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3 ETFs, die derzeit mit Abschlag gehandelt werden!

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Derzeit ist häufig zu lesen, dass wir uns in einer Aktienmarktblase befinden und deshalb ein weiterer Crash folgen könnte. Auf den amerikanischen Markt könnte diese Einschätzung durchaus zutreffen, aber es gibt auch Länder, die ihren Abschwung schon vollzogen haben und deshalb in der Zukunft wieder besser abschneiden könnten.

Zwar lässt sich der Wende-Zeitpunkt in den bereits gefallen Märkten nicht vorhersagen, aber statistisch gesehen gehören sie in den Folgejahren zu den stärker performenden Indizes. Zudem ist ein permanenter Verlust oder Rückgang hier so gut wie ausgeschlossen, weil ganze Volkswirtschaften zwar Schwächephasen aufweisen können, das Bruttoinlandsprodukt langfristig aber meist immer weiter steigt.

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Hier sind drei ETFs von Märkten, die in den letzten Jahren geschwächelt haben und deshalb günstiger geworden sind.

1) Mexiko

Mexikos Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren unter der Behandlung der USA gelitten. Vom Hoch in Jahr 2017 ist der Gesamtmarkt mehr als 28 % gefallen (15.09.2020). Doch während der amerikanische Markt immer teurer wurde und heute bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 4,1 notiert, ist Mexiko auf ein KBV von 1,6 gefallen (15.09.2020). Schon ein Politikwechsel könnte hier eine Wende herbeiführen.

Seit 1990 ist der mexikanische Markt um mehr als 8.600 % gestiegen (15.09.2020), was zeigt, dass zwischenzeitliche Rückgänge eher eine Chance sind. Ein ETF, der physisch in große bis mittelgroße Unternehmen des Landes investiert, ist der Xtrackers MSCI Mexico UCITS ETF (WKN: DBX0ES). Er wurde in Luxemburg durch die DWS, welche zur Deutschen Bank (WKN: 514000) gehört, aufgelegt, hat bisher 36 Mio. Euro (15.09.2020) eingesammelt und besitzt eine jährliche Gesamtkostenquote von 0,65 %.

2) Polen

Unser Nachbarland konnte sich über die letzten Jahrzehnte hervorragend entwickeln. Seit 1991 ist Polens Aktienindex WIG um fast 4.900 % gestiegen (15.09.2020). Doch in den vergangenen Jahren hat der Markt eher geschwächelt, sodass er heute bei einem KBV von 0,9 liegt, was auch für ein Land mit viel Industrie niedrig ist. Zudem liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit Durchschnittsgewinnen der vergangenen zehn Jahre bei gerade einmal 8,9 (15.09.2020).

Eine Möglichkeit, den Markt zu kaufen, ist der iShares MSCI Poland UCITS ETF (WKN: A1H5UP). Er investiert physisch in die größten und umsatzstärksten Unternehmen des Landes, besitzt ein Fondsvolumen von 47 Mio. Euro (15.09.2020) und wurde durch iShares in Irland aufgelegt. Die jährlichen Kosten liegen bei 0,74 %, während alle Erträge direkt wieder investiert werden.

3) Philippinen

Der philippinische Markt ist über die vergangenen Jahre ebenfalls gefallen. Doch auch hier zeigt die Langfristbetrachtung der Wirtschaft und des Marktes, dass diese Schwächephasen meist nur vorübergehender Natur sind. Wer dem nicht traut, kann sich gern einmal die Bruttoinlandsentwicklung des Landes ansehen. Es ist von 1960 bis 2018 von 6,7 Mrd. auf 330,9 Mrd. US-Dollar gestiegen.

Aktuell beträgt das KGV zu Durchschnittsgewinnen 13,3, während es in den USA bei 31,9 und in Deutschland bei 17,3 liegt (15.09.2020). Ein ETF, der physisch in die philippinische Wirtschaft investiert, ist der Xtrackers MSCI Philippines UCITS ETF (WKN: DBX0H9). Er wurde ebenfalls von der DWS bereits 2011 aufgelegt, wird in Luxemburg verwahrt, kostet jährlich 0,65 % vom veranlagten Vermögen und konnte bisher 28 Mio. Euro einsammeln (15.09.2020).

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten ETFs und Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

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