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Kaum vorgesorgt mit 60? 2 der zuverlässigsten Dividendenaktien, die du jetzt kaufen könntest

Wer mit 60 noch nicht privat für das Alter vorgesorgt hat, der könnte vor einem Problem stehen: Die Rentenlücke ist schließlich kein abstraktes Konstrukt mehr, das einige wenige Schlechterverdiener treffen könnte. Nein, auch heute gibt es Rentner, die teilweise mit weniger als 1.000 Euro im Monat auskommen müssen.

Das Realisieren eines solchen Problems kann der erste Schritt in eine bessere Richtung sein. Dennoch gilt es, die Rentenlücke bestmöglich zu schließen, wobei man mit 60 Jahren nicht mehr unbedingt viel Zeit hat.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf zwei Dividendenaktien, die man in diesem Szenario kaufen könnte. Beide überzeugen zwar nicht unbedingt mit maximalen Dividendenrenditen. Dafür allerdings mit einem soliden Wachstum beziehungsweise einem niedrigen Ausschüttungsverhältnis. Das können beides Wege sein, um trotzdem reicher in den Ruhestand zu gehen.

1) Johnson & Johnson

Eine erste zuverlässige Dividendenaktie, die man in diesem Kontext kennen sollte, ist zunächst die von Johnson & Johnson (WKN: 853260). Der US-amerikanische Pharma- und Konsumgüterhersteller zahlt momentan quartalsweise 1,01 US-Dollar an die Investoren aus. Bei einem derzeitigen Aktienkurs von 148,59 US-Dollar (07.09.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspräche das einer Dividendenrendite von ca. 2,71 %.

Allerdings ist nicht die Dividendenrendite Teil der Magie. Nein, sondern die Zuverlässigkeit und das Wachstum: Johnson & Johnson zahlt inzwischen seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht bloß eine stets zumindest konstante Dividende aus. Nein, sondern sogar eine, die Jahr für Jahr angehoben worden ist. Falls du nach einem Begriff suchst, um so eine Dividendenhistorie zu würdigen: Dividendenkönig ist der Fachterminus.

Wie auch immer: Johnson & Johnson fährt bei den Dividendenerhöhungen allerdings nicht bloß das Mindestmaß. Nein, zuletzt sind die Dividenden bei der US-Aktie von 0,95 US-Dollar auf das derzeitige Niveau erhöht worden. Das entspricht einem Dividendenwachstum von 6 % im Vergleich zum Vorquartal. Das zeigt: Die Aktie von Johnson & Johnson kann nicht bloß zuverlässige Dividenden, sondern auch wachstumsstärkere.

2) Fresenius

Eine zweite Aktie, die zwar für den Moment eine noch niedrigere Dividendenrendite aufweist, ist die des DAX-Gesundheitskonzerns Fresenius (WKN: 578560). Erst vor wenigen Tagen zahlte das Management eine jährliche Dividende von 0,84 Euro an die Investoren aus. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 38,58 Euro entspräche das einer Dividendenrendite von 2,17 %. Das kann ebenfalls dazu beitragen, zumindest etwas eine Rentenlücke zu schließen.

Allerdings ist das nicht alles, was man zur Ausschüttung von Fresenius wissen muss: Der DAX-Gesundheitskonzern erhöht nämlich inzwischen seit 27 Jahren in Folge jedes Jahr die eigene Ausschüttung. Das heißt, dass die Aktie seit zwei Jahren ein Mitglied im Kreis der Dividendenaristokraten ist. Das wiederum spricht auch weiterhin für zuverlässige Dividenden.

Zumal das Ausschüttungsverhältnis bei der DAX-Aktie vergleichsweise niedrig ist. Gemessen am Vorjahresgewinn beläuft sich das Ausschüttungsverhältnis lediglich auf 25 %. Zudem kann Fresenius mit einem soliden Dividendenwachstum glänzen. Nicht zuletzt auch aufgrund der Ausschüttungsquote. Im Jahresvergleich erhöhte das Management die Dividende von 0,80 Euro im Vorjahr auf das derzeitige Niveau, was einem Wachstum im Jahresvergleich von 5 % entsprochen hat. Auch hier stehen die Chancen daher nicht schlecht, dass man in einigen Jahren eine bedeutend höhere Dividendenrendite erhalten wird. Auch wenn die initiale Dividende eher gering erscheint.

Zuverlässige Dividendenaktien!

Die Aktien von Johnson & Johnson und von Fresenius mögen zwar unscheinbar wirken. Und die Dividendenrenditen sind es derzeit vergleichsweise auch. Trotzdem sind die Historien zuverlässige und die Ansätze auf Wachstum und nachhaltige Ausschüttungen gepolt. Das kann ein idealer Mix für angehende Ruheständler sein, die einen Mix aus defensiver Klasse und langfristig wachsenden Ausschüttungen erhalten möchten.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius und Johnson & Johnson.

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