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HelloFresh-Aktie steigt 144 % in 2020: 3 Gründe, warum mehr gehen könnte!

Foto: HelloFresh

Die Aktie von HelloFresh (WKN: A16140) hat seit Jahresanfang einen ordentlichen Satz nach oben gemacht. Unterm Strich ging es seit der Erstnotiz von 18,84 Euro im Januar auf das aktuelle Kursniveau von 45,98 Euro (28.09.2020, maßgeblich für alle Kurse und Bewertungen). Das entspricht einem Kursplus von 144 % innerhalb dieses Jahres.

Foolishe Investoren dürften sich eines fragen: Geht hier möglicherweise noch mehr? Eine interessante Frage. Wobei es mindestens drei Gründe geben dürfte, die zeigen: Ja, langfristig könnte durchaus noch mehr drin sein. Lass uns das im Folgenden etwas näher thematisieren.

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1. Der geringe Börsenwert

Ein erster Grund, der weiterhin und vor allem langfristig für steigende Kurse sprechen könnte, ist der niedrige Börsenwert: HelloFresh wird derzeit mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von ziemlich genau 8 Mrd. Euro bewertet. Das zeigt: Für einen jungen, dynamischen E-Commerce-Akteur muss das Ende der Fahnenstange hier noch lange nicht erreicht sein.

Vor allem, da die fundamentale Bewertung weiterhin vergleichsweise niedrig ist. Gemessen an einem letzten Quartalsumsatz von 972 Mio. Euro liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis knapp über 2. Zudem hat HelloFresh in diesem Jahr (und insbesondere im letzten Quartal) den Sprung in die Profitabilität geschafft. Zumindest auf Basis des AEBITDA, das HelloFresh selbst als Ergebniskennzahl verwendet.

Insbesondere, wenn HelloFresh führend als Dienstleister und Verkäufer für Päckchen mit Rezeptideen und den passenden Zutaten wird, dürfte diese Bewertung langfristig zu preiswert sein.

2. Das starke Wachstum

Zugleich weist HelloFresh ein definitiv starkes Wachstum auf. Wenn wir die aktuelle Bewertung gemessen am Kurs-Umsatz-Verhältnis sehen, wirken die zuletzt ausgewiesenen Wachstumsraten beinahe zu fantastisch. HelloFresh konnte seinen Umsatz im letzten Quartal schließlich um bemerkenswerte 122,6 % steigern. Für das erste Halbjahr beläuft sich das Plus auf knapp über 95 %. Das ist definitiv bärenstark.

Foolishe Investoren wissen diese Zahlen natürlich ein kleines bisschen zu relativieren: HelloFresh ist ein klarer Profiteur der aktuellen Epidemie-Lage. Die bequemen Lieferungen für zu Hause bergen kaum eine Ansteckungsgefahr. Mit dem kommenden Herbst und den steigenden Fallzahlen könnte HelloFresh weiterhin eine starke Zeit bevorstehen. Zumindest kurz- und mittelfristig stehen die Zeichen daher auf weiteres Wachstum. Ein weiterer Grund, weshalb die Aktie noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben muss.

3. Etablierung in der Gesellschaft

Zugegebenermaßen ist der letzte Punkt vermutlich der wichtigste. Und zugleich derjenige, der vielen Investoren Bauchschmerzen bereitet. Um es positiv auszudrücken: Sollte HelloFresh es schaffen, sich durch die Epidemie in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren und sich langfristig als Dienstleistung etablieren können, so dürfte ein weiteres, starkes Wachstum wahrscheinlich sein. Mitsamt der Bewertung dürfte das zu langfristig steigenden Kursen führen.

Immerhin: HelloFresh hat die Nutzerbasis ausgebaut, was jetzt möglicherweise ein großer Vorteil ist. Mit 4,18 Mio. aktiven Bestellern (Vorjahreswert: 2,41 Mio.) ist der Kreis der HelloFresher jedenfalls bedeutend größer. Das Netzwerk ist gestiegen und sollte ein Großteil der Kunden zumindest teilweise dem Service auch in einer Post-COVID-19-Phase treu bleiben, wird HelloFresh auf der Siegerstraße bleiben.

Das ist jedoch ein Punkt, den man als Investor zugegebenermaßen auch kritisch sehen kann. HelloFresh wird in dieser Post-Phase beweisen müssen, dass das Wachstum keine Eintagsfliege gewesen ist. Und dass die Nutzer dem Dienst treu bleiben und sich die HelloFresh-Pakete zumindest teilweise wöchentlich oder monatlich etablieren konnten.

HelloFresh: Es geht um das Wachstum!

Wie wir zweifellos erkennen können, geht es bei HelloFresh derzeit um eines: das Wachstum. Gepaart mit einer günstigen Bewertung ist das ein Katalysator, der den Aktienkurs weiter antreiben kann. Wichtig wird jedoch, dass HelloFresh beweist, dass der Service nicht bloß kurzfristig auflebt, sondern das Momentum hält und darüber hinauswächst. In diesem Fall dürfte das aktuelle Kursniveau bloß eine Zwischenetappe sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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