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Diese zwei Aktien könnten bald 1.000 Mrd. wert sein!

Die Billionen-Marke (tausend Milliarden) bei der Marktkapitalisierung wurde schon das erste Mal vor einiger Zeit überschritten. Es war vor gut zwei Jahren, am 2. August 2018, als Apple als erstes Unternehmen der Welt diese magische Bewertungsgrenze überschritten hat.

Seither zog eine Handvoll Technologie-Unternehmen bei der Börsenkapitalisierung nach. Ebenfalls überschritten haben Amazon, Microsoft und Alphabet die Billionen-Bewertung. Zwischenzeitlich reihte sich mit Saudi Aramco auch noch die größte Erdölfördergesellschaft der Welt in die Spitzenliga der multinationalen Konzerne ein.

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Das Tempo, in dem die Großkonzerne die Messlatte immer weiter nach vorne schieben, nimmt dabei an Fahrt auf. Zwei Jahre später wurde nämlich schon die nächste Hürde geknackt. Es war wieder Apple, der die Zwei-Billionen-Marke überschritt. Ein unglaublicher Wertzuwachs mit einer Kursverdopplung in nur zwei Jahren.

Eines scheinen die größten Unternehmen der Welt aber gemein zu haben: Ihre Aktienkurse laufen meist wie am Schnürchen und erreichen häufig auch neue Allzeithochs. 

Meinen Blick möchte ich aber heute nicht auf die größten Aktien der Welt richten, sondern auf zwei Aktien, die in den nächsten Jahren vielleicht ebenfalls eine Billionen-Bewertung erreichen könnten. Zu ihnen könnten Facebook (WKN: A1JWVX) und Visa (WKN: A0NC7B) gehören.

Aktien, die in den nächsten Jahren eine Billionen-Bewertung erreichen könnten

Facebook Aktie

Die erste Aktie, die in den nächsten Jahren eine Billionen-Bewertung erreichen könnte, ist mit Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt. Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich auf 803 Mrd. US-Dollar (Stand: 09.09.2020). Zum Erreichen der Billionen-Bewertung müsste die Aktie um gerade einmal 24,5 % ansteigen – ein Wertzuwachs, den andere Technologieunternehmen innerhalb weniger Wochen erreichen.

Das Unternehmen befindet sich als Technologiekonzern mit einer außergewöhnlichen Stellung im Social-Media-Bereich in einem boomenden Markt mit vielen Zukunftspotenzialen. Nach wie vor steigen die täglichen aktiven Nutzer. Im zweiten Quartal 2020 beliefen sich diese auf 1,8 Milliarden und erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 12 %.

Allerdings erhöhten sich die Werbeumsätze im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr nur um 10 % auf 18,3 Mrd. US-Dollar. Im ersten Quartal 2020 lag das Wachstum noch bei 17 %, im Geschäftsjahr 2019 bei 25 %.

Die Bewertung ist mit einem Umsatzmultiplikator von etwas über 10 für ein Technologieunternehmen mit hohen Margen noch als günstig anzusehen, auch wenn die Coronakrise zuletzt für eine deutliche Abschwächung des Werbegeschäfts sorgte.

Zudem steht das Unternehmen in einer scharfen Gesellschaftskritik bezüglich der Nutzung persönlicher Daten – ein großes Risiko, denn es könnte zukünftig sein, dass der Konzern stärker von Regierungen reguliert wird. Genau diese Ängste drücken auch ein wenig auf den Aktienkurs.

Potenzielle Billionen-Aktie: Visa

Die zweite Aktie, die eine Billionen-Bewertung erreichen könnte, ist mit Visa einer der zwei dominierenden Anbieter von weltweiten Bezahllösungen.

Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich auf 443 Mrd. US-Dollar (Stand: 09.09.2020). Bis zur Billionen-Bewertung müsste sich das Unternehmen daher nochmals mehr als verdoppeln.

Operativ ist dies gut vorstellbar, denn der Trend zum bargeldlosen Zahlen gewinnt eine immer größere Bedeutung. Ohne Visa und Mastercard läuft hier aktuell relativ wenig bei der bargeldlosen Bezahlung.

Zwar hatte das Coronavirus auch auf die Geschäfte von Visa einen wesentlichen Einfluss, langfristig könnten die Perspektiven allerdings wieder an die Erfolge aus dem Jahr 2019 anknüpfen. 

So sank der Umsatz im dritten Quartal 2020 um 17 % auf 4,8 Mrd. US-Dollar und das Ergebnis ging um 24 % auf 2,4 Mrd. US-Dollar zurück. Im Geschäftsjahr 2019 wurde noch ein Anstieg der Umsätze um 11 % auf 23 Mrd. US-Dollar verkündet bei einer Erhöhung des GAAP-Netto-Ergebnisses um 17 % auf 12,1 Mrd. US-Dollar.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Visa, Mastercard, Microsoft, Alphabet und Facebook. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon, Facebook, Microsoft und Visa. The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

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