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HelloFresh-Aktie: Nach dem Kurssturz ein Kauf?

Die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) ist in den letzten Wochen massiv unter die Räder gekommen. Seit dem Allzeithoch Mitte Juli bei 53,25 Euro hat die Aktie mehr als 20 % an Wert verloren. Allein am Donnerstag ging es um mehr als 10 % bergab, da die Aktie im allgemeinen Verkaufsdruck mitgerissen wurde.

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HelloFresh übertrifft in diesem Jahr alle Erwartungen

HelloFresh konnte seit dem Börsengang vor drei Jahren Quartal für Quartal mit beeindruckenden Wachstumszahlen glänzen. Aber in diesem Jahr kennt das Wachstum keine Grenzen mehr. Dadurch wirkt die Prognose für das Geschäftsjahr, die am Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, geradezu lächerlich niedrig. Laut dieser Prognose sollte der Umsatz im Gesamtjahr um 22 bis 27 % steigen. Die angepasste Gewinnmarge sollte auf 4 bis 5,5 % steigen.

In der Zwischenzeit lief das Geschäft aber so gut, dass HelloFresh die Prognose bereits zweimal deutlich nach oben korrigieren musste. Aktuell erwartet man einen Umsatzanstieg zwischen 75 und 95 % und eine Gewinnmarge zwischen 9 und 11 %. Innerhalb von nur zwei Quartalen hat sich das Geschäft so stark entwickelt, dass man an die eigenen Kapazitätsgrenzen gestoßen ist und einen sehr viel höheren Gewinn erwartet.

Umsatz und Gewinn steigen rasant

Allein im zweiten Quartal ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um phänomenale 122 % gestiegen. Da auch das erste Quartal schon ähnlich gut gelaufen ist, liegt das Umsatzplus für das erste Halbjahr bei 95,1 %.

Praktisch alle relevanten Zahlen zeigen in die richtige Richtung. Beispielsweise ist die Zahl der aktiven Kunden gegenüber dem Vorjahr um 73 % angestiegen. Jeder dieser Kunden hat im Schnitt knapp 17 % mehr Bestellungen aufgegeben als im Vorjahr und je Bestellung auch noch 10 % mehr Geld ausgegeben.

All das sind gute Zeichen für HelloFresh. Denn wenn die Kunden häufiger bestellen und gleichzeitig bereit sind, mehr Geld je Bestellung auszugeben, sind die Kunden wohl mit dem Angebot zufrieden. Das sind natürlich auch gute Nachrichten für den Gewinn. In der ersten Jahreshälfte 2019 wurde noch einen Verlust in Höhe von 51 Mio. Euro ausgewiesen. Dieses Jahr ist daraus ein Gewinn in Höhe von 156 Mio. Euro geworden. Je Aktie hat man insgesamt 0,86 Euro verdient.

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Geht man davon aus, dass der Gewinn in der zweiten Jahreshälfte genauso hoch ausfällt wie in der ersten Hälfte, ergibt sich ein Wert von mehr als 300 Mio. Euro! Je Aktie könnte im Gesamtjahr also ein Gewinn von ca. 1,70 Euro übrig bleiben. Aktuell kostet eine Aktie 38,16 Euro (Stand 03.09.2020). Damit ist HelloFresh etwa mit dem 22-Fachen des Gewinns bewertet. Das ist zwar noch kein super niedriger Wert, aber angesichts des rasanten Wachstums auch nicht übertrieben. Unbekannt ist nur, wie sich das Geschäft in normaleren Zeiten entwickeln wird. Aktuell erlebt das Geschäft zweifellos einen Schub durch die Krise.

Wahrscheinlich wird sich das Wachstum dann wieder auf das Vorkrisenniveau verlangsamen. Aber auch das wäre kein Drama, denn wie bereits erwähnt, wurde vor Ausbruch der Krise ein Wachstum von 22 bis 27 % erwartet. Gleichzeitig sollte die Profitabilität weiter steigen. Es ist also davon auszugehen, dass HelloFresh auch weiter wachsen wird, wenn die Krise überwunden ist. Mit etwas Glück kann man auch einen Großteil der neu gewonnenen Kunden halten und das Geschäft auf dem hohen Niveau weiter ausbauen. Das dürfte der Aktie in den nächsten Jahren helfen, weiter zu steigen.

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Dennis Zeipert besitzt HelloFresh-Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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