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ETF-Todsünden: Was passiert, wenn ich einen dieser 3 Klassiker begehe?

Foto: Getty Images

Gibt es so etwas wie Todsünden, wenn es um das Thema ETF geht? Eine spannende Frage: Grundsätzlich könnte das Investieren in einen Nischen-ETF, eine zu geringe Diversifikation oder auch ein zu kurzfristig gedachter Zeithorizont eine solche Todsünde sein.

Allerdings reicht die formale Feststellung, dass es sich hierbei um Fehler handelt, nicht aus, um die Tragweite definieren zu können. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick darauf, was passiert, wenn man einen dieser Klassiker begeht.

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Kleiner Hinweis vorab: Einige Fehler könnten weniger schlimm sein als andere. Ein Fehler ist jedoch etwas, das man tunlichst vermeiden sollte. Es könnte teuer werden.

Das Investieren in Nischen-ETF

Aber werfen wir zunächst einen Blick darauf, was passieren könnte, wenn man als passiver Investor in einen Nischen-ETF investiert. Tja, mein lieber Fool, hier fängt zugleich ein Problem an: Wie wird ein Nischen-ETF denn eigentlich definiert? Value, Dividenden, bestimmte Segmente oder auch Regionen können Nischen ausmachen. Und je breiter die Auswahlmöglichkeiten sind, desto unterschiedlicher können auch die Renditen ausfallen.

Fest steht jedenfalls, dass einige Nischen weniger schädlich sein können als andere: Wer beispielsweise auf Value setzt oder in gewisse Branchen investiert, der erhöht jedenfalls das Risiko deutlich. Einzelne Branchen sind schließlich kein marktbreiter Ansatz und hinter vielen Value-Aktien verstecken sich leider günstig bewertete Aktien mit Problemen.

Im Gegensatz dazu können einzelne Regionen trotzdem einen marktbreiten Ansatz begründen. Auch Dividenden-ETFs können zumindest eine solide Rendite begründen, wobei man sich einer Sache bewusst sein sollte: Eine Nische wird vermutlich sehr häufig vom marktbreiten Querschnitt abweichen. Das mag manchmal eine Chance sein, ist jedoch auch ein Risiko.

Zu geringe Diversifikation

Eine zweite Todsünde ist außerdem eine zu geringe Diversifikation bei ETFs. Ab wann eine zu geringe Diversifikation Geschmackssache ist, mag zwar Ansichtssache sein. Ein Konsens dürfte jedenfalls sein, dass bei unter 100 Aktien die Diversifikation und vor allem die Allokation vieler Indizes oder Abwandlungen häufig zu gering ist.

Doch auch hier die Frage: Was passiert, wenn man diesen Fehler begeht? Auch das ist sehr spannend. Grundsätzlich gilt vermutlich, dass über Jahre und Jahrzehnte hinweg die Performance zu stark von einzelnen Aktien abhängig ist. Trotzdem ist eine grundsätzliche Diversifikation auch hier gegeben.

Oder, anders ausgedrückt: Man weicht hier von einem marktbreiten Durchschnitt ab, was ebenfalls die Rendite beeinflussen kann. Über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg stehen die Chancen trotzdem nicht schlecht dafür, dass man als passiver ETF-Investor eine Rendite erhalten wird.

Zu kurzfristiger Ansatz

Zu guter Letzt noch die letzte Todsünde: Was passiert einem als Foolisher Investor, wenn man einen zu kurzfristig orientierten Ansatz verfolgt. Nun ja, auch hier ist die Frage, was zu kurzfristig ist. Allerdings eine Erkenntnis vorweg: Für eine langfristige, marktübliche Performance von ca. 7 bis 9 % pro Jahr wird man vermutlich Jahrzehnte benötigen. Zumindest, bis sich ein solcher Wert einpendelt.

Sprich: Weniger Zeit dürfte zu anderen Ergebnissen führen. Wobei sich das Verlustrisiko erhöhen kann, je kurzfristiger man als Investor orientiert ist. In einzelnen Jahren oder auch über wenige Jahre können die Märkte crashen oder korrigieren. Das wiederum kann dazu führen, dass man mit einem Verlust seine ETFs verkaufen muss.

Auch ETFs sind daher kein Mittel, um über kurze Zeiträume hinweg zu investieren. Das Risiko ist zwar etwas geringer, weil die Diversifikation regelmäßig höher ist. Die marktbreiten Risiken bleiben jedoch bestehen und können kurzfristig zu Verlusten führen.

ETF-Todsünden? Achte auf die Folgen!

Es gibt Fehler und Todsünden bei ETFs. Allerdings sollten sich Foolishe Investoren stets fragen, was passiert, wenn man solche begeht. Teilweise sind die Folgen sehr schwerwiegend, teilweise verzeih- oder heilbar, beispielsweise wenn es bloß um eine schlechtere Rendite geht.

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