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Wenn du 3.000 Euro zum Investieren hast: Diese 3 Top-Aktien haben ihre Einnahmen um mehr als 100 % gesteigert.

Kaum jemand hätte vorhersagen können, dass der breite Markt, nachdem er zwischen Mitte Februar und Ende März mehr als ein Drittel seines Wertes verloren hatte, wieder in Schwung kommen würde. Und dass er nicht nur all seine Verluste wieder wettmachen, sondern auch neue Allzeithochs erreichen würde.

Unter diesen Gewinnen verbargen sich einige wenige ausgewählte Unternehmen, die nicht nur in der neuen Normalität weiter gedeihen. Sie konnten darüber hinaus die bereits beeindruckenden Ergebnisse beschleunigen, indem sie ihre Einnahmen im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahr um mehr als 100 % gesteigert haben.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Wenn du über 3.000 Euro verfügst, die du nicht für unmittelbare Ausgaben oder zur Aufstockung deines Notfallfonds benötigst, solltest du in Betracht ziehen, es in diese wachstumsstarken Unternehmen zu investieren, die den Markt auf Jahre hinaus schlagen könnten.

MercadoLibre: Ein Anstieg von 123 %

Der E-Commerce wurde ohne Zweifel durch die aus der Pandemie resultierenden „Bleiben Sie zu Hause“-Maßnahmen begünstigt. Als die Verbraucher versuchten zu vermeiden, sich mit dem Virus zu infizieren, wandten sich viele für ihre Einkäufe an den digitalen Einzelhandel. Als unangefochtener Marktführer im lateinamerikanischen E-Commerce war MercadoLibre (WKN: A0MYNP) gut positioniert, um den Bedürfnissen der Onlinekäufer in der Region gerecht zu werden.

Das Unternehmen verfügte auch über eine Geheimwaffe. Mercado Pago, sein digitales Zahlungssystem, gehört zu den beliebtesten in der Region, nachdem seine E-Commerce-Plattform von anderen Websites genutzt wurde. Zudem wagte es den Sprung zu den physischen Geschäften.

Sowohl E-Commerce als auch digitale Zahlungen wurden während der Pandemie zu Blockbustern, was die Ergebnisse von MercadoLibre erheblich steigerte. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz in lokaler Währung im Jahresvergleich um 123 %. Dies wurde durch die Einnahmen aus dem E-Commerce vorangetrieben, die um 149 % wuchsen, während die Einnahmen im Bereich Fintech um 86 % zunahmen.

Der E-Commerce steckt in Lateinamerika noch in den Kinderschuhen und machte Ende 2019 etwa 4,2 % des gesamten Einzelhandels aus. Zum Vergleich: Die Onlineverkäufe im letzten Quartal machten etwa 12 % des US-Einzelhandels aus. Darüber hinaus ist die Bevölkerung Lateinamerikas mit etwa 646 Millionen Menschen doppelt so groß wie die der USA. Das Land bietet demnach eine größere potenzielle Marktchance.

Auch digitale Zahlungen fassen gerade erst Fuß in der Region, die bisher weitgehend eine auf Bargeld basierende Gesellschaft war. Jüngste Studien haben gezeigt, dass etwa 70 % der Bevölkerung kein Bankkonto haben und nur zwischen 20 und 55 % eine Kreditkarte benutzen, wobei dies von Ort zu Ort unterschiedlich ist.

Angesichts dessen, dass sich sowohl der E-Commerce als auch der digitale Zahlungsverkehr noch in den Anfängen befindet, hat MercadoLibre mit seiner markführenden Position in der Region noch reichlich Luft nach oben.

Livongo Health: Ein Anstieg von 125 %

Die Kosten der Gesundheitsversorgung können sehr abschreckend sein. Daher ist die Suche nach einem Weg zur Kostensenkung bei gleichzeitiger Verbesserung der Patientenresultate und deren Lebensqualität die Definition einer Win-win-Situation. Außerdem war die Möglichkeit, während der Pandemie mit chronischen Erkrankungen auf einen Gang zur Arztpraxis verzichten zu können, ein zusätzlicher Bonus.

