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Nanu? Warum hat Warren Buffett jetzt aufgehört, Aktien der Bank of America zu kaufen?

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Diese Schlagzeile wird dir mit Sicherheit noch bekannt vorkommen: Warren Buffett und Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) haben Aktien der Bank of America (WKN: 858388) gekauft. Nein, nicht jetzt ein weiteres Mal. Aber in den letzten Juliwochen und den ersten Augustwochen ist das ein Thema gewesen, das die Runde gemacht hat.

Zuletzt hat das Orakel von Omaha aber augenscheinlich aufgehört, in die Bank of America zu investieren. Das gesamte Investitionsvolumen schien sich auf knapp über 2 Mrd. US-Dollar zu belaufen. So weit die Zusammenfassung der Käufe, die wir alle aufgrund von Meldepflichten live mitverfolgen konnten.

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Aber warum hat Warren Buffett jetzt aufgehört, Aktien der Bank of America zu kaufen? Wenn du mich fragst, könnte das ziemlich interessant sein. Vor allem, wenn wir die Beweggründe für die Transaktionen und die letzten Portfolio-Bewegungen analysieren.

Warren Buffett nicht zuversichtlich bei Bank-Aktien?

Eine erste These, die wir aus der Summe der Käufe und auch Verkäufe bilden können, ist, dass das Orakel von Omaha jetzt eben nicht sonderlich zuversichtlich ist, was Bank-Aktien im US-Markt angeht. Die Käufe der Bank of America sind schließlich nicht die einzigen Bewegungen innerhalb dieses Segments gewesen.

Nein, Buffett hat schließlich auch Anteile von Wells Fargo und von Goldman Sachs verkauft. Das zeigt für mich recht eindeutig: Optimismus im Bereich der Bank-Aktien sieht dann doch vergleichsweise anders aus. Auch wenn Buffett zuletzt mit Berkshire Hathaway bei der Bank of America in vier Tranchen zugegriffen hat.

Gemessen am Gesamtvolumen schien Warren Buffett netto sogar eher ein Verkäufer von Bank-Aktien gewesen zu sein. Trotz aller Aufmerksamkeit rund um die Bank of America ist das ein Key-Takeaway, das man als Investor vom Portfolio-Update per Ende des zweiten Quartals mitnehmen sollte.

Stärkere Konzentration auf nur eine Bank-Aktie?

Gleichzeitig hat Warren Buffett jedoch bewusst weiter seine zweitgrößte Position, eben die Bank of America, aufgebaut. Das spricht wiederum dafür, dass das Orakel von Omaha hier womöglich langfristig die beste Chance für Investoren sieht. Und entsprechend seinen Einsatz moderat erhöht hat. Wobei das im Endeffekt auch einfach den Grund haben könnte, dass Buffett seinen Gesamteinsatz bei Banken nicht reduzieren wollte.

Trotzdem ist Buffett von einem breiteren Basket-Ansatz abgerückt und setzt in diesem Segment jetzt eher auf stärkere Konzentration. Das könnte ein Indikator dafür sein, dass Buffett in der Bank of America langfristig die beste Wahl sieht. Oder einfach bloß, dass die anderen Bank-Aktien über noch weniger Perspektive verfügen.

Dennoch ist dieser Schritt bemerkenswert, weil mit einer höheren Konzentration natürlich auch ein höheres Einzelrisiko einhergeht. Ein Strategieschwenk bei seinen Bank-Aktien ist hier durchaus erkennbar.

Nicht optimistischer bei Bank-Aktien

Die wertvollste Erkenntnis aus den Bewegungen bei Warren Buffett und den Bank-Aktien ist jedoch für mich, dass das Orakel von Omaha selbst nicht viel zuversichtlicher in diesem Segment geworden ist. Im Endeffekt sind einfach bloß Positionen getauscht worden. Das zieht jetzt eine stärkere Allokation bei der zweitgrößten Beteiligung, der Bank of America, nach sich.

Buffett hat offensichtlich mit dem weiteren Investieren in die Bank of America aufgehört, weil es eben nicht ein Kauf aus größerer Zuversicht war. Nein, sondern ein Tausch von Positionen und eine höhere Allokation bei lediglich einer Bank-Aktie. Das ist zumindest das Fazit, das ich aus den bisherigen Transaktionen im gesamten Portfolio ziehe.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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