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TUI-Aktie: Auch Malaysia kein Reiseziel mehr, wird die Lage prekärer?!

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Der Aktie von TUI (WKN: TUAG00) stehen weiterhin schwierige Zeiten bevor. Das Coronavirus hat nahezu die gesamte Reisebranche zumindest kurzfristig lahmgelegt. Das zweite Quartal mit einem Umsatzeinbruch von rund 98 % in der Spitze hat das Ausmaß dieses Schadensereignisses offenbart.

Liquidität ist zumindest für den Moment kein Thema mehr. Das Management hat sich insgesamt schließlich rund 3 Mrd. Euro von der Bundesregierung in Form von Krediten gesichert. Nach dem sehr durchwachsenen zweiten Quartal blieben am Ende allerdings bloß noch 2,4 Mrd. Euro übrig. Das zeigt: Für TUI könnte in Anbetracht der Cash-Burn-Rate trotzdem ab irgendeinem Zeitpunkt ein Wettlauf gegen die Zeit beginnen.

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Das dritte Quartal mag dabei von einer zumindest ansatzweise vorhandenen Urlaubssaison profitiert haben. Reiserückkehrer sind teilweise schließlich ein Thema. Trotzdem trüben sich die Aussichten jetzt wieder ein, denn auch Malaysia ist ab jetzt kein Reiseziel mehr. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen.

TUI: Die Reiseziele schwinden!

Wie aus dem Statement eines Reisenewsletters hervorgeht, nimmt Malaysia offenbar keinerlei Touristen mehr auf. Demnach habe der Premierminister des Landes erklärt, dass man die importierten Fälle des Coronavirus stoppen möchte. Deshalb werde der bereits verkündete Einreisestopp bis zum Jahresende verlängert. Eine schmerzhafte Entwicklung für TUI und die Reisebranche? Ja, zumindest teilweise.

Malaysia hätte ein Touristenziel für die Herbst- und Wintermonate sein können. Genauso wie Ägypten, Tunesien, Thailand, Indonesien und Bali, die ebenfalls ihre Grenzen für Reisende für dicht erklärt haben. Damit zeigt sich sehr deutlich, dass die Herbstsaison immer mehr zum Reinfall wird. Beziehungsweise, dass Reiseziele allmählich zur Mangelware werden.

Auch die Signalwirkung für potenziell Reisewillige ist verheerend: Es zeigt sich immer mehr, dass viele Urlaubsziele gewillt sind, die Grenzen zu schließen. Das wiederum weckt nicht gerade Vertrauen darin, dass jetzt ein hervorragender Zeitpunkt ist, um einen Urlaub zu buchen. Das dürfte die Nachfrage und die Buchungen entsprechend ebenfalls reduzieren.

Gleichzeitig zeichnet sich der Trend ab, dass mehr und mehr Staaten jetzt zum Herbst entweder ihre Einreisestopps verlängern. Oder aber erneut welche aussprechen, um die Corona-Epidemie einzudämmen. Für die Reisebranche verdunkeln sich die Aussichten im Herbst daher konsequent weiter.

Es wird kurzfristig nicht besser werden!

Der Sommer ist teilweise durchwachsen gewesen, wobei die letzten Monate zumindest etwas Besserung versprechen könnten. Die weiteren Aussichten verdunkeln sich jedoch zunehmend. Der Herbst scheint mehr und mehr zu einem weiteren Fiasko werden. Was folgt sind die Wintermonate, die sowieso saisonal zu den schwächeren zählen. Das zeigt, dass die kommenden Monate und Quartale alles andere als leicht für TUI werden.

Das Überleben scheint in Anbetracht von weiterhin 2,4 Mrd. Euro in Cash gesichert zu sein. Investoren geht es jedoch nicht bloß um das Überleben. Nein, sondern langfristig natürlich auch um Rendite. Und die ist in Anbetracht der Probleme und der milliardenschweren Liquiditätshilfen weiterhin kaum absehbar.

Das Börsenjahr 2020 kann daher abgehakt werden, aber auch die Aussichten für das kommende Börsenjahr 2021 müssen nicht zwingend besser werden. TUI ist und bleibt jedenfalls eine Aktie, die sich sehr stark im Würgegriff des Coronvirus befindet.

Am Chart erkennbar!

Dass TUI weiterhin Probleme hat, das können wir auch am Aktienkurs erkennen. Noch immer notieren die Anteilsscheine auf einem Kursniveau von 3,60 Euro (03.09.2020, maßgeblich für alle Kurse) und damit in der Nähe des Tiefpunktes. Für Foolishe Investoren sollte das ein weiterer Grund zur Vorsicht sein. Selbst der freundliche Gesamtmarkt konnte die Performance nicht retten.

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