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Lebensversicherung vs. ETFs: Welches Produkt ist besser für die Kapitalanlage geeignet?

Foto: Getty Images

Versicherungen sind in Deutschland sehr beliebt. Oft sind wir sogar doppelt und dreifach versichert, ohne dass wir es wissen. Während Sachversicherungen häufig sehr nützlich sind, stellt sich die Frage, ob Versicherungen im Bereich der Kapitalanlage ihren Zweck erfüllen. Oder könnten vielleicht ETFs besser geeignet sein? Hier ein kleiner Vergleich, um dir die Entscheidung zu erleichtern.

1. Risiken

Lebensversicherungen investieren meist nur in Staatsanleihen, um möglichst kein Kapital zu verlieren und eine gewisse Verzinsung zu erzielen. Doch dabei investieren sie sehr riskant. Der Grund liegt in der fehlenden Streuung. Nur wenn ein Depot auf verschiedenen Anlageklassen aufbaut, verhält es sich in allen Anlagephasen relativ stabil und ist gegen einzelne Ausfälle gut abgesichert.

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Das Ergebnis sehen wir in der aktuellen Situation, wo die Zinsen negativ notieren. Staatsanleihen sind derzeit eher ein Minusgeschäft. Für Lebensversicherungen wird dies zunehmend zum Problem. Sie können die versprochene Rendite nicht halten und geraten deshalb in Schwierigkeiten.

Nach Aussagen des Bundes der Versicherten haben derzeit etwa 25 % aller Lebensversicherungen ernsthafte Finanzschwierigkeiten. Infolge der Negativzinsen werden sie schlichtweg unprofitabel. Hinzu kommt, dass auch Staatsanleihen ausfallen können, sobald die Verschuldung eines Landes stark ansteigt. In der aktuellen Krise sehen wir sehr deutlich, wie schnell dies gehen kann.

Mit ETFs können wir hingegen unsere Anlagen breit streuen und somit sicherer aufstellen. Zudem lassen sich offensichtliche Risiken, wie derzeit bei Staatsanleihen, umgehen. Mit dem Kauf von nur wenigen ETFs können wir in Tausende von Einzelanlagen investieren und behalten dabei immer selbst die volle Kontrolle.

Dieser Punkt geht also an die ETFs.

2. Rendite

Lebensversicherungen garantieren derzeit eine Rendite von 0,9 %. Doch das Wort „Garantie“ ist im Grund genommen nicht seriös, denn niemand kann einen Anlageerfolg garantieren, auch nicht mit Staatsanleihen. Das Ergebnis haben wir in den letzten Jahren gesehen. Viele „Garantien“ aus den früheren Jahren mit höheren Zinsen konnten schlichtweg nicht eingelöst werden.

Alles hängt von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab, wie es auch bei Aktien der Fall ist. Die Rendite von Lebensversicherungen fällt derzeit sehr gering aus und ist (wie bei allen Anlagen) zu keinem Zeitpunkt garantiert.

ETFs geben von vornherein kein Renditeversprechen. Hier wird stattdessen auf die Risiken verwiesen, so wie es auch Lebensversicherungen tun sollten. Je nachdem, ob wir mit ETFs nur in Aktien oder gestreut über mehrere Anlageklassen investieren, können wir auch heute noch deutlich positive Renditen erzielen. Je länger wir dabeibleiben und in Krisen weiter kaufen, desto größer wird langfristig der Unterschied zu den Versicherungen sein.

Dieser Punkt geht ebenfalls an die ETFs.

3. Struktur

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, warum du nicht selber mit ETFs in Anleihen investierst, statt dafür eine Lebensversicherung zu wählen? Dies würde enorme Kosten einsparen und somit deine Rendite erhöhen. Zudem bleibst du so flexibel, falls du zwischenzeitlich doch einmal Geld benötigst oder die Anlage umstrukturieren möchtest.

ETFs sind dagegen oftmals sehr günstig und einfach aufgebaut. Hier kannst du genau nachvollziehen, in welche Anlagen wie viel Geld investiert wird. Somit ist eine hohe Transparenz gegeben. Am Ende spart dir diese einfachere Struktur sehr viel Geld. Der Vorteil liegt also auch hier bei den ETFs.

Foolishes Fazit

Versicherungen sollten wir immer dann nutzen, wenn wir ein Risiko absichern möchten, aber nicht zur Kapitalanlage. Dafür können wir direkt in den Kapitalmarkt investieren, Kosten sparen und somit eine höhere Rendite erzielen.

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