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Warum ich es für falsch halte, dieser Ruhestandsregel zu folgen!

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Es gibt gewisse Ruhestandsregeln, denen man als Investor folgen kann. Die von 60/40, die ein ideales Portfolio für eine möglichst nachhaltige Ruhestandsplanung ermöglichen kann beispielsweise. Oder auch die 4-%-Regel, die in diesem Kontext ebenfalls relevant sein kann.

Allerdings gibt es auch Richtlinien, denen ich nicht folgen würde. Heute wollen wir einen Blick auf eine Regel werfen, die sogar gefährlich sein kann, wenn du ihr folgst. Denn es könnte sein, dass du mit ihr sehr viel Rendite liegen lässt, die letztlich deinem reichen Ruhestand im Weg stehen wird.

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1 % pro Lebensjahr in Cash halten

Vielleicht hast du von dieser Regel auch schon einmal gehört: Manche Ratgeber empfehlen, dass man seine Lebensjahre für die Aktien- und Cashquote verantwortlich macht. Demnach soll man 1 % pro Lebensjahr in Cash halten. Das sei in den Augen einiger Ruhestandsplaner ein idealer Kompromiss aus Chancen und Risiko, der auch das Alter entsprechend würdigt.

In jungen Jahren mag diese These womöglich noch aufgehen: Wer beispielsweise mit 20 Jahren anfängt zu investieren, der kann sich nach dieser Planungsvariante noch eine Aktienquote von 80 % leisten. Selbst mit 30 läge diese noch bei 70 %. Allerdings sind es die Zeiträume danach, die Rendite kosten könnten.

Wer 40 Jahre alt ist, der hat beispielsweise einen Anteil von 40 % nicht mehr investiert, der sich konsequent verzinst und den Vermögensaufbau voranschreiten lässt. Und von diesem Alter aus wird es nicht gerade besser. Ab 50, mit noch mehr als anderthalb Jahrzehnten im Erwerbsleben vor der Brust, säße man auf einer Cashquote von ca. 50 %. Das könnte einfach zu viel sein.

Selbst im Alter wird es nicht besser. Im Rentenalter läge die Aktienquote lediglich bei knapp über 30 % und somit würden sich zwei Drittel deines Vermögens nicht mehr verzinsen. Das kann ganz effektiv deinen reichen Ruhestand behindern.

Vorsichtig gedacht? Ja, aber …

Es mag sein, dass diese Ruhestandsregel äußerst konservativ angedacht ist. Für einige Investoren kann eine solche eher defensive Planung auch richtig sein. Dennoch ist es auch im höheren Alter wichtig, konsequent mit Rendite vorzusorgen. Und nicht einen Großteil seines Geldes in Cash zu halten.

Im Alter ist es vielleicht angebracht, die Cashquote zu erhöhen. Genauso wie es ratsam sein kann, in jungen Jahren möglichst viel in Aktien zu investieren. Rund ein Prozent pro Lebensjahr in Cash zu halten wird im Alter allerdings zu einem renditearmen Bumerang, der dich viel kosten kann.

Andere Regeln können hingegen bessere Resultate erzielen: Beispielsweise es einfach im Alter bei 60 % Aktien und 40 % Cash zu belassen. Oder je nach Vermögen womöglich auch bei 70 % Aktien und 30 % Cash. Mit der richtigen Vermögensgröße kann man auch hier einen Kompromiss aus Sicherheit und Rendite herzaubern.

Nicht alles ist Gold, was glänzt!

Wenn es um deine eigene Ruhestandsplanung geht, solltest du daher vorsichtig sein. Nicht jede Regel ist gleichermaßen gut und zielführend für deine Finanzplanung. Die, die besagt, 1 % pro Lebensjahr in Cash zu halten, würde ich daher mit Vorsicht genießen.

Auch wenn sie Flexibilität und eine dem Alter angemessene Finanzplanung zu ermöglichen vorgibt, so kostet sie im Alter einfach zu viel Rendite. Das kann deinen wohlhabenderen Ruhestandsplänen durchaus im Wege stehen.

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