Milliarden USD, 15 Milliarden USD bzw. 32 Milliarden USD bewertet. Auch wenn eine niedrigere Marktkapitalisierung in der Regel zu einer höheren Volatilität führt, scheint hier jedoch große Chance auf Wachstum zu herrschen.

Allerdings sind auch alle drei Aktien recht teuer. MongoDB, Guardant Health und Okta werden derzeit zum 28-, 39- bzw. 39-Fachen gehandelt. Man muss auch wissen, dass keines dieser Unternehmen derzeit profitabel ist. Stattdessen wird jede noch so kleine Einnahme in zukünftiges Wachstum gesteckt.

Trotzdem waren die Investoren bisher bereit, für das beeindruckende Umsatzwachstum und eventuell explosionsartige Gewinne viel Geld auf den Tisch zu legen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Guardant Health, MongoDB, and Okta und empfiehlt Aktien von Gartner. Danny Vena besitzt Aktien von Guardant Health, MongoDB und Okta. Dieser Artikel erschien am 15.10.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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