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Buffetts Japan-Deal ist keine große Sache? Immerhin 10x größer als die Barrick-Gold-Beteiligung

Warren Buffett investiert in Japan. Das ist eine Schlagzeile, die nicht nur das letzte Wochenende geprägt hat. Nein, sondern auch im Kontext des 90. Geburtstages des Orakels von Omaha große Schlagzeilen gemacht hat. Anstatt sich selbst zu feiern, richtet Buffett selbst an seinem Ehrentag den Fokus nämlich ein weiteres Mal auf Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2).

Die Resonanz ist zwar groß. Allerdings nicht so groß wie bei Warren Buffetts vermeintlicher Investition in Barrick Gold. Zur Erinnerung, im letzten Quartal ist Berkshire Hathaway mit ca. 560 Mio. US-Dollar bei dem Goldproduzenten eingestiegen.

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Lass uns im Folgenden daher einen näheren Blick auf die beiden Deals werfen. Und wir werden sehen, dass die Beteiligungen an den japanischen Unternehmen bedeutend größer sind als der sehr, sehr kleine Barrick-Gold-Deal. Wobei beide Zukäufe letztlich nur ein Zünglein an der Waage sind.

Die beiden jüngsten Deals im Vergleich!

Wenn wir die Beteiligung an Barrick Gold mit einem Volumen von ca. 560 Mio. US-Dollar in ein Verhältnis zu den japanischen Beteiligungen setzen, fällt direkt ein Größenunterschied auf. Auch wenn Buffett hier einen Basket-Ansatz auf verschiedene, japanische Unternehmen verfolgt, so ist das Volumen mit ca. 6 Mrd. US-Dollar doch bedeutend größer. Und zwar ca. um das Zehnfache.

Das zeigt ein weiteres Mal, wie klein die Beteiligung an Barrick Gold unterm Strich eigentlich ist. Wobei es noch einen qualitativen Unterschied gibt: Augenscheinlich hat Warren Buffett selbst verkündet, in die japanischen Unternehmen investiert zu haben. Bei Barrick Gold gab es hingegen keinerlei Kommentierung, was ein Indikator dafür sein könnte, dass Buffett diese Investitionen nicht getätigt hat. Nein, sondern vielleicht eher einer seiner beiden Vermögensverwalter Ted Weschler oder Todd Combs.

Wie auch immer: Letztlich sind beide Beteiligungen vergleichsweise gering: Alleine die weiterhin weit über 100 Mrd. US-Dollar in Cash zeigen recht deutlich, dass weder Barrick Gold noch die Japan-Beteiligungen ein größerer Wurf sind. Wobei Warren Buffett möglicherweise seine Japan-Zukäufe noch einmal aufstocken wird. Auch der Vergleich mit Apple, der Hauptbeteiligung von Berkshire Hathaway, die inzwischen über 130 Mrd. US-Dollar wert ist, zeigt, dass kleinere Namen im Portfolio kaum Gewicht besitzen.

Paradigmenwechsel? Fehlanzeige!

So mancher wird jetzt trotzdem erneut anführen, dass Warren Buffetts Zukäufe im Goldsegment einen Paradigmenwechsel darstellen. Und auch deshalb mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allerdings an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Die Beteiligung an Barrick Gold ist sehr, sehr klein. Zudem wissen wir nicht einmal, ob Buffett selbst den Kauf-Knopf gedrückt hat. Das könnte dafür sprechen, dass sich beim Orakel von Omaha nichts an der Einstellung zum Edelmetall verändert hat. Zumal Barrick Gold ein Unternehmen ist. Und nicht das Edelmetall selbst verbrieft.

Die jüngsten Beteiligungen in Japan zeigen außerdem: Gold ist nicht der Fokus von Warren Buffett. Nein, sondern es geht weiterhin darum, langfristig aussichtsreiche Beteiligungsmöglichkeiten zu identifizieren und Chancen zu ergreifen, wenn sie sich ergeben. Dass das weniger kommentiert wird, zeigt womöglich, dass sich etwas mehr Alltag bei Buffett und Berkshire Hathaway einschleicht. Das wiederum kann für Foolishe Investoren einen Schritt in eine bessere Richtung bedeuten.

Warren Buffett bleibt unternehmensorientiert

Warren Buffett bleibt in meinen Augen daher klar unternehmensorientiert. Seine Beteiligung an Barrick Gold ist zwar eine winzig kleine im Gold-Kontext. Die jüngsten Schritte in Japan zeigen jedoch, dass es langfristig weiterhin eher um Unternehmen geht. Barrick Gold ist unterm Strich ja auch eine börsennotierte Aktiengesellschaft und als solche ein Unternehmen.

Investoren sollten trotzdem immer beim Wesentlichen bleiben. Und das zeigt, dass sehr wenige Dinge derzeit die Geschicke von Berkshire Hathaway lenken. Das ist vor allem die Beteiligung an Apple. Sowie der gewaltige Cashberg.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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