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Crash in Sicht! Jetzt das Aktiendepot auf das Schlimmste vorbereiten?

Foto: Getty Images

Nach dem Crash ist vor dem Crash. Das gilt insbesondere in einem Jahr, in dem ein erneutes Aufflammen einer hartnäckigen Pandemie zur steten Bedrohung geworden ist.

Im März 2020 verlor der DAX-Kursindex (der DAX, der die Dividenden nicht reinvestiert) innerhalb weniger Wochen satte 40 % an Wert. Das waren die Kursgewinne von acht anstrengenden Jahren. Als hätte es seit der Eurokrise 2012 keinerlei Erholung am Aktienmarkt gegeben. Verlorene Jahre!

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Mitterweile sind die Kurse beinahe wieder auf dem Vorkrisenniveau angelangt (Stand: 19.10.2020). Doch auch das Coronavirus ist zurück. Das Wörtchen „Lockdown“ liegt wieder in der Luft. Womöglich werden schon bald wieder globale Lieferketten gesprengt und solide Geschäftsmodelle bis aufs Äußerste getestet.

Diese Aussichten verheißen nichts Gutes für das sorgsam gepflegte Aktiendepot. Informierte Investoren dürften sich derzeit zu Recht fragen, wie die optimale Vorbereitung auf einen erneuten Crash am Aktienmarkt aussehen könnte. Untätig bleiben muss man nicht. Möglichkeiten gibt es viele. Welche? Diese!

Alle Aktien kurz vor dem Crash verkaufen?

Nichts ist leichter, als ein paar Aktien zu verkaufen. Klick – und weg!

Das sieht bei anderen Anlageklassen schon ganz anders aus. Der Goldschatz will aufwendig verladen und über mitunter weite Strecken zum Abnehmer transportiert werden. Eine Immobilie ist gerne viele Monate auf der Suche nach einem neuen Besitzer.

Doch in der einfachen Handhabung von Aktien lauern auch Gefahren. Nicht wenige Investoren werden sich mit der Volatilität der gewählten Anlageklasse anfreunden, weil dieser oder jener Indikator in der Vergangenheit gute Verkaufssignale geliefert hat. Vor dem großen Crash ist man raus – jedenfalls in der Theorie!

Natürlich kann jeder mal einen guten Zeitpunkt erwischen. Doch verlassen würde ich mich darauf nicht. Die Algorithmen im Hochfrequenzhandel riechen jeden Crash und handeln dementsprechend. Bevor sich der durchschnittliche Investor bei seinem Broker angemeldet hat, haben die Robo-Händler der Welt ihre Depots bereits komplett abverkauft.

Am Ende verkauft der durchschnittliche Investor am Tief – und das ist im Nachhinein betrachtet ja eher der Zeitpunkt, an dem man gerne gekauft und nicht verkauft hätte.

Eine Absicherung ist möglich, aber kompliziert

Der Plan, kurz vor dem Crash einfach alles zu verkaufen, ist gleich aus mehreren Perspektiven mehr als ungeeignet. Nicht nur das Timing ist ein Kunststück, das kaum jemandem ohne technische Unterstützung gelingen dürfte. Auch die persönliche Investitionsstrategie würde nach so einer Aktion im Zweifel stehen.

Denn warum sollte man überhaupt Aktien kaufen, die man gleich bei der allerersten Gewitterwolke wieder loswerden möchte? Ja, irgendwann wird man sicher auch die beste Top-Aktie an einen Nachfolger übergeben wollen. Doch wenn überhaupt, dann aus Gründen, die nichts mit der Angst vor einem Crash zu tun haben. Womöglich möchte man mit dem Aktienverkauf den wohlverdienten Ruhestand finanzieren. Oder den lange gehegten Immobilientraum in die Tat umsetzen.

Kurzum: Intelligenten Investoren dürfte es schwerfallen, die handverlesenen Schätze nur aufgrund einer vermuteten Crash-Gefahr zu verkaufen.

Aber das muss auch gar nicht sein. Man kann sich vor einem Crash schützen und gleichzeitig seine Aktien behalten.

Ein derartiges Schlaraffenland bekommt man allerdings nicht umsonst. Die einzige mir bekannte Methode funktioniert über den Kauf von sogenannten PUT-Zertifikaten, die sich im Kurs verteuern, wenn sich der jeweilige Basiswert in den Crash verabschiedet.

Wer sich eine solche Crash-Versicherung ins Depot legt, wählt als Basiswert selbstverständlich den Gesamtmarkt bzw. den DAX und einen Hebel, der dem persönliche Risikoprofil entspricht.

Das klingt machbar, ist aber auch riskant. Kommt der Crash nicht, ging im Zweifel einiges an Rendite an sinnlose Absicherungen verloren.

Auch der nächste Crash wird vorübergehen

Basiswert, Hebel, Zertifikate – schon wieder ist alles so kompliziert in dieser eigentlich so einfachen Aktienwelt.

Wer Aktien besitzt, ist am Geschäft eines Unternehmens beteiligt. In einem Crash mag der Marktwert der erworbenen Aktien in sich zusammenfallen. Aber ist das gleich die Todesstrafe?

Nein! Es bedeutet lediglich, dass das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern nicht zum aktuellen Preisniveau passt.

Am Geschäft ändert ein Crash nichts. Warum sollte man sich also auf einen Crash vorbereiten?

Verkaufen möchte ich meine Schätze nicht. Mit komplizierten Finanzprodukten – die im schlimmsten Fall sogar ordentlich Rendite kosten können – möchte ich mich ebenfalls nicht anfreunden müssen. Es bleibt also nur eine Sache zu tun: Zu lernen, wie man den nächsten Sturm so gut wie möglich wegstecken kann.

Oder wie es Bruce Lee einst formulierte:

Bete nicht für ein einfaches Leben. Bete für die Stärke, ein schweres Leben zu ertragen.

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