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Royal Dutch Shell & Co.: Stützt Venezuela jetzt unfreiwillig den Ölmarkt?

Foto: Getty Images.

Öl-Aktien wie die von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) sind weiterhin abhängig von den Ölpreisen. Zumindest was das operative Zahlenwerk anbelangt, werden die Notierungen von Brent und WTI weiterhin die Richtung vorgeben. Das haben Investoren in der ersten Jahreshälfte doch sehr deutlich gespürt.

Zum derzeitigen Zeitpunkt notieren Brent und WTI stabil über der Marke von 40 US-Dollar. Das könnte ein Indikator dafür sein, dass das dritte Quartal womöglich etwas besser wird. Nach einem sehr durchwachsenen zweiten Quartal wird das das Gesamtjahr jedoch kaum retten. Zumal die Notierungen von Brent und WTI noch immer davon entfernt sind, die vorherigen Niveaus zu erreichen.

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Jetzt könnte angebotsseitig allerdings Venezuela den Markt stützen. Warum, fragst du dich? Ganz einfach: Weil die wirtschaftlichen Probleme inzwischen auch die Förderquoten erreicht haben. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was Investoren wissen sollten. Und ob das mehr als ein Zünglein an der Waage ist.

Ölmarkt: Venezuela fördert konsequent weniger

Wie aus aktuellen Berichten rund um die Ölförderung von Venezuela hervorgeht, sind die Förderquoten wohl konsequent auf einem absteigenden Ast. Einige Analysten gehen maximal von einem Fördervolumen von 200.000 Barrel pro Tag aus. Andere Indikatoren rechnen sogar von eher 100.000 Barrel pro Tag. Für einen Staat, der maßgeblich vom schwarzen Gold abhängig ist, ist das natürlich vergleichsweise wenig.

Das wiederum könnte für einen weiteren Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage sorgen. Wobei Investoren diesen Effekt nicht überbewerten sollten. Schon im Jahr 2019 ist die Förderung aufgrund der wirtschaftlichen Probleme und des Missmanagements in dem lateinamerikanischen Staat zurückgegangen und lag lediglich noch bei ca. 0,9 Mio. Barrel pro Tag gemäß den Angaben von Statista. Ein weiterer, eher unfreiwilliger Rückgang wäre daher eine vergleichsweise geringfügige Stütze. Aber trotzdem unterm Strich eine kleine.

Zur Erinnerung: Die OPEC kürzt derzeit das Fördervolumen mitsamt Partner um rund 8 Mio. Barrel pro Tag, nachdem zuvor bereits mehr als 10 Mio. Barrel pro Tag aus dem Markt genommen worden sind. Das verdeutlicht, dass Venezuela zwar unfreiwillig einen Beitrag leistet. Das Hauptaugenmerk jedoch noch auf den beschlossenen Kürzungen des Kartells mitsamt Partnern liegt.

Entwicklung bereits eingepreist?

Die Erkenntnisse bezüglich Venezuela sind außerdem nicht neu: In den letzten Wochen und Monaten gab es immer mal Wasserstandsmeldungen aus dem lateinamerikanischen Staat. Die Zahlen von 100.000 beziehungsweise 200.000 Barrel pro Tag sind ebenfalls ca. zwei Wochen alt. Das könnte wiederum zeigen: Die Entwicklungen in Venezuela könnten in dem aktuellen Ölpreis bereits eingepreist sein.

Zudem werden die Investoren weiterhin berücksichtigen, dass es trotz Kürzungen noch das Risiko eines Überangebots geben könnte. Und dass bloß der Wille der OPEC zu höheren Ölpreisen die Preisniveaus von Brent und WTI derzeit stützt.

Die Angebotsseite ist außerdem nur eine Seite der Medaille des Ölmarktes. Für eine Erholung wird zwingend auch weiterhin die Nachfrage anziehen müssen. Allerdings ist diese Seite ein Fragezeichen in Anbetracht des Coronavirus und der nachlassenden Konjunktur. Auch das gilt es zu berücksichtigen.

Schwieriges Marktumfeld für Ölkonzerne

Ölkonzernen wie Royal Dutch Shell und den anderen üblichen Verdächtigen steht daher weiterhin ein raues Marktumfeld bevor. Die Preise von Brent und WTI sind zwar zuletzt stabiler und das dritte Quartal verläuft bis jetzt verdächtig ruhig. Womöglich hat Venezuela zwar einen Anteil daran, der Hauptteil beruht jedoch auf den beschlossenen Kürzungen der OPEC+. Das gilt es für Investoren zu berücksichtigen. Genauso wie die Ansicht, dass es für eine nachhaltige Erholung im Ölmarkt vermutlich einer steigenden Nachfrage bedarf.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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