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Nein, die Apple-Aktie ist nicht günstig: Diese DAX-Aktie im Gegenzug schon!

Die Aktie von Apple (WKN: 865985) hat in den letzten Tagen etwas korrigiert. Alleine seit dem 1. September sanken die Anteilsscheine von 113,22 Euro auf das derzeitige Kursniveau von 96,49 Euro (11.09.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse und Bewertungen). Das entspricht einem Verlust von ca. 15 %.

Trotzdem sind die Anteilsscheine des Kultkonzerns aus Cupertino noch immer nicht sonderlich preiswert. Gemessen an dem derzeitigen Aktienkursniveau und dem 2019er-Gewinn je Aktie käme die Tech-Aktie auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 38. Die Dividendenrendite liegt weiterhin unter 0,7 %. Das zeigt: Günstig sieht definitiv anders aus.

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Bedeutend preiswerter könnte dagegen eine DAX-Aktie sein. Zwar ist eine Vergleichbarkeit fast nicht gegeben, trotzdem offenbart der fundamentale Vergleich: Die Fresenius-Aktie (WKN: 578560) könnte definitiv ein Value-Schnapper sein. Möglicherweise wird das durch die Apple-Aktie jetzt besonders deutlich.

Apple & Fresenius: 2 unterschiedliche Konzerne

Doch bevor es um die fundamentale Bewertung von Fresenius geht: Es gibt natürlich signifikante Unterschiede. Apple ist, gemessen am Börsenwert, der erfolgreichste Produzent von Unterhaltungselektronik. Dabei hat der Kultkonzern ein Ökosystem aus einer besonders loyalen Käuferschicht, Exklusivität bei der Produktkompatibilität und hohen Preisen geschaffen. Ein Mix, der die Aktie so erfolgreich werden lässt. Und der zugegebenermaßen ein gewisses Premium verdient hat. Wobei Apple jetzt auf den Weg hin zum Dienstleistungskonzern ist, was die Profitabilität antreiben könnte.

Fresenius verdient sein Geld anderweitig. Als Gesundheitskonzern ruht ein großer Teil des operativen Erfolgs auf einem starken und weit verzweigten Krankenhausgeschäft. Sowie dem Verkauf von Medikamenten und Lebensmitteln, die im Krankheitsfall angewandt werden können. Dialyse ist ebenfalls ein Segment, das die börsennotierte Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care anbietet. Alleine diese Ausrichtung zeigt: Das Geschäftsmodell von Fresenius ist als eher defensiv einzustufen.

Das könnte eine gewisse Vergleichbarkeit gewährleisten. Apple ist zwar in Zeiten des Coronavirus beständig, was die Umsätze und Ergebnisse angeht. Die Aktie von Fresenius kommt, trotz ihrer defensiven Klasse, jedoch auf eine deutlich preiswertere Bewertung.

Die fundamentale Bewertung im Blick

Die Aktie von Fresenius notiert jetzt auf einem Kursniveau von 38,57 Euro. Gemessen am 2019er-Gewinn je Aktie von 3,38 Euro beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis weiterhin auf lediglich rund 11,4. Die Dividendenrendite läge bei einer erst vor wenigen Tagen ausgezahlten Dividende von 0,84 Euro bei 2,17 % und das Kurs-Umsatz-Verhältnis beläuft sich auf 0,6. Ist das preiswert? Der Apple-Vergleich könnte zeigen: Ja, definitiv!

Fresenius besitzt zwar keine starke Lobby und keinen Kultfaktor unter den Investoren, könnte jedoch über Jahre und Jahrzehnte solide Renditen generieren. Selbst im derzeitigen Krisenjahr 2020 sollen die Ergebnisse maximal um 4 % einbrechen, was zeigt: Das operative Geschäft ist konstant. Organisch und anorganisch könnten sich in den nächsten Jahren sogar moderate Wachstumsmöglichkeiten ergeben. Wobei Fresenius zuletzt vor allem sein Krankenhausgeschäft über Zukäufe verstärkt hat.

Günstige Aktie gesucht?

Wer daher auf der Suche nach einer wirklich günstigen Aktie ist, der könnte bei Fresenius an einer vielversprechenden Adresse sein. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist gerade so zweistellig, die aristokratische Dividendenrendite bringt es auf fast 2,2 %. Ein spannender, wenngleich auch konservativer und langweiliger Mix.

Die Aktie von Apple hat zwar etwas korrigiert. Trotzdem ist der Kultkonzern als Cupertino alles andere als preiswert. Ich wüsste daher, in welche Aktie ich jetzt eher investieren würde. Vor allem über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und empfiehlt Fresenius.

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