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3 Aktien, die im kommenden Jahrzehnt enorm wachsen können

E-Commerce-Aktien sind in den vergangenen Wochen und Monaten heftig gestiegen. Vor allem die von jenen Technologieunternehmen, die Einzelhändler und Kunden online miteinander verbinden. Die Investoren in Shopify, MercadoLibre und The Trade Desk haben ihr Investment seit Jahresanfang verdoppelt. Und das Jahr ist noch nicht vorbei! Allerdings sehen diese Aktien im Moment ziemlich teuer bewertet aus.

Keine Sorge – es gibt viele andere wichtige Trends auf dem Markt, und viele Unternehmen können in den nächsten zehn Jahren groß zulegen. Hier sind drei Aktien, die viel kleiner sind als Shopify, die aber in Zukunft ebenso stark wachsen könnten.

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Livongo Health: Technologie für Gesundheit

Livongo Health (WKN:A2PNLV) hat im Jahr 2020 ebenfalls starkes Wachstum verzeichnet, da die Aktien um mehr als 400 % seit Jahresbeginn gestiegen sind. Das liegt zum Teil daran, dass der Umsatz der Diabetes-Monitoring-Plattform des Unternehmens einerseits gestiegen ist. Andererseits kratzt das Unternehmen gerade mal an der Oberfläche des potenziellen Marktes.

Viele Menschen mit Diabetes sind auf Tests zur Überwachung des Blutzuckerspiegels angewiesen. Die Plattform von Livongo geht noch einen Schritt weiter und nutzt eine Datenanalyse, um die Patienten aktiv zu unterstützen. Dies dürfte langfristig zu besseren Ergebnissen führen, was die Gesamtkosten im Gesundheitswesen senken dürfte. Livongo hat seine Technologie so angepasst, um eine Plattform für den Umgang mit Bluthochdruck anzubieten.

Wie die meisten Optionen im Gesundheitswesen steht auch die Abonnement-Plattform von Livongo nur Kunden zur Verfügung, deren Arbeitgeber – und deren Gesundheitsvorsorgepläne – dafür angemeldet sind. Diese erweitert sich ständig. So gab Livongo beispielsweise bekannt, dass sich in diesem Jahr vier neue Fortune-500-Unternehmen angemeldet haben. Andere Großkunden erweitern ihre Abos. Etwa 10,5 % der US-Bevölkerung leiden an Diabetes, und fast die Hälfte der erwachsenen US-Bürger haben Bluthochdruck. Livongo hat also noch viel vor sich.

Upwork: Ausbau der Gig-Wirtschaft

Wenn Menschen an „Gig-Wirtschaft“ denken, denken viele an Fahrer für Uber oder Lyft. Freiberufliche Arbeit gibt es jedoch in allen Formen und Größen. Häufig handelt es sich dabei um eine spezielle Nische wie Buchhaltung, Recht oder technisches Schreiben.

Unternehmen, die einen Vertragsarbeiter mit einer bestimmten Qualifikation für ein kurzfristiges Projekt suchen, wissen möglicherweise nicht, wie hoch die Vergütung sein soll oder welche Fragen gestellt werden müssen, um sicherzustellen, dass ein Bewerber qualifiziert ist. Der Online-Freelancer-Marktplatz Upwork (WKN: A2N5QE) macht das Rätselraten überflüssig, indem er es Unternehmen ermöglicht, Projektbeschreibungen auf seiner Website zu veröffentlichen und vertrauliche Angebote von interessierten Auftragnehmern zu erhalten. Über die Website von Upwork können Unternehmen die Freiberufler interviewen, einstellen und sogar bezahlen. Es hat sich als ein beliebtes Modell erwiesen: Im zweiten Quartal 2020 stiegen die Einnahmen von Upwork gegenüber dem Vorjahr um 19 % und übertrafen damit die Erwartungen des Managements.

Arbeitnehmer, die auf Jobsuche sind oder gerade wenig zu tun haben, wenden sich seit Langem der freiberuflichen Arbeit zu. So wollen sie ein zusätzliches Einkommen erzielen. Über Plattformen, auf denen sie ihre speziellen Fähigkeiten zur Schau stellen, geraten sie schnell an Kunden. Da die Disruption des traditionellen Arbeitsplatzes anhält, ist Upwork bereit, davon zu profitieren.

Stag Industrial: Interessante Wette auf E-Commerce

Der E-Commerce mag bereits groß sein, aber das Wachstum wird sich wahrscheinlich erst im nächsten Jahrzehnt fortsetzen. Denn immer mehr Menschen entdecken die Vorteile des Online-Einkaufs. Die Technologieunternehmen hinter dem E-Commerce haben ihren Wert im Jahr 2020 oft verdoppelt. Doch Stag Industrial (WKN: A1C8BH), ein Real Estate Investment Trust (REIT), hat lediglich ein Wachstum von nur 7,8 % verzeichnet.

Stag kauft Industrieanlagen und vermietet die Flächen an Kunden. Seine Strategie bestand darin, teure Immobilien in großen Märkten wie New York City zu meiden und stattdessen nach Flächen in kleineren Städten zu suchen, die wachsen können. Von Burlington in New Jersey oder Taunton in Massachusetts hat man wohl noch nie gehört. Doch dort besitzt Stag Vertriebszentren. Und Philadelphia (nur 20 Meilen von Burlington entfernt) und Boston (40 Meilen von Taunton) sind ganz in der Nähe. In beiden Städten unterzeichnete Stag in diesem Jahr Mietverträge mit einem „großen E-Commerce-Mieter“ (bei dem es sich möglicherweise um Amazon handelte).

Da immer mehr Unternehmen zum E-Commerce übergehen, dürfte die Nachfrage nach Lager- und Vertriebsräumen nur zunehmen. Stag ist zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Nische. Die derzeitige Dividende von 4,4 % wird Anleger ebenfalls belohnen.

Wachstum: Nie ohne Risiko

Natürlich kann es sein, dass sich diese Trends nicht durchsetzen. Kleinere Unternehmen können schneller wachsen. Doch es besteht immer die Möglichkeit, dass ein Konkurrent etwas Besseres auf den Markt bringt oder dass ein großer etablierter Player sich durchsetzt.

Wachstumsinvestitionen sind zwar von Natur aus riskant, aber diese drei Trends dürften groß und nachhaltig sein. Und das macht Livongo Health, Upwork und Stag Industrial zu guten Wetten auf bevorstehendes Wachstum.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Livongo Health Inc, MercadoLibre, Shopify, Stag Industrial und The Trade Desk und empfiehlt Aktien von Uber Technologies und Upwork. John Bromels besitzt Aktien von Amazon, The Trade Desk und Upwork. Dieser Artikel erschien am 30.8.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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