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Softbank vor ARM-Verkauf: NVIDIA vor brillantem Coup?

Die Aktie der Softbank (WKN: 891624) macht in diesen Tagen weiterhin Schlagzeilen. Unter anderem der Optionshandel der Beteiligungsgesellschaft hat dafür gesorgt, dass das Risikoprofil bedeutend größer geworden ist. Sowie auch eine Theorie bestärkt, die besagt, dass ein Teil der jüngsten Rallye auf eine solche milliardenschwere Spekulation der Japaner zurückzuführen ist.

Wenden wir uns heute allerdings einem anderen Thema zu: dem Verkauf eines größeren Unternehmensanteils, der offenbar einen Käufer gefunden hat. Möglicherweise könnte das allerdings für den Käufer eine bedeutend größere Rolle spielen. Denn es könnte ein neuer Megakonzern bei Chips und anderer Hardware entstehen, der seinesgleichen sucht.

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NVIDIA kauft ARM für 40 Mrd. US-Dollar

Wie mehrere verschiedene Meldungen zum Wochenende gezeigt haben, steht offenbar NVIDIA (WKN: 918422) vor dem Kauf von ARM, dem Chip-Designer, den die Softbank im Jahre 2016 für ca. 32 Mrd. US-Dollar gekauft hat. Der neue Kaufpreis von NVIDIA wird demnach auf 40 Mrd. US-Dollar beziffert, wodurch die Softbank 8 Mrd. US-Dollar Gewinn einfahren würde.

Der Deal könne demnach in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden, wie unter anderem das Wall Street Journal und auch die Financial Times berichtet haben. Eine offizielle Bestätigung steht entsprechend noch aus. Spekulationen über Interessen und potenzielle Käufer hat es im Vorfeld allerdings viele gegeben.

NVIDIA ist bereits mit der Herstellung von Grafikkarten eine Größe im Tech- und Zuliefererbereich geworden. Allerdings ist vor einiger Zeit aufgefallen, dass die eigenen Lösungen auch im Bereich der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen eingesetzt werden können. Das hat unter anderem zu neuen Anwendungsbereichen wie beispielsweise dem autonomen Fahren geführt. Durch die ARM-Übernahme könnte sich dabei eine gänzlich neue Perspektive ergeben.

Konzentration der Chip- und Tech-Lösungen auf NVIDIA?

NVIDIA dürfte durch die Übernahme von ARM zu einer Größe im Bereich der technologischen Lösungen werden, die für viele Anwendungsfelder benötigt werden. Das wiederum könnte die Marktmacht des Tech-Konzerns weiter erhöhen. Wie gesagt: Im Bereich der Grafikkarten ist der US-Konzern eine Wucht, was in der Spieleindustrie ein Highlight darstellt. Neue Anwendungsfelder wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen könnten zu gigantischen Milliardenmärkten heranreifen. Wobei NVIDIA jetzt Eintritt in einen weiteren lukrativen Markt erhält: Smartphones.

ARM ist der Designer der Grundstruktur vieler führender Smartphones, unter anderem von Apple und Samsung. Das dürfte die Reichweite des US-Tech-Konzerns entsprechend deutlich erhöhen und zeigen: NVIDIAS Lösungen dürften künftig in fast allen Geräten enthalten sein. Wie gesagt: vor allem nach der ARM-Übernahme.

Das schafft eine neue Marktmacht, die möglicherweise prägend für die Tech-Welt sein wird und den Burggraben des US-Konzerns weiter ausbaut. Keine Frage: Ein Übernahmepreis von 40 Mrd. US-Dollar ist alles andere als preiswert. Die Vision hinter dieser strategischen Übernahme und das neue Marktpotenzial könnten es jedoch wert sein.

Wenig Fokus auf Softbank …?

Zugegebenermaßen haben wir uns jetzt weniger mit der Bedeutung dieses Deals für die Softbank auseinandergesetzt. Allerdings könnte die Richtung für NVIDIA bedeutender sein, was das im Grunde recht einfach erklärt. Die Softbank hingegen könnte durch den Verkauf eines konservativeren Segments ihre spekulativere Ausrichtung vorantreiben, die das Management jüngst eingeschlagen hat. Daher sind die Japaner auf meiner Watchlist, was das künftige Chance-Risiko-Verhältnis anbelangt.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Nvidia und empfiehlt Softbank.

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