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Münchener Rück-Aktie: Ist die 4 % Dividende sicher?

Die Aktie der Münchener Rückversicherung (WKN: 843002) zahlt die höchste Dividende je Anteilsschein unter den 30 DAX-Mitgliedern. Betrachtet man die ausgeschüttete Summe, gibt es zwar noch einige Unternehmen, die großzügiger sind. Aber dennoch gehört die Münchener Rück zu den Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen.

In diesem Jahr wurden 9,80 Euro ausgezahlt. Beim aktuellen Aktienkurs von 242,70 Euro (Stand: 26.08.2020) ergibt das eine Rendite von 4 %. Da in diesem Jahr viele traditionelle Dividendenzahler ihre Ausschüttung kürzen mussten, stellt sich aber die Frage, ob es im nächsten Jahr wieder eine so hohe Dividende geben wird.

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Gewinn der Münchener Rück ist weniger eingebrochen als befürchtet

Der Gewinn der Münchener Rück ist in diesem Jahr aufgrund hoher Kosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie deutlich gesunken. Insbesondere die Versicherungen für Großveranstaltungen haben den Konzern viel Geld gekostet. In der ersten Jahreshälfte beliefen sich die damit verbundenen Kosten für die Münchener Rück auf 1,5 Mrd. Euro.

Dennoch konnte man mit 800 Mio. Euro ein solides Ergebnis erzielen. Gegenüber den 1,6 Mrd. Euro, die im Vorjahreszeitraum unter dem Strich standen, ist das zwar ein erheblicher Rückgang. Aber bei Versicherungskonzernen sind schwankende Gewinne ganz normal. Denn das Geschäft dieser Konzerne besteht darin, die Risiken anderer zu übernehmen.

Je Aktie sind in diesem Jahr bisher 5,71 Euro Gewinn übrig geblieben. Die zweite Jahreshälfte ist aber für die großen Versicherer besonders kritisch, da es in dieser Zeit zu Hurricans und Winterstürmen kommen kann.

Daher ist aktuell noch keineswegs absehbar, wie hoch der Gewinn der Münchener Rück im laufenden Jahr ausfallen wird. Die gute Nachricht ist aber, dass der Gewinn eines einzelnen Jahres für die Dividende unerheblich ist. In den vergangenen zehn Jahren kam es mehrfach vor, dass die Dividende höher lag als der Gewinn. 2017 betrug die Ausschüttung sogar 328 % des Gewinns. Normalerweise sollte man bei solchen Zahlen vorsichtig sein und vielleicht lieber die Finger von der Aktie lassen.

Kapitalbasis erlaubt auch in schwierigen Zeiten eine Dividendenzahlung

Im Fall der Münchener Rück ist das aber tatsächlich unbedenklich. Denn der Konzern achtet sehr genau auf seine Kapitalausstattung. Die Dividende wird in guten Jahren leicht erhöht und in schlechten Jahren nicht gekürzt. Das ist eine Art ungeschriebenes Gesetz, an das sich der Konzern seit Jahrzehnten hält. Das funktioniert aber nur, da die Kapitalausstattung sehr viel höher liegt, als von den Aufsichtsbehörden vorgeschrieben und aufgrund der Risikodisziplin des Konzerns. In den vergangenen zehn Jahren ist viel Kapital in die Branche geströmt und hat die Preise für Katastrophenversicherungen sinken oder nur sehr langsam steigen lassen.

Da die Münchener Rück die Preise für nicht angemessen hielt, hat sie über Jahre auf Wachstum verzichtet, praktisch die gesamten Gewinne an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen weitergereicht und die eigene Kapitalbasis gestärkt.

Verzicht auf Aktienrückkäufe, um das Geld für Wachstum zu nutzen

In diesem Jahr wird es keine Aktienrückkäufe geben, da es zum ersten Mal seit Jahren möglich war, höhere Preise bei den Kunden durchzusetzen, und man das Kapital nun also zum Wachsen verwenden kann. Für die Dividendenzahlung wird das aber keine negativen Folgen haben, solange es in den nächsten Monaten nicht noch zu einem extrem teuren (und versicherten) Schaden kommt. Wie erwähnt kam es aber seit Jahrzehnten nicht mehr vor, dass die Dividende gekürzt werden musste. Daher ist das Risiko sehr gering, dass es jetzt so weit sein könnte.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien der Münchener Rückversicherung. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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