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Der Grund, wieso ein Börsencrash ein Segen ist

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Kurzfristig gesehen ist ein Börsencrash nicht so einfach zu verdauen. Immerhin geben die Kurse bei einem Aktiencrash oft sehr stark nach, was dazu führt, dass das eigene Depot entsprechend in die Knie geht. Jemand, der zum Zeitpunkt eines Börsencrashs auf das Kapital angewiesen ist, kann dadurch in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.

Für langfristig und unternehmensorientiert denkende Investoren kann ein Börsencrash allerdings ein Segen sein. Vor allem, wenn man noch am Anfang seiner Karriere als Investor steht. Die Vorteile von einem Aktiencrash für diesen Typ Anleger möchte ich in diesem Artikel darstellen und dabei auch darauf eingehen, warum ein Crash an der Börse gegenwärtig nicht ganz unwahrscheinlich sein könnte.

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Gründe, weshalb ein Börsencrash denkbar ist

Vorab möchte ich festhalten, dass ich natürlich keine Glaskugel habe, die eine sichere Prognose ermöglicht. Es gibt jedoch die einen oder anderen Anzeichen dafür, dass ein Börsencrash, ähnlich wie wir ihn im März dieses Jahres erlebt haben, eintreffen könnte.

Zum einen ist da die Tatsache, dass der Lockdown zwar vorbei ist, aber immer noch einige Branchen schwer von Corona betroffen sind. Damit meine ich beispielsweise die Gastronomie oder den Tourismus sowie Unternehmen, die gewissermaßen als Zulieferer bezeichnet werden können.

In diesem Bereich gibt es immer noch viele Menschen, die sich in Kurzarbeit befinden und es vorerst auch bleiben werden, da beispielsweise Diskotheken und Bars noch längere Zeit geschlossen bleiben. Auch der Reisebetrieb kommt nicht wirklich wieder ins Laufen. Gut denkbar, dass einige der Kurzarbeiter sich früher oder später zu den bereits arbeitslosen Personen gesellen müssen. Für mich ein eindeutiges Zeichen: Die Krise ist nicht überwunden und die Kurstafeln spiegeln nicht unbedingt die Realwirtschaft wider.

Nun sind vor allem in den USA Technologieunternehmen dafür verantwortlich, dass sich die Kursindizes seit der Corona-Baisse im März zu stark erholt haben. Vergleicht man die Performance mit anderen Branchen, ist die Diskrepanz deutlich erkennbar. Meiner Meinung nach ist aber auch diese Entwicklung eher irrational. Natürlich bedienen die meisten dieser Unternehmen Zukunftstrends und haben von der Coronakrise teilweise sogar profitiert.

Dennoch sind die Bewertungen mancher Unternehmen astronomisch hoch. Ich persönlich führe das zu großen Teilen auf eine allgemeine Euphorie zurück, die gepaart mit einer Flut an billigem Geld das Potenzial hat, neue Höchststände bei Tech-Aktien hervorzurufen.

Ist ein künstlicher Aktiencrash möglich?

Abgesehen davon habe ich kürzlich einen Bericht gelesen, dass Softbank sogenannte Pumps am Markt durchgeführt haben soll. Mit bestimmten Methoden wird dabei der Kurs einer Aktie (in dem Fall positiv) beeinflusst. Sobald die Aktie ansteigt, hofft man darauf, dass andere Marktteilnehmer ebenfalls einsteigen. Entsteht so ein Momentum, kann derjenige, der den Pump verursacht hat, wieder mit Profit aussteigen.

Stehen einzelne Aktien irgendwann zu hoch, kann dieser Mechanismus auch in die entgegengesetzte Richtung ausgelöst werden. In einem solch volatilen Marktumfeld kann das möglicherweise sogar der Auslöser für einen Börsencrash sein. Privatanleger, die zuvor zu Höchstständen eingekauft haben, schauen dann in die Röhre.

Vorteile für Foolishe Investoren

Sofern man langfristig und unternehmensorientiert investiert und dabei lediglich Geld nutzt, dass man auf absehbare Zeit nicht benötigt, kann man bei einem Börsencrash vollkommen beruhigt sein.

Wenn man qualitativ hochwertige Unternehmen auf der Watchlist und im Depot hat, kann man zu sehr günstigen Preisen während eines Aktiencrashs einsteigen oder nachkaufen. Der Gewinn liegt schließlich im Einkauf. Und wenn die Märkte verrücktspielen, ist das genau der richtige Zeitpunkt, um einzukaufen.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Softbank Group.

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