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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Nie wieder steigende Nachfrage nach Öl?

Pferdekopfpumpe bei Sonnenuntergang langfristig
Foto: Getty Images

Die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und BP (WKN: 850517) leiden weiterhin unter den vergleichsweise niedrigen Ölpreisen. Wenn man das Problem in Kürze skizzieren möchte, so ist es vor allem die Nachfrage, die den Preisen von Brent und WTI einen Dämpfer verleiht. Das Angebot wird schließlich weiterhin so gut es geht von der OPEC+ und den Mitglieds- und Partnerstaaten begrenzt.

Viele Ölkonzerne haben in Anbetracht der schwierigen Ausgangslage ihre Strategie verändert und setzen zukünftig weniger auf Öl. Dafür sollen nachhaltigere Energieträger an Bedeutung gewinnen.

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Wie notwendig dieser Schritt ist, das verdeutlicht jetzt ein Bericht des britischen Ölkonzerns BP, der zum Wochenbeginn veröffentlicht worden ist. Demnach könnte es auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten keine steigende Nachfrage nach dem schwarzen Gold mehr geben. Aber langsam: Blicken wir im Folgenden etwas tiefer in den spannenden Bericht.

BP: 2 von 3 Szenarien zeigen Höhepunkt!

Wie BP im besagten Bericht aufzeigt, könnte die Wahrscheinlichkeit für einen bereits erreichten Höhepunkt bei der Nachfrage in den letzten Jahren erreicht worden sein. Demnach verdichten sich die Anzeichen dafür, dass sich der Ölmarkt nie wieder ganz von der Corona-Epidemie erholen wird. Wie gesagt: Zumindest gemessen an der Nachfrage.

Ein sinkendes Szenario bei der nachgefragten Menge sei demnach wahrscheinlich. Es droht ein Zeitraum von Jahren, möglicherweise auch Jahrzehnten mit einer sinkenden Nachfrage. Darauf deuteten zumindest zwei von drei skizzierten Szenarien hin, wonach die Ölnachfrage sogar in einem Zeitraum der nächsten 30 Jahre nicht mehr an das 2019er-Niveau heranreichen könnte.

Lediglich in einem weiteren, dritten Szenario könnte der Ölmarkt in den 2020er-Jahren noch etwas stagnieren. Die Prämisse hierfür wäre allerdings, dass sich der Klimawandel nicht beschleunigt. Ab dem Jahre 2035 würden sich die Aussichten im Ölmarkt nachfrageseitig jedoch auch gemäß dieser Prognose eintrüben.

BP liefert innerhalb des Berichts auch eine Antwort, welcher Energiebereich künftig von dieser Entwicklung profitieren könnte: Sauberere Energie, beispielsweise aus Windparks oder Wasserkraftwerken oder Sonnenkollektoren, besäße demnach eine bessere Zukunft. Ein spannender Bericht, den BP über die Zukunft des Energiemarktes veröffentlicht hat.

Ein bisschen Vorsicht scheint angebracht

Zugegebenermaßen sollten Foolishe Investoren bedenken, dass diese Prognosen mit ein wenig Vorsicht genossen werden sollten. Der Ölmarkt befindet sich jetzt in einem Tief und der Pessimismus könnte sich in den neuen Prognosen widerspiegeln. Außerdem könnte BP ein berechtigtes Interesse daran haben, die Zukunft der Energieträger in eine gewünschte Richtung zu interpretieren: Schließlich hat das Management erst vor wenigen Wochen einen signifikanten Schwenk bei der eigenen Konzernstrategie verkündet. Nachhaltige Energie soll dabei konsequent wichtiger werden im Vergleich mit fossilen Brennstoffen.

Die generelle Stoßrichtung dieses Berichts könnte jedoch ein Fünkchen Wahrheit beinhalten: Dass der Ölmarkt aus dem Gleichgewicht ist, ist schließlich aktuell offensichtlich. Ein größeres Risiko ist und bleibt die Nachfrageseite. Das Angebot ist hingegen weiterhin recht hoch und könnte für ein Ungleichgewicht auf absehbare Zeit sorgen. Probleme, die in den letzten Monaten offensichtlich geworden sind.

Dass BP und auch andere Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell sich neu ausrichten, könnte daher ein wegweisender Schritt sein. Die Aussichten im Ölmarkt sind jedenfalls alles andere als positiv. Oder zwingend auf Verbesserung ausgerichtet.

Wackelige Zukunft für Ölkonzerne

Royal Dutch Shell und BP scheinen daher Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Trotzdem werden die Restrukturierungen hohe Investitionen erfordern. Das zeigt, dass viel des freien Cashflows künftig für nachhaltigere Projekte ausgegeben werden muss. Für Investoren der Energiekonzerne könnten die Renditeaussichten daher begrenzt bleiben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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