Jeder dieser Faktoren hat zum frühen Erfolg von Livongo Health (WKN: A2PNLV) beigetragen. Die Plattform Applied Health Signals des Unternehmens ermöglicht es Patienten, den Gang zum Arzt auszulassen, indem sie intelligente, vernetzte Geräte verwenden, die Daten und andere wichtige Statistiken sammeln und aggregieren. Daraufhin werden die Informationen mit ausgeklügelten Algorithmen und künstlicher Intelligenz analysiert. Die Plattform liefert dann individuelles Feedback, um Patienten dabei zu helfen, ihre chronischen Erkrankungen besser zu bewältigen.

Im zweiten Quartal konnte das Flaggschiff des Unternehmens – Livongo für Diabetes – seine Teilnehmerzahl im Jahresvergleich um 113 % steigern. Dieser Zuwachs hat zu einer Umsatzsteigerung von 125 % beigetragen. Aber das ist erst der Anfang. Livongo hat sich über die Diabetes-Behandlung hinaus auf andere chronische Erkrankungen ausgedehnt. Dazu gehören zum Beispiel Gewichtsmanagement, Bluthochdruck, Diabetes-Prävention und verhaltensbedingte Gesundheitsprobleme wie Angst und Depression. Das Unternehmen berichtete kürzlich, dass mehr als 20 % der Kunden jetzt mehrere Lösungen für ihre Patienten anbieten, gegenüber 18 % im letzten Quartal.

Das könnte nur der Anfang sein. Livongo erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 170 Millionen Dollar. Dies verblasst allerdings im Vergleich zu seinem adressierbaren Markt, den das Management auf mehr als 46 Milliarden Dollar schätzt. Das Unternehmen ist also mit einem massiven zukünftigen Wachstumspotenzial konfrontiert.

Es ist erwähnenswert, dass Livongo Health mit Teladoc Health (WKN: A14VPK) fusionieren wird, was voraussichtlich bis Ende 2020 abgeschlossen sein wird.

Zoom Video Communications: Ein Anstieg von 355 % (nein, das ist kein Tippfehler)

Der mit der Pandemie einhergehende rasche Übergang zur Fernarbeit machte es entscheidend, dass die Mitarbeiter auf persönliche Treffen verzichteten. Doch sowohl die Kommunikation per E-Mail als auch per Telefon hat ihre Grenzen. Videokonferenzen wurden die gewählte Methode, um viele persönliche Besprechungen zu ersetzen. Und wohl kein Unternehmen war besser in der Lage, diesen Dienst anzubieten, als Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2).

Trotz eines holprigen Starts wurde „Zoom“ schnell zu einem Verb. Es wurde nicht nur zur Art und Weise, wie Mitarbeiter Besprechungen abhielten, auch viele Treffen zwischen Familien und Freunden fanden ihren Weg auf die Videokonferenzplattform. Das Unternehmen bietet eine kostenlose Version mit Zeitlimits für kleinere Benutzer an, von der einige erwarteten, dass sie das Wachstum des kostenpflichtigen Dienstes einschränken würde. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Zoom meldete für das zweite Quartal einen Umsatzanstieg von 355 % gegenüber dem Vorjahr. Und die Zahl der Unternehmenskunden, die in den letzten zwölf Monaten einen Umsatz von 100.000 Dollar oder mehr erzielten, stiegen um 112 % an. Nicht nur das, auch die Zahl der Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern stieg um 458 %. Dies war das zweite Quartal in Folge mit einem dreistelligen Umsatzwachstum.

Das Gute und das Schlechte akzeptieren

Einer der Kompromisse, die typischerweise mit wachstumsstarken Investitionen einhergehen, ist ein ebenso hoher Aktienkurs. MercadoLibre, Livongo Health und Zoom Video Communications weisen ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 17, 39 bzw. 51 auf, wenn eine Bewertung zwischen 1 und 2 als angemessen betrachtet wird. Der jüngste Anstieg des Aktienkurses der einzelnen Unternehmen hat sicherlich zu diesen hohen Bewertungen beigetragen.

Wenn diese Überflieger jedoch weiterhin ein Umsatzwachstum von 100 % oder nahezu 100 % erzielen können – was keine allzu große Herausforderung darstellt –, werden diese Preise im kommenden Jahrzehnt wie relative Schnäppchen erscheinen.

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Danny Vena besitzt Aktien von Livongo Health Inc, MercadoLibre, Teladoc Health und Zoom Video Communications. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Livongo Health Inc, MercadoLibre, Teladoc Health und Zoom Video Communications.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und wurde am 06.09.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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