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3 Gründe, warum ich mein BASF-Aktienpaket jetzt reduziert habe!

Foto: BASF SE

Ja, ich habe einen Teil meiner BASF-Aktien (WKN: BASF11) verkauft. Ist jetzt gerade ein guter Zeitpunkt, um bei dem DAX-Chemiekonzern die Reißleine zu ziehen? Nun, darüber kann man mit Sicherheit unterschiedlicher Meinung sein.

Viel wichtiger könnte für dich jedoch möglicherweise sein, weshalb ich bei der Aktie von BASF nicht mehr zuversichtlich bin. Beziehungsweise, aus welchen Gründen ich die Aktien gekauft habe. Lass uns das im Folgenden etwas näher in den Fokus rücken. Vielleicht wirst auch du deine Investitionsthese überdenken. Oder darin bestärkt werden, wenn du meine derzeitige Einschätzung für unsinnig hältst.

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1. Weder Fisch noch Fleisch

Ein erster Grund, weshalb ich die Aktie von BASF jetzt verkauft habe, hängt damit zusammen, wie ich die Anteilsscheine jetzt einordnen würde. Genauer gesagt weiß ich gar nicht mehr, in welchen Ansatz die Aktie passen könnte.

Eine klare Wachstumsaktie sind die Anteilsscheine von BASF jedenfalls nicht. Dafür ist das Geschäftsmodell insgesamt zu zyklisch. Eine Value- oder Turnaround-Aktie? Vielleicht etwas für Contrarian-Investoren? Ja, das könnte schon eher ein Ansatz sein, weshalb man jetzt in die Aktie von BASF investieren kann. Das aktuelle Geschäftsjahr 2020 ist jedenfalls weiterhin durchwachsen und wer längerfristig orientiert investiert, der könnte möglicherweise auf die operative Wende setzen.

Allerdings ist das ein Ansatz, der eigentlich nicht zu mir passt. Zumal ich ursprünglich aus einem anderen Grund in die BASF-Aktie investiert habe: Nämlich wegen der Dividende. Doch auch hier hat sich meine Einschätzung inzwischen geändert.

2. BASF-Dividende nicht mehr sicher?

Eines vorweg: Rein formal gesehen hat sich an der Dividende und der Ausschüttungspolitik von BASF noch nichts verändert. Auf den Investor-Relations-Seiten findet man noch immer die Aussage, dass eine mindestens konstante Dividende auf Vorjahresniveau ausgezahlt werden soll. Inzwischen könnte das jedoch schwierig werden.

BASF kam im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres gerade einmal auf ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,01 Euro. Im dritten Quartal hat der DAX-Chemiekonzern zwar Fortschritte beim Konzernumbau gemacht. Durch den Verkauf der Bauchemie-Sparte könnten rund 3,17 Mrd. Euro in die Kasse des Chemiekonzerns gespült werden. Trotzdem sollten sich Foolishe Investoren hier fragen: Sind diese Mittel wirklich bei der Dividende besser aufgehoben?

Vermutlich nicht und BASF sollte diese Mittel vielleicht besser in neue Wachstumssegmente investieren. Aber zurück zum Thema: Die Dividende des DAX-Chemiekonzerns scheint mir jetzt in Gefahr. Vor allem da Foolishe Investoren bedenken sollten, dass im letzten Jahr bereits 110 % des Gewinns ausgezahlt worden sind. Das hat meine Investitionsthese zumindest im Gesamtpaket ins Wackeln gebracht.

3. Mehr Fokus auf Qualitätsdividenden & Wachstum

Zu guter Letzt habe ich mich entschlossen, mein Aktienpaket an BASF etwas zu trimmen, da ich meinen Fokus inzwischen verändert habe. Mein Portfolio soll künftig wirklich nur noch aus zwei Bauteilen bestehen: Nämlich qualitativen Dividendenaktien mit einem defensiven, unzyklischen und zeitlosen Geschäftsmodell. Sowie klaren Wachstumsaktien, die von starken Megatrends profitieren.

Passt die BASF-Aktie in irgendeinen dieser zwei Bereiche hinein? Auch das kann man diskutieren. Für mich, siehe den ersten Punkt, eher nicht. Auch deshalb ist es an der Zeit, zumindest die Position zu trimmen, um den Einfluss von BASF auf mein Portfolio zu reduzieren.

Ist die BASF-Aktie jetzt kein Kauf mehr?

Versteh’ meinen Teilverkauf nicht falsch: Ich will damit nicht sagen, dass die Aktie von BASF jetzt zwingend kein Potenzial mehr besitzt. Das wäre eine fatale Fehleinschätzung, zumal es im Wirtschaftszyklus früher oder später auch mal wieder bergauf gehen wird. Das kann für die BASF-Aktie ein deutlich besseres Marktumfeld mit stärkeren Ergebnissen bedeuten.

Aber zu mir und meinem Portfolio passt die Aktie von BASF jetzt nicht mehr. Das ist Anlass genug, um die Reißleine zu ziehen. Zumal Foolishe Dividendenjäger zumindest hinterfragen sollten, wie sicher sie die Dividende einschätzen.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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