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3 Corona-Aktien, die bis Ende 2020 ihren Wert verdoppeln könnten

Die Aktien von Unternehmen, die COVID-19-Behandlungen und -Impfstoffe entwickeln, haben in diesem Jahr an Wert gewonnen. Einige haben regelrecht astronomische Gewinne eingefahren.

Und die dürften sicherlich noch einmal steigen. Für die kommenden Monate wird von einigen Unternehmen viel erwartet. Hier sind drei Coronavirus-Aktien, die ihren Wert bis Ende 2020 sogar verdoppeln könnten.

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1. Novavax

Die Aktien von Novavax (WKN: A2PKMZ) sind bisher um fast 3.400 % gestiegen. Und das soll sich noch einmal verdoppeln können? Das ist durchaus denkbar.

Die beeindruckende Performance von Novavax ist auf zwei wichtige Entwicklungen zurückzuführen. Im März berichtete das Unternehmen über sehr gute Ergebnisse einer Studie im Spätstadium von NanoFlu. Das schuf die Voraussetzungen für die Einreichung eines Zulassungsantrags bei der Food and Drug Administration. Novavax gab Anfang August auch positive Ergebnisse einer Phase-1-Studie mit dem neuartigen Coronavirus-Impfstoffkandidaten NVX-CoV2373 bekannt.

Trotz des enormen Zuwachses seit Jahresbeginn liegt die Marktkapitalisierung von Novavax unter 9 Milliarden US-Dollar. Das ist nur etwa ein Drittel der Marktkapitalisierung von Moderna (WKN:A2N9D9). Dabei handelt es sich um ein Biotech-Unternehmen, das Novavax mit einem COVID-19-Impfstoffkandidaten, der sich bereits in Phase-3-Tests befindet, voraus ist.

Der Trick für die Verdoppelung der Novavax-Aktie bis zum Jahresende besteht darin, dass das Unternehmen mit seinen Phase-2-Studien von NVX-CoV2373 begeistert und den experimentellen Impfstoff in die Spätphase der Erprobung bringt. Novavax hat bereits mit einer Phase-2-Studie des Kandidaten in Südafrika begonnen und will demnächst mit Studien in den USA und Australien beginnen. Moderna hat etwa zwei Monate nach Beginn der Phase-2-Studie mit einer Phase-3-Studie für seinen Impfstoffkandidaten begonnen. Wenn Novavax einem ähnlichen Zeitplan folgt und NVX-CoV2373 sein Potenzial voll ausschöpft, könnten sich die Aktien des Biotech-Unternehmens bis Ende 2020 mindestens verdoppeln.

2. Inovio Pharmaceuticals

Die Aktien von Inovio Pharmaceuticals (WKN: A115GK) stiegen bis Ende Juni um fast 850 % im bisherigen Jahresverlauf. Seitdem ist die Aktie zwar wieder ein wenig gesunken, aber in diesem Jahr bisher immer noch um fast 330 % gestiegen. Inovio müsste auf den Wert von vor zwei Monaten zurückkehren, um seinen Wert zu verdoppeln. Das scheint keine allzu große Aufgabe zu sein.

Ende Juni berichtete das Biotech positive Zwischenergebnisse einer Phase-1-Studie des COVID-19-Impfstoffkandidaten INO-4800. Das war auch der Zeitpunkt, an dem die Aktie zu sinken begann. Zufall? Nein. Inovio gab zwar bekannt, dass INO-4800 insgesamt eine Immunreaktion zeigte und gut verträglich war, machte aber keine Angaben zum Gehalt an neutralisierenden Antikörpern.

Inovio könnte allerdings Zweifel bei INO-4800 beseitigen, wenn der experimentelle Impfstoff in der Phase 2 gut abschneidet. Das Unternehmen rechnet mit dem Beginn einer Phase-2/3-Studie seines Impfstoffkandidaten im September. Es scheint wahrscheinlich, dass Inovio noch in diesem Jahr Zwischenergebnisse aus dem Phase-2-Teil dieser Studie bekannt geben könnte. Das dürfte der Aktie zugutekommen.

Inovio hat noch einen weiteren potenziellen Wachstumstreiber in petto. Das Unternehmen erwartet die Bekanntgabe der Ergebnisse einer entscheidenden Phase-3-Studie zur Bewertung von VGX-3100 bei der Behandlung von zervikaler Dysplasie im Q4 dieses Jahres.

3. Vaxart

Viele kleine Biotechs mit präklinischen Coronavirus-Programmen könnten ihren Aktienwert bis Ende 2020 verdoppeln, wenn diese Programme erfolgreich in die klinische Erprobung gehen. Vaxart (WKN: A2JD8X) scheint einer der vielversprechendsten dieser Biotechs zu sein. Die Aktien sind bis heute um mehr als 2.200 % gestiegen. Im Juli lag das Plus sogar bei mehr als 4.700 %.

Auch hier geht es darum, dass die Aktie bis Ende des Jahres den zwischenzeitlichen Höchststand wieder erreicht. Keine allzu schwere Aufgabe.

Der Rückgang der Vaxart-Aktie war nicht auf Bedenken bezüglich des Impfstoffkandidaten für COVID-19 zurückzuführen. Der Schritt des Unternehmens, durch den Verkauf von Aktien an der Börse Bargeld zu beschaffen, war der Hauptgrund für den Rückgang im Juli.

Nun könnte Vaxart jedoch eine Phase-1-Studie des experimentellen Impfstoffs beginnen, nachdem man Anfang August bei der FDA einen Antrag für eine Investigational New Drug (IND) eingereicht hat. Das Besondere an Vaxart ist, dass es sich bei dem Impfstoff um eine Tablette und nicht um eine Injektion handelt. Positive Ergebnisse der Phase 1 sollten die Aktie erneut befeuern.

Aktien mit Ärger?

Ich habe keinerlei Bedenken, dass Novavax, Inovio und/oder Vaxart ihren Aktienwert bis Ende dieses Jahres verdoppeln oder erhöhen könnten. Die Wege, auf denen die einzelnen Biotech-Unternehmen solch bemerkenswerten Gewinne erzielen können, scheinen klar vorgezeichnet.

Investoren sollten allerdings wissen, dass alle drei Unternehmen auch mit erheblichen Risiken verbunden sind. Es gibt keine Garantie dafür, dass ihre COVID-19-Impfstoffkandidaten in der nächsten Testrunde erfolgreich sein werden. Die Chancen eines Scheiterns sind allerdings immer vorhanden. Ich bin zuversichtlich, was die Chancen von Novavax auf der Grundlage der Phase-1-Ergebnisse angeht. Trotzdem könnte das Unternehmen immer noch ins Straucheln geraten.

Risikoscheue Anleger sind wahrscheinlich besser beraten, wenn sie von allen drei Biotech-Aktien derzeit die Finger lassen. Aggressive Anleger könnten jedoch interessiert sein. Man muss nur bedenken, dass das Potenzial für eine Verdoppelung des Preises mit weiteren Schwierigkeiten einhergeht.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 24.8.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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