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DAX rauf? DAX runter? Warum seitwärts jetzt wahrscheinlicher sein könnte!

Foto: Getty Images

Der DAX hat in den letzten Wochen und Monaten eine beeindruckende Performance gezeigt: Nachdem es zum Jahresanfang zu einem historisch schnellen Crash gekommen ist, gab es zugleich eine ebenfalls rekordverdächtige Aufholjagd. Derzeit notiert der DAX bei über 13.000 Punkten und in Griffweite zum Allzeithoch.

Geht es mit dem Leitindex weiter bergauf? Oder möglicherweise weiter runter? Eine grundsätzliche Fragestellung, die viele Foolishe Investoren bewegt. So mancher rechnet zumindest mit einer Korrektur. Oder aber mit einem Crash.

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Auch wenn es durchaus Auslöser für Volatilität geben kann, könnte auch das Gegenteil der Fall sein: Nämlich eine Phase, in der eigentlich relativ wenig passiert und der DAX in einer gewissen Spanne hinauf und hinab pendelt. Oder eben seitwärts tendiert. Welche Gründe es dafür gibt? Lass uns das in Anbetracht der momentanen Ausgangslage etwas näher skizzieren.

DAX seitwärts? Das könnte dafür sprechen

Grundsätzlich gibt es, wie gesagt, Gründe, die für eine Korrektur sprechen könnten. Die Weltwirtschaft befindet sich im Erholungsmodus und das Coronavirus und die Folgen sind noch nicht vorbei. Eine längerfristige U-Formation könnte wahrscheinlicher werden. Oder möglicherweise auch eine zweite Welle, wenn es ganz schlecht laufen sollte. Gepaart mit den höheren Bewertungen und wegbrechenden Gewinnen kann das die Investoren verschrecken.

Ebenso grundsätzlich scheint jedoch einiges dafür zu sprechen, dass das Coronavirus seinen Schrecken ein wenig verloren hat. Oder zumindest den Überraschungseffekt. Mittel- bis längerfristig orientierte Investoren scheinen sich inzwischen wieder in den Markt einzumischen und den DAX anzukurbeln. Bis eben auf die alten Hochstände. Oder knapp darunter. Sollte sich die Wirtschaft mittel- bis langfristig erholen, könnte die Bewertung auf das 2019er-Niveau zurückfinden. Damals ist unser heimischer Leitindex schließlich ebenfalls nicht zu teuer gewesen.

Angst und Euphorie scheinen sich daher in etwa die Waage zu halten und der erste Schrecken ist aus dem Markt gewichen. Möglicherweise eine ideale Ausgangslage dafür, dass der DAX und viele andere globale Indizes seitwärts tendieren. Im Grunde genommen könnte das eine Fortsetzung der Entwicklung sein, die wir seit Anfang des Sommers beobachten konnten.

Fundamentale Bewertung ebenfalls nicht zu teuer

Wie gesagt: Wegbrechende Gewinne könnten die Bewertungen einzelner DAX-Aktien zwar für das aktuelle Börsenjahr 2020 etwas teurer werden lassen. Nichtsdestotrotz ist das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis unseres heimischen Leitindex noch nicht zu teuer geworden. Zumindest historisch gesehen nicht.

Gemäß der Daten von boerse.de beläuft sich das derzeitige DAX-KGV auf rund 21 (16.09.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse und Bewertungen). In der längerfristigen Vergangenheit des Leitindex gab es bereits bedeutend höhere Bewertungen: Um die Jahrtausendwende lag das DAX-KGV eigentlich stets über 25, teilweise sogar über 30. Von einem solchen Bewertungsmaß sind wir noch weit entfernt.

Außerdem sollten wir die jetzige Situation in diesem Kontext ebenfalls berücksichtigen: Die Zinsen sind und bleiben historisch niedrig und auch Immobilien haben sich inzwischen (zumindest teilweise und regional) verteuert. Die Börsen, der DAX und die anderen Aktienmärkte sind daher weiterhin weitgehend alternativlos. Auch das könnte dafür sprechen, dass der DAX nicht zu lange korrigiert. Wobei das natürlich nichts über das weitere Aufwärtspotenzial aussagt.

DAX seitwärts? Ja, möglich!

Ob der DAX rauf- oder runtergeht, ist eine für den Moment viel diskutierte Fragestellung. Foolishe Investoren sollten jedoch möglicherweise auch über eine Seitwärtsoption nachdenken. Das könnte das Korrekturpotenzial begrenzen. Aber gleichzeitig auch die Aufwärtsdynamik. Vielleicht ein Marktumfeld, indem man selektiver bleiben sollte. Oder aber auf stabile Dividenden setzen kann, die dennoch noch Renditen generieren.

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