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Was stimmt eigentlich mit Dividendenaristokrat Fresenius nicht?!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Dividendenaristokrat Fresenius (WKN: 578560) liefert schon seit einiger Zeit keine gewünschten Erfolge mehr ab. Selbst bei dem aktuellen Aktienkurs von 38,52 Euro (05.10.2020, maßgeblich für alle Kurse und Bewertungen) notieren die Anteilsscheine noch bedeutend unter dem Jahresanfangskurs bei ziemlich genau 50 Euro. Auch damit zeigt sich eine Underperformance.

Allerdings ist das erst die Spitze des Eisbergs: Die Hochs des Jahres 2017 bei zwischenzeitlich fast 80 Euro sind in weite Ferne gerückt. Der Discount im Vergleich zum damaligen Zeitpunkt beläuft sich auf rund 50 %. Damit haben Investoren, die damals eingestiegen sind, bis jetzt einen ordentlichen Wertverlust hinnehmen müssen.

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Aber was stimmt bei dem Dividendenaristokraten Fresenius denn eigentlich nicht? Selbst wenn wir die Dividenden hinzuzählen, ist die Performance der letzten Jahre noch immer verlustreich. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu dieser Frage wissen müssen.

Eine schwierige, stagnierende Zeit!

Vielleicht sollten wir zur Beantwortung dieser Frage per Ende des Jahres 2018, also vor fast zwei Jahren ansetzen. Damals hat das Management von Fresenius für viele Investoren vollkommen überraschend verkündet, dass das moderate Wachstum nicht mehr anhalten wird. Und, dass eher Stagnation die nächsten Jahre prägen wird.

Die Aktie von Fresenius ist zum damaligen Zeitpunkt jedoch deutlich wie eine moderate Wachstumsaktie bepreist gewesen: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag im mittleren 20er-Bereich. Die Dividendenrendite dümpelte um die Marke von 1 % herum. Eine ambitionierte Bewertung, die zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr gerechtfertigt zu sein schien.

Tatsächlich hält diese Entwicklung weitgehend bis heute an: Zwischenzeitlich konnte Fresenius zwar die Umsätze im deutlichen einstelligen Prozentbereich steigern. Die Ergebnisentwicklung bereitete jedoch weiterhin Sorgen. In den aktuellen COVID-19-Zeiten sank das Konzernergebnis sogar um 13 % im zweiten Quartal dieses Geschäftsjahres. Auch für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Management lediglich mit Stagnation. Beziehungsweise mit einem maximalen Ergebnisrückgang von bis zu 4 %. Immerhin: Das ist trotzdem eigentlich stabil.

Ein wesentlicher Grund für die durchwachsene Performance ist jedoch die Neubewertung der Aktie gewesen. Aus einem moderaten Wachstum wurde Stagnation. Das dürfte die Anteilsscheine bis heute maßgeblich prägen.

Fresenius: Eine faire Bewertung für Stagnation?

Hinzu kommt möglicherweise auch, dass die Aktie von Fresenius für die Aussicht auf Stagnation mehr oder minder fair bewertet wird. Bei dem aktuellen Aktienkurs beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis beispielsweise auf rund 11,4. Die Dividendenrendite läge hingegen knapp über der Marke von 2 %. Für einen Ausschütter, der lediglich 25 % des Gewinns verwendet, ist das vertretbar. Lediglich das Kurs-Umsatz-Verhältnis könnte mit 0,6 preiswert sein. Allerdings: Die Gesamtbewertung ist relativ fair für eine eher stagnierende Aktie.

Aber ist die Aktie von Fresenius noch eine stagnierende Aktie? Oder wird sie es auf Dauer bleiben? Dieses Geschäftsjahr 2020 eigentlich schon, wie wir mit Blick auf die derzeitigen Prognosen eindeutig erkennen können. Trotzdem besteht Aussicht auf Besserung: Das Management rechnet mittelfristig schließlich mit einem Ergebniswachstum im einstelligen Prozentbereich. Mithilfe von Zukäufen könnte das erweitert werden. Auch das ist etwas, das Foolishe Investoren jetzt bewerten sollten.

Stagnation stimmt nicht bei Fresenius!

Wenn es daher etwas gibt, das bei der Aktie von Fresenius jetzt nicht stimmt, dann ist es wohl die Stagnation: Seit ein, zwei Jahren stagnieren die Ergebnisse. Auch das Geschäftsjahr 2020 wird hier keine Ausnahme sein. In der Folge und in Anbetracht der jüngsten Historie scheinen die Investoren skeptisch zu sein.

Das wiederum könnte für Foolishe Investoren allerdings auch eine Chance sein. Vor allem wenn das Wachstum zurückkehrt, könnte die Aktie von Fresenius vor einer Neubewertung stehen. Und aus der Einpreisung der Stagnation könnte sich eine höhere Bewertung unter Würdigung des Wachstums ergeben.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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