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3 positive Nachrichten für die BYD-Aktie!

Die BYD (WKN: A0M4W9)-Aktie weist eine relativ unstete Entwicklung auf, was auf ihre Geschäftsfelder zurückzuführen ist. So werden aktuell 52 % der Umsätze mit Autos und zugehörigen Produkten, 40 % mit Mobiltelefonkomponenten und 8 % mit wiederaufladbaren Batterien und Photovoltaik-Produkten erwirtschaftet. Alle Bereiche sind sehr konjunktursensibel, was im Zeitverlauf immer wieder zu stärkeren Gewinneinbrüchen und somit Kursschwankungen führt.

Langfristiges Investieren kann sich lohnen

Dennoch wächst das Geschäft weiterhin kräftig. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist der Umsatz von 7.348,1 auf 18.345,6 Mio. US-Dollar gestiegen. Nur im vergangenen Jahr gab es einen leichten Rückgang. Der jüngste Kursanstieg ist vor allem auf eine starke Gewinnsteigerung zum Halbjahr 2020 um 14,29 % zurückzuführen, während der Umsatz um 2 % sank.

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Wer, wie Warren Buffett, die Aktie schon seit 2008 hält, konnte sein Kapital trotz aller Aufs und Abs bisher schon mehr als verzehnfachen (12.09.2020). Hier wird deutlich, dass sich bei Wachstumswerten ein tiefer Einstieg mit einer langfristigen Ausrichtung lohnen kann.

1) BYD entwickelt Meilenstein-Akku

In der Vergangenheit haben chinesische Firmen meist nur westliches Know-how kopiert. Diese Zeiten scheinen nun allerdings in eine Phase eigener Forschungsbemühungen überzugehen. BYDs letzte Akku-Entwicklung wird sogar Tesla (WKN: A1CX3T) zu weiteren Anstrengungen treiben.

So setzt BYD bei seinem Elektroauto-Modell Han seit Juli 2020 selbst entwickelte Lithium-Eisenphosphat-Akkus ein, die gleich mehrere Vorteile mit sich bringen. In einem Extremtest zeigte sich, dass die sogenannte Blade-Batterie in Bezug auf Sicherheit und Energiedichte besser als bisherige Lithium-Ionen-Akkus abschneidet.

Im Nageldurchdringungstest fing der Akku kein Feuer, während Lithium-Ionen-Batterien über 500 Grad heiß wurden und zu brennen begannen. Der größte Vorteil liegt allerdings in der kaum nachlassenden Ladekapazität, selbst nach vielen Wiederaufladungen. So wurde nach 10.000 Ladezyklen nur ein Abfall um etwa 20 % festgestellt, was gegenüber Lithium-Ionen-Batterien einen fünfmal besseren Wert darstellt.

Aber dies ist noch nicht alles. Der Lithium-Eisenphosphat-Akku ist zudem nur halb so groß wie bisherige Lithium-Ionen-Batterien. BYDs Modell Han besitzt eine Reichweite von 605 km, 494 PS und kostet zwischen 45.000 und 55.000 Euro. Vor allem die Reichweite kann sich im Vergleich zu anderen Elektroautos sehen lassen.

Die Zeiten, in denen chinesische Hersteller den westlichen Modellen und Herstellern nachliefen, sind also vorbei.

2) BYD erholt sich von der Viruskrise

Subventionskürzungen bei neuen Antrieben und die aktuelle Viruskrise setzten auch BYD im letzten und diesem Jahr zu. Dieser Trend scheint jedoch derzeit im Autosegment zu drehen. So konnte der Konzern im August mit 36.782 wieder deutlich mehr Wagen als noch im Juli 2020 mit 31.382 Fahrzeugen absetzen.

Aufgrund der Subventionskürzungen brach der Absatz von Elektroautos seit Jahresanfang 2020 um 49,1 % ein. Nun werden wieder deutlich mehr Verbrenner gekauft, deren Absatz seit Jahresbeginn um 16,9 % zulegte. Da BYD in beiden Segmenten stark vertreten ist, kann der Konzern diese Übergangsphase gut meistern.

3) BYD expandiert ins Ausland

BYD verkauft seine Elektroautos und -busse mit zunehmender Tendenz in Amerika und Europa. In Manaus (Brasilien) hat der Konzern deshalb jetzt eine neue Batteriefabrik für oben beschriebene Lithium-Eisenphosphat-Batterien in Betrieb genommen, die hauptsächlich in den in Campinas (Brasilien) fertiggestellten Elektrobussen verbaut werden.

Im neuen Manaus-Werk können pro Jahr 18.000 Akkus gefertigt werden. BYD besitzt mittlerweile in Kalifornien, Ecuador, Großbritannien, Frankreich und Ungarn Elektrobuswerke und in Kalifornien eine zweite Batteriefabrik. Die Expansion ist ein Zeichen steigender Nachfrage und zunehmender Etablierung.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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