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Deutsche Bank unter den Top-Performern des Jahres – und es könnte weiter raufgehen

Für Aktionäre der Deutschen Bank (WKN: 514000) gab es seit Jahren praktisch keine guten Nachrichten. Regelmäßig war die Aktie am unteren Ende des DAX zu finden. Seit die Aktie 2007 ihr Allzeithoch bei 108 Euro erreicht hat, ist der Kurs um fast 93 % gefallen. Aktuell kostet eine Aktie noch 8,07 Euro. Zum Vergleich: Für das Jahr 2007 wurde damals noch eine Dividende von 4,50 Euro je Aktie gezahlt.

Die katastrophale Entwicklung hängt aber nicht nur damit zusammen, dass der Gewinn in der Zwischenzeit dramatisch eingebrochen ist. Viel schwerer wiegen die zahlreichen Kapitalerhöhungen, die in der Zwischenzeit stattgefunden haben. Denn am Ende des Geschäftsjahres 2007 lag die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien bei nur 496 Mio. Inzwischen sind mehr als 2,1 Mrd. Aktien im Umlauf. Ein Großteil der Kursverluste ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Aktien so enorm gestiegen ist.

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Das Warten hat ein Ende: Die Deutsche Bank setzt zur Erholung an

Inzwischen scheint die Deutsche Bank-Aktie aber das Schlimmste überstanden zu haben. Denn in diesem Jahr findet sich die Deutsche Bank-Aktie unter den Top-Performern des Jahres wieder. Denn tatsächlich scheint die Deutsche Bank deutliche Fortschritte im Umbau des Instituts zu machen. In der ersten Hälfte des Jahres ist das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Allerdings stand unterm Strich immer noch ein Verlust, sodass es eigentlich noch keinen Grund zum Jubeln gibt. In den ersten sechs Monaten lag der Nettoverlust bei 120 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Verlust dagegen noch bei 3,2 Mrd. Euro, weshalb die Zahlen tatsächlich verhältnismäßig gut ausfallen.

Daran zeigt sich aber auch, dass die Deutsche Bank noch vor einem Haufen Problemen steht. Denn auch wenn es erfreulich ist, dass man inzwischen wieder nah an der Gewinnschwelle steht, ist es doch noch ein langer Weg bis zum Ziel.

Ambitionierte Ziele für 2022

Denn für das Jahr 2022 hat sich die Deutsche Bank einiges vorgenommen. Bis dahin soll die Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 8 % liegen. Und die Kosten-Ertrags-Relation bei 70 %. Die Kosten sollen also nur 70 % des Ertrags betragen. In der ersten Jahreshälfte hat man eine Eigenkapitalrendite von -0,5 % und eine Kosten-Ertrags-Relation von 87 % erreicht. Laut Quartalsbericht lag die Eigenkapitalrendite in der Kernbank allerdings schon bei 4,1 % und damit auf halbem Weg zum Ziel. Aber trotzdem muss im Hinblick auf die Ertragskraft noch einiges passieren.

Selbst wenn die Deutsche Bank die Ziele erreicht, wird sie immer noch noch weit von den Werten der besten Konkurrenten entfernt sein. JPMorgan (WKN: 850628), das in den Medien jahrelang als das heimliche Vorbild gehandelt wurde, kam im ersten Halbjahr auf eine Eigenkapitalrendite von 6 %. Im Vorjahr lag der Wert sogar bei 16 % und damit doppelt so hoch wie das ausgegebene Ziel der Deutschen Bank. Auch der französische Konkurrent BNP Paribas (WKN: 887771) hat in der ersten Jahreshälfte 7,7 % erreicht und im Vorjahr 9,6 %.

Wenn die Deutsche Bank ihre Ziele in den nächsten Jahren erreichen sollte, könnte die Aktie zwar noch deutlich steigen, da dann der Gewinn je Aktie einen deutlichen Sprung machen wird. Aber voraussichtlich wird die Aktie trotz allem weiter unter ihrem Buchwert, also dem Wert aller Vermögenswerte in der Bilanz, von aktuell 26,22 Euro je Aktie handeln. Denn auch Konkurrent BNP Paribas, der eine noch höhere Rendite auf das eingesetzte Kapital erreicht, wird weit unter dem Buchwert gehandelt.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von JPMorgan. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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