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Goldpreis: Droht nach der Euphorie nun der Crash?

Es scheint, als hätte Warren Buffett, das Orakel von Omaha, keinen guten Riecher im Börsenjahr 2020. Denn kurz nachdem seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway vermeldet hat, in den Goldminenbetreiber Barrick Gold zu investieren, kommt der Kurs des begehrten Edelmetalls erneut schwer unter Druck.

Doch welche Gründe führen derzeit dazu, dass der Goldpreis nachgibt? Und noch viel wichtiger. Kommt es nun zu einem crashartigen Abverkauf oder holt der Goldpreis nur Anlauf für den nächsten Aufwärtsimpuls?

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Das könnte zu einem Crash führen

Das größte Risiko für den Goldpreis besteht ganz klar in zwei Faktoren: Zinsen und Inflation. Denn aus diesen beiden Größen kann man die Realzinsen berechnen. Diese sind nichts weiter als die nominalen Zinsen abzüglich der Inflation. Sind die Realzinsen hoch, sinkt Gold in der Regel, da Sparer für Bankeinlagen Zinsen bekommen, wohingegen Goldinvestitionen keine regelmäßigen Geldflüsse produzieren. Sind die Realzinsen niedrig, macht es für die Sparer keinen Unterschied, ob sie ihr Geld bei der Bank oder in Goldbarren anlegen.

Da der derzeit hohe Goldpreis sehr niedrige oder gar negative Realzinsen impliziert, könnten nur leichte Veränderungen der Zinsen oder Inflation dazu führen, dass der Goldpreis crasht. Denn man muss sich als Goldanleger stets vor Augen führen, dass das Edelmetall keine regelmäßigen Cashflows produziert, wie dies beispielsweise bei einem Unternehmen der Fall ist.

Des Weiteren könnte der Goldpreis unter Druck geraten, da die Nachfrage nach physischem Gold in Ländern wie Indien durch die Coronakrise stark reduziert wurde. Ob dies jedoch zu einem Crash führen könnte, ist fraglich.

Viel wahrscheinlicher ist, dass sich der Goldpreis derzeit in einer Konsolidierungsphase befindet, die nach dem starken Anstieg in diesem Jahr überfällig und auch gesund ist. Denn vom Start dieses Jahres zum Allzeithoch hat der Goldpreis in US-Dollar einen Anstieg von 36,51 % hinter sich.

Gründe für weiteren Anstieg

Denn meiner Meinung nach sind die Gründe für einen weiteren Anstieg des Goldpreises zum einen vielseitiger und auch deutlich wahrscheinlicher als ein drohender Crash. Denn die expansive Politik der Notenbanken und die derzeitig niedrigen Realzinsen führen dazu, dass viele Menschen Gold als Sicherheit ansehen.

Selbst vor dem Ausbruch des Coronavirus waren die Zinsen schon niedrig. Jedoch haben die Notenbanken im Zusammenhang mit mehreren Stimuliprogrammen bereits angekündigt, dass die Zinsen über mehrere Jahre nicht steigen dürften. Denn dies würde die Wirtschaft zusätzlich belasten.

Des Weiteren bereitet die Angst vor einer anziehenden Inflation vielen Anlegern Sorgen. Denn sollte die Wirtschaft nach dem Abklingen der Coronakrise wieder in Schwung kommen, könnten die Stimuliprogramme dazu führen, dass die Inflation deutlich anzieht. Da der Goldpreis grundsätzlich vor einer Inflation schützen sollte, kann dies stabilisierend auf den Kurs wirken.

Fazit

Eines sollte klar sein. Eine Investorenlegende wie Warren Buffett setzt sich vor einer Investition gut mit dem Investitionsobjekt auseinander und wirft nicht die Flinte ins Korn, wenn der Kurs kurzzeitig unter Druck kommt. Denn kurzfristige Schwankungen kann man weder bei Aktien noch bei Rohstoffen prognostizieren. Für Buffett zählt vielmehr die Frage, ob der Goldpreis bzw. Barrick Gold in 10 oder 20 Jahren höher steht als heute.

Seine Antwort auf diese Fragen sollte wohl ausreichend mit seiner Investition begründet sein. Denn die fundamentalen Gründe für einen langfristig hohen Goldpreis haben sich durch den Ausbruch der Coronakrise noch verstärkt. Denn solange die Zinsen nicht maßgeblich steigen, dürfte das Edelmetall eine attraktive Alternative zum Aktienmarkt darstellen. Gepaart mit der expansiven Finanzpolitik der Notenbanken sollte somit der Goldpreis weiter ansteigen können. Daher könnten sich kurzfristige Kursschwächen wie derzeit zum Aufbau von Positionen eignen.

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