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Apple-Aktie: KGV 41,7! Zeit sogar für Warren Buffett, jetzt vorsichtig zu werden?!

Quelle: Thomas Brantl

Die Aktie von Apple (WKN: 865985) kletterte in den letzten Wochen und Monaten einfach immer munter weiter. Allein im Monatsrückblick stieg die Aktie von ca. 320 Euro auf das derzeitige Kurslevel von ca. 420 Euro (28.08.2020, maßgeblich für alle Kurse) je Apple-Aktie. Das entspricht einem Kursplus von 31,2 % innerhalb von knapp viereinhalb Wochen.

Damit stieg natürlich auch die Bewertung der Aktie, in die Warren Buffett noch immer maßgeblich investiert ist. Das Orakel vom Omaha sitzt rein rechnerisch sogar auf einem Apple-Anteil von weit über 120 Mrd. US-Dollar und konnte damit eine bemerkenswerte Performance generieren.

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Aber was ist die Apple-Aktie jetzt? Womöglich sogar zu teuer? Sollte selbst Warren Buffett hier künftig vorsichtiger werden? Fragen, die wir im Folgenden mit einem Blick auf die Bewertung beantworten wollen.

Apple-Aktie: Die Bewertung im Blick

Wenn wir uns die Bewertung von Apple jetzt ansehen, so fallen durchaus einige schwindelerregende Zahlen auf. Bei einem Kursniveau von umgerechnet 499,23 US-Dollar und einem zuletzt für das Geschäftsjahr 2019 ausgewiesenen Gewinn je Aktie von 11,97 US-Dollar beliefe sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 41,7. Das ist definitiv im historischen Vergleich ein eher hoher Wert.

Auch andere Kennzahlen rechtfertigen diese Annahme: Im letzten Geschäftsjahr kam Apple beispielsweise auf einen Umsatz je Aktie von 55,92 US-Dollar. Gemessen am derzeitigen Kursniveau beläuft sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis auf ebenfalls ambitionierte 8,9. Das ist ein Bewertungsmaß, das wir eher von wachstumsstärkeren Aktien kennen.

Die Dividendenrendite ist ebenfalls vergleichsweise gering. Derzeit schüttet Apple pro Quartal eine Dividende von 0,82 US-Dollar aus. Das entspricht beim momentanen Kursniveau einer Dividendenrendite von 0,66 %, was ebenfalls historisch wenig ist. Wir können es daher drehen und wenden, wie wir wollen: Die Apple-Aktie ist momentan einfach sehr, sehr teuer bewertet. Zumindest wenn wir auf die reine kennzahlenbasierte, fundamentale Bewertung blicken.

Die weiteren Aussichten

Apple genießt natürlich ein gewisses Premium. Nicht umsonst trägt der Konzern den Beinamen Kultkonzern aus Cupertino, die Produkte sind gefragt und liefern konsequent hohe Margen. Der Kundenstamm ist loyal, das Ökosystem ein signifikanter Wettbewerbsvorteil. Gründe, weshalb Warren Buffett Apple als das beste Unternehmen geadelt hat, das er kennt. Und entsprechend seinen Einsatz in den Vorjahren massiv ausgebaut hat.

Wenn wir allerdings die weiteren Aussichten in Anbetracht der Quartalszahlen sehen, können wir trotzdem ein eher ernüchterndes Bild erkennen: Im dritten Quartal steigerte Apple beispielsweise seinen Umsatz um 11 % auf 59,7 Mrd. US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie lag hingegen bei 2,58 US-Dollar, was einem Wachstum von 18 % im Jahresvergleich entsprochen hat. Eine starke Performance in Zeiten des Coronavirus. Allerdings mit Blick auf die fundamentale Bewertung möglicherweise zu wenig.

Selbst ein Ergebniswachstum von ca. 20 % im Gesamtjahr würde dazu führen, dass sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 34,7 verbessert. Das sieht weiterhin vergleichsweise teuer aus. Investoren sollten daher vorsichtig sein, gerade was die jetzige Bewertung anbelangt.

Sollte Warren Buffett ebenfalls vorsichtig sein?

Warren Buffett wird vermutlich, trotz der bemerkenswerten Performance, eher nicht vorsichtig werden. Das Orakel von Omaha ist bedeutend früher eingestiegen und erhält, gemessen an seiner initialen Investition, bedeutend höhere Renditen. Außerdem ist Buffett betont langfristig investiert und könnte trotz der jetzt hohen Bewertung weiteres Potenzial sehen.

Allerdings sollten sich Foolishe Investoren sehr gut überlegen, ob die Aktie jetzt noch ein Kauf ist. In Anbetracht der schwindelerregenden Höhe des Kurses und der Bewertung könnte das künftige Renditepotenzial eher begrenzt sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple.

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