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3 Wachstumsaktien für Investoren, die Bescheid wissen

Diese drei sehr unterschiedlichen Aktien haben eins gemeinsam: ein langfristiges Gewinnpotenzial, das Wachstumsinvestoren suchen. Das industrielle Softwareunternehmen PTC (WKN: A1H9GN) ist ein Teil der vierten industriellen Revolution. Der Rotorblatthersteller TPI Composites (WKN: A2AMFQ) profitiert vom Wachstum bei der Nutzung der Windkraft. Und das Unternehmen für Bioverfahrenstechnik Repligen (WKN: 870980) ist ein Nischenanbieter in einem aufregenden Wachstumsmarkt. Hier sind die Gründe, warum alle drei näher betrachtet werden sollten.

Repligen

Bioverarbeitung ist der Prozess der Verwendung eines biologischen Katalysators zur Herstellung eines Arzneimittels, einer Chemikalie oder sogar eines Lebensmittels in einer Produktionsumgebung. Im Allgemeinen ist der Ausrüstungsmarkt zwischen der „Upstream-Bioverarbeitung“ (Ausrüstung für die Zellisolierung und -kultivierung) und der „Downstream-Bioverarbeitung“ (Trennung, Filtration und Reinigung) aufgeteilt.

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Mit der Übernahme des Biopharma-Geschäfts von GE hat Danaher (WKN: 866197) seine bestehende Stärke bei den Downstream-Ausrüstungen durch bedeutende Upstream-Fähigkeiten ergänzt. Dadurch ist es nun in der Lage, MilliporeSigma von Merck um die Branchenführerschaft herauszufordern. Zu den anderen führenden Akteuren gehören ThermoFisher (weitgehend Upstream) und Sartorius (weitgehend Downstream).

Es ist ein ungewöhnlicher Markt, da sowohl GE als auch MilliporeSigma in einigen Bereichen bedeutende Kunden von Repligen sind. GE und MilliporeSigma machten im Jahr 2019 12 bzw. 13 % des Umsatzes von Repligen aus. Gleichzeitig sind sie in anderen Bereichen allerdings Konkurrenten von Repligen.

Das Hauptargument für einen Kauf ist Repligens marktbeherrschende Stellung in der Chromatografie (die Reinigung durch Trennmethoden) und seine Bedeutung auf dem Filtrationsmarkt.

Insofern ist Repligen ein Nischen-, aber Schlüsselakteur in einer wachstumsstarken Industrie, die von viel größeren Unternehmen umgeben ist. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass Repligen möglicherweise ein Übernahmeziel ist. Darüber hinaus führt die wachsende Nachfrage nach biologischen Arzneimitteln (einschließlich Impfstoffen, Gentherapien und monoklonalen Antikörpern) zu einer starken Nachfrage nach Bioprozessausrüstung.

Analysten der Wall Street prognostizieren für Repligen wachsende Einnahmen von 25 % im Jahr 2020 und 17,4 % im Jahr 2021. Wenn sich diese Art von Wachstumsraten in die Zukunft so fortsetzen, dann könnte Repligens berauschend aussehende Bewertung von mehr als dem 100-Fachen der erwarteten Einnahmen doch nicht so teuer aussehen.

TPI Composites

Der Windenergiemarkt ist hart umkämpft und wird von führenden Akteuren wie Vestas, Siemens Gamesa und GE dominiert. Sie stehen alle drei in einem erbitterten Kampf um Marktanteile und versuchen gleichzeitig, ihre Gewinnspanne zu vergrößern. TPI ist der einzige verbleibende unabhängige Hersteller von Rotorblättern aus Verbundwerkstoffen, nachdem GE 2017 den Rivalen LM Wind Power übernommen hat.

Aber es wird noch komplizierter: GE, Siemens Gamesa, Vestas und andere Akteure wie ENERCON und Nordex sind alle Kunden von TPI und haben langfristige Verträge abgeschlossen.

