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Über 50 Jahre (Dividenden-)Wachstum und kein Ende in Sicht: Johnson & Johnson jetzt ein Kauf?

Foto: The Motley Fool.

Die Aktie von Johnson & Johnson (WKN: 853260) darf sich inzwischen als vieles bezeichnen. Als Dividendenaristokrat, da das Management bereits seit über 25 Jahren jedes Jahr die eigene Ausschüttung anhebt. Eigentlich sogar als Dividendenkönig, weil dieser Lauf inzwischen über ein halbes Jahrhundert anhält.

Auch das Wörtchen defensiv fällt des Öfteren mal, wenn jemand über die Aktie von Johnson & Johnson spricht. Immerhin ist der US-Konzern im Gesundheits- und Konsumgütersegment vertreten. Wobei die Konsumgüter aus dem Hygienebereich stammen, was ebenfalls auf ein sehr unzyklisches Geschäftsmodell schließen lässt.

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Jetzt hat der defensive, dividendenstarke US-Konzern jedenfalls frische Quartalszahlen präsentiert, die zeigen: Operativ ist die J&J-Aktie weiterhin auf der Überholspur. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Johnson & Johnson: Zahlen im Blick!

Wie Johnson & Johnson jetzt bei der Vorlage der frischen Quartalszahlen zeigen konnte, hielt ein zumindest moderates Wachstum weiterhin an: Der US-Konzern steigerte den Umsatz um 1,7 % auf 21,08 Mrd. US-Dollar. Der breite Markt hat hier im Vorfeld teilweise mit deutlich weniger gerechnet. In Zeiten von COVID-19 ist das definitiv bemerkenswert.

Noch bemerkenswerter wird es allerdings, wenn wir auf die Ergebnis- und Gewinnzahlen blicken: So konnte der US-Konzern seinen Nettogewinn auf 3,55 Mrd. US-Dollar steigern, was deutlich besser als das Vorjahresergebnis von 1,75 Mrd. US-Dollar gewesen ist. Wobei der Vorjahreswert zugegebenermaßen nach einem negativen Sondereffekt schreit. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,33 US-Dollar je Aktie, nach einem Vorjahreswert von 0,66 US-Dollar. Auf bereinigter Basis konnte Johnson & Johnson sogar ein Ergebnis je Aktie von 2,20 US-Dollar ausweisen. Spannend.

Für das laufende Geschäftsjahr wird das Management außerdem zuversichtlicher: So soll der Gewinn je Aktie zwischen 7,95 und 8,05 US-Dollar liegen, der Umsatz soll absolut hingegen zwischen 81,2 und 82,0 Mrd. US-Dollar liegen. Spannende Zahlen, mit denen wir im Folgenden etwas weiterrechnen können.

Ist die Aktie jetzt ein Kauf?

Wie wir jedenfalls sehen können, handelt es sich bei der Aktie von Johnson & Johnson auch weiterhin um eine moderate Wachstumsgeschichte mit einer königlichen Dividende. All das sind durchaus Qualitätskriterien, die wir bei der Gesamtbewertung berücksichtigen sollten. Aber werfen wir jetzt ebenfalls einen Blick auf fundamentale Kennzahlen, um ein Gespür für die Bewertungslage zu bekommen.

Die Aktie von Johnson & Johnson wird derzeit jedenfalls mit einem Aktienkurs von 148,36 US-Dollar (13.10.2020, maßgeblich für alle Kurse) bewertet. Wenn wir die aktuelle Gewinnprognose berücksichtigen, so könnte das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Geschäftsjahr 2020 bei ca. 18,7 beziehungsweise 18,4 liegen. Je nachdem, ob der untere oder der obere Wert des Gewinnziels erreicht wird.

Gemessen an einer zuletzt ausgeschütteten Dividende in Höhe von 1,01 US-Dollar beliefe sich die Dividendenrendite auf 2,72 %, was durchaus vergleichsweise wenig ist. Mit einem Ausschüttungsverhältnis von ca. 50 % ist jedoch viel Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen vorhanden. Zumal Johnson & Johnson zuletzt sogar die eigene Dividende um weitere 6 % erhöht hat, was zeigt: Diese Dividendenwachstumsgeschichte muss ebenfalls noch nicht zu Ende sein.

Die aktuellen Quartalszahlen zeigen daher, dass ein moderates Wachstum noch immer möglich ist, selbst in Krisenzeiten. Die Bewertung ist nicht zu teuer: Ein spannender, Foolisher Blickwinkel, der auf eine insgesamt intakte, moderate Wachstumsgeschichte hindeutet.

Johnson & Johnson: Jetzt auf meiner Watchlist!

Mit der Bestätigung des moderaten Wachstums und dem soliden Ausblick auf das Gesamtjahr kommt die Aktie des defensiven US-Konzerns jetzt auf meine Watchlist. Die Bewertung ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp über 18 nicht zu teuer. Vor allem nicht für einen moderat wachsenden Dividendenaristokraten, der mehr als bloß das Mindestmaß bei der Dividende leistet. Das verdient, zumindest für mich, durchaus einen näheren Blick.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson.

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