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Mit Stop-Loss investieren? Das Beispiel Fastly zeigt, wie viel du verpassen kannst!

Foto: Getty Images

Arbeitest du beim Investieren mit Stop-Loss? Also mit automatisierten Ordern, die im Fall der Fälle deine Verluste begrenzen sollen? Für einige Investoren und Analysten ist das jedenfalls ein guter Ratgeber, um Verluste zu reduzieren. Das erklärt im Grunde bereits der Name.

Ich jedenfalls bin kein Fan dieser automatisierten oder auch bloß gedachten Limits, bei denen man die Reißleine ziehen sollte. Warum nicht? Gute Frage! Allerdings zeigt in meinen Augen die Aktie von Fastly (WKN: A2PH9T) als Beispiel viel besser, warum man nicht auf solche Konstrukte setzen sollte.

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Gleichzeitig zeigt uns diese Erfolgsgeschichte mit einem zwischenzeitlichen Dämpfer, was stattdessen ein besserer Verlustbegrenzer ist. Der jedoch wiederum nichts mit dem Aktienkurs selbst zu tun hat. Aber einen Moment mal: Werfen wir zunächst einen Blick auf das Beispiel Fastly und was du in den letzten Wochen und Monaten alles verpasst hättest.

Die Aktie von Fastly im Crash!

Mal angenommen, du hättest Mitte Februar dieses Jahres in die Aktie von Fastly investiert. Die Anteilsscheine notierten zu diesem Zeitpunkt auf einem Kursniveau von ca. 21 Euro. Das hätte wiederum zur ersten Fragestellung geführt: Wo solltest du den Stop-Loss setzen? Bei -25 %? Falls ja: Fastly ist eine sehr dynamische und volatile Aktie gewesen. Bei -40 %? Falls ja, macht das dann überhaupt noch Sinn, von einem Verlustbegrenzer zu sprechen? Aber wie auch immer: Im Endeffekt hätten beide Stop-Loss-Orders zum gleichen Ergebnis geführt.

Im Rahmen des Corona-Crashs korrigierte die Aktie von Fastly um fast 50 % auf lediglich noch 10,80 Euro. Wir sehen: Ein Stop-Loss wäre in sehr vielen Fällen ausgelöst worden. Es sei denn, man hätte ihn extrabreit gefasst, was den Zweck womöglich verwässert hätte. Das wäre jedoch erst Teil eins einer signifikanten Fehlentscheidung gewesen.

Die Aktie von Fastly hat zum damaligen Zeitpunkt nämlich ein Tief erreicht, was sehr, sehr weit von ihrem inneren Wert und den Wachstumsaussichten entfernt gelegen hat. Alleine der Blick auf die Performance seit dem Tief beweist das sehr deutlich: Heute steht die Fastly-Aktie schließlich bei 73,50 Euro und wer auf Stop-Loss-Orders gesetzt hätte, dem wäre diese Performance entgangen. Das hätte dich mal eben mehr als einen potenziellen Verdreifacher gekostet. Wirklich teuer, wenn du mich fragst.

Vielleicht wirst du jetzt sagen: Ja, Mensch, ich wäre ja wieder eingestiegen! Aber wann? Auf dem Tiefpunkt? Du hättest vermutlich nicht gewusst, wann der erreicht worden ist. Wenn sich die Aktie bis zum ersten Einstiegslevel erhöht hat? In diesem Fall hättest du Verluste gemacht. Wenn sie gestiegen wäre bis auf das Verkaufsniveau? Warum denn hier? Hier bist du schließlich ausgestiegen. Für mich zeigt sich daher sehr deutlich: Stop-Loss-Orders können zu einem gigantischen Entscheidungsprozess führen, der eben nicht zielführend ist. Und dich womöglich ordentlich Rendite kostet.

Die Alternative zu Stop-Loss

Für mich sind Stop-Losses daher kein Thema. Der Entscheidungsprozess, wo man eine solche platzieren und möglicherweise wieder zugreifen soll, ist einfach zu komplex und zu willkürlich. Gerade in Phasen, wo der Markt eben nicht rational agiert, können diese Automatismen fatale Folgen haben.

Besser ist hingegen ein anderer Ansatz. Nämlich der unternehmensorientierte: Wer sich fragt, ob die Investitionsthese noch intakt ist, wird sich nicht mit einem Stop-Loss beschäftigen müssen. Solange das Unternehmen an und für sich intakt ist, die Wachstums- oder Erfolgsgeschichte stimmt, kann dir eigentlich egal sein, was der Aktienkurs macht. Fastly mit seiner beeindruckenden Performance nach dem Crash ist das beste Beispiel dafür.

Natürlich bietet es sich an, gerade in schwierigen Zeiten die Investitionsthese zu überprüfen. Fastly wächst und wächst und wächst jedoch munter weiter, wie die Quartalszahlen unterstreichen. Wer das gesehen hat, der hätte womöglich sogar die Chance in der Krise wahrgenommen und ein weiteres