The Motley Fool

Shell & BP: Sind die Aktien nach dem Kurssturz jetzt günstig?

Aktien
Foto: Getty Images

Der fallende Ölpreis hat die Finanzen der großen Ölkonzerne ordentlich durcheinandergewirbelt. Shell (WKN: A0D94M) und BP (WKN: 850517) haben in den letzten Monaten angekündigt, ihre Dividendenzahlungen drastisch zu kürzen.

Zu Beginn des Jahres kostete ein Fass Öl noch mehr als 60 Dollar. Von da aus ging es aber erst mal nur noch bergab, bis der noch nie da gewesene Fall eingetreten ist und Öl im April zu einem negativen Preis den Besitzer wechselte. In dieser kurzen Zeit mussten die Ölkonzerne die Abnehmer des Öls also bezahlen, um das Öl überhaupt loszuwerden! Von diesem kurzen Schock hat sich der Rohstoff aber wieder etwas erholt und wechselt derzeit für 43,05 Dollar (Stand: 01.09.2020) den Besitzer.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Der Ölpreis dreht den Dividendenhahn zu

Der gewaltige Preisverfall hat jetzt auch für die Aktionäre der großen Ölkonzerne Konsequenzen. Fast alle Konzerne mussten inzwischen die Dividendenzahlungen deutlich reduzieren und Aktienrückkaufprogramme einstellen. Einige wenige Konzerne wie beispielsweise ExxonMobil (WKN: 852549) versuchen noch die Schwächephase auszusitzen und beharren auf den hohen Dividendenzahlungen. Das hat aber drastische Konsequenzen für die Bilanz. Exxon musste allein im zweiten Quartal fast 10 Mrd. Dollar an neuen Schulden aufnehmen, um die Investitionen und die Dividende zu finanzieren. Lange wird man das nicht aushalten können.

BP und Shell haben deshalb bereits die Reißleine gezogen. Besonders für Shell ist die Dividendenkürzung eine bittere Pille. Denn seit Jahrzehnten musste die Ausschüttung nicht reduziert werden. BP dagegen hat bereits einige solcher Ereignisse hinter sich. Das letzte Mal musste im Zuge der Deepwater-Horizon-Katastrophe die Dividende gekürzt werden, um das Kapital zusammenzuhalten.

Die aktuelle Situation sieht dagegen ganz anders aus. Der Ölpreis liegt inzwischen seit mehreren Jahren auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Durch die COVID-Krise hat die Nachfrage noch dazu enorm nachgelassen, da kaum Flugzeuge in der Luft sind und die Leute generell weniger reisen. Daher gibt es kaum noch Hoffnung, dass der Ölpreis in den nächsten Jahren wieder steigen könnte.

Hohe Verluste im ersten Halbjahr

Das hat in den letzten Jahren bereits deutliche Spuren in der Bilanz von BP hinterlassen. Allein im vergangenen Jahr ist der Gewinn um mehr als 50 % gefallen. Zwar wurden nach Steuern immer noch 4,2 Mrd. Dollar verdient. Aber allein die Dividende beträgt etwa 7 Mrd. Dollar.

Zwar konnte BP im letzten Geschäftsjahr einen freien Cashflow von etwa 10 Mrd. Dollar erzielen, womit die Dividende also noch gedeckt war. Aber schon in der ersten Jahreshälfte hat der Cashflow nicht mehr ausgereicht, um die Investitionen zu finanzieren. Deshalb musste ein Teil der notwendigen Investitionen und auch die Dividende über die Aufnahme neuer Schulden finanziert werden.

Bei Shell hat der Cashflow dagegen zumindest noch für die notwendigen Investitionen ausgereicht. Aber nach Abzug der Investitionen ist auch nicht viel mehr übrig geblieben.

Der fallende Ölpreis hat bei beiden Konzernen zudem hohe Abschreibungen notwendig gemacht, die in beiden Fällen zu roten Zahlen geführt haben. Shell hat im bisherigen Jahresverlauf 2,33 Dollar je Aktie verloren. BP hat je Anteilsschein im gleichen Zeitraum 1,75 Dollar verloren.

Da aktuell nicht absehbar ist, dass sich der Ölpreis wieder deutlich erholt, muss wohl davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse der Ölkonzerne auch weiterhin unter Druck bleiben und die Aktienkurse auf niedrigem Niveau bleiben werden.

Unsere Top Nischenaktie mit Potential zum Technologiestar

Jedes Amazon von morgen fängt mal klein an. Unsere Top Small Cap für 2021, die viele unserer Analysten begeistert, bedient einen wichtigen und schnell wachsenden Markt, der in Zeiten von Corona-Prävention noch wichtiger wird.

Die Zahl an Datenverletzungen und Hacker-Angriffen nimmt immer weiter zu, und sich dagegen zu schützen wird deshalb immer wichtiger. Unsere Top Nischenaktie hilft Firmen bei der Login-Verwaltung und Datensicherheit ihrer Mitarbeiter, egal von wo sie arbeiten.

Das ist besonders wichtig beim Home-Office. Das zeigen die starken Zahlen dieser Top-Empfehlung:

  • seit 2016 jährliches Umsatzwachstum von 58 %
  • der operative Cashflow hat sich seit 2019 verachtfacht
  • eine spektakuläre Übernahme für 6,5 Mrd. USD sichert weiteres Wachstum

In unserem brandneuen Sonderreport nennen wir dir diese Top Small Cap – jetzt hier komplett kostenlos abrufen!

Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!