Kurz gesagt, die Argumente für den Kauf von TPI-Aktien basieren auf der Idee, dass die Auslagerung der Rotorblattproduktion den führenden Akteuren hilft, ihre Gewinnspanne zu verbessern. Darüber hinaus geht der Trend zu den größeren, technologisch fortschrittlicheren Rotorblättern, die TPI herstellt. Das Unternehmen hat Lieferverträge mit allen führenden nicht-chinesischen Akteuren abgeschlossen. Es scheint demnach so, dass das Unternehmen relativ agnostisch ist, wer Aufträge erhält. Darüber hinaus wird die Verwendung von TPI es den Windkraftunternehmen ermöglichen, Komplikationen in der Lieferkette zu verringern, wenn sie darum wetteifern, Marktanteile zu erobern.

Analysten gehen davon aus, dass die Einnahmen von TPI in den nächsten Jahren zweistellig wachsen werden. Auch danach sind die Aussichten vielversprechend, wenn die Kosten für die Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung weiter sinken. Die Aktie ist jedoch nicht ohne Risiko. Denn es besteht immer die Möglichkeit, dass GE beschließen wird, seine gesamte Rotorblattproduktion ins eigene Haus zu verlagern.

PTC

Das industrielle Softwareunternehmen hat in den letzten Jahren den größten Teil seines Umsatzes mit seinen Kernangeboten für Computer-Aided Design (CAD) und Product Lifecycle Management (PLM) erzielt. Doch es sind seine Augmented Reality (AR)- und Internet of Things (IoT)-Lösungen, die das Wachstum in der Zukunft vorantreiben werden.

Kurz gesagt, PTC ist eine Wette auf die zunehmende Digitalisierung durch die sogenannte vierte industrielle Revolution. Dabei handelt es sich um die Nutzung der Automatisierung neben digitalen Technologien und webfähigen Geräten. Der Einsatz von IoT und fortgeschrittenen Analysen ermöglicht es den Besitzern physischer Güter, diese Güter durch Technologien wie „digitale Zwillinge“ besser zu verwalten.

Ein Beispiel dafür könnte der Einsatz webfähiger Geräte und Analysen an einer Gasturbine sein, um vorherzusagen, wann sie gewartet werden muss. Dies spart wertvolle Ausfallzeiten und verbessert die Effizienz. In der Zwischenzeit ermöglicht AR die Wartung der Geräte durch einen Techniker, der nicht einmal physisch anwesend sein muss.

Das Management geht davon aus, dass sein CAD- und PLM-Jahresumsatz mittelfristig im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen wird. Bezüglich des IoT und des AR prognostiziert es einen Anstieg im mittleren Bereich der 20 bzw. bis zu 60 %. Analysten erwarten daher für PTC zumindest in den nächsten Jahren ein jährliches Gesamtumsatzwachstum im zweistelligen Bereich.

Sind diese Aktien ein guter Kauf?

Wachstumsaktien werden in der Regel nach ihren künftigen Gewinnen und Cashflows und nicht nach dem jetzigen Stand bewertet. Das ist sicherlich bei allen drei Aktien der Fall, denn selbst auf einer Ein-Jahres-Basis sehen ihre Bewertungen sehr hoch aus.

Von diesen dreien erscheint PTC am attraktivsten, da die COVID-19-Pandemie die Einführung digitaler Technologien durchaus beschleunigen könnte, sobald der kurzfristige Gegenwind durch die Verlangsamung der Produktionstätigkeit nachlässt. Es besteht immer noch eine gewisse Ungewissheit darüber, was GE (ein bedeutender TPI-Kunde) in Zukunft in Bezug auf die weitere Auslagerung tun wird. Und die Bewertung von Repligen sieht nach einem fantastischen Lauf zu hoch aus.

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Lee Samaha besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Aktien von PTC, Repligen und TPI Composites.

Dieser Artikel wurde von Lee Samaha auf Englisch verfasst und wurde am 27.08.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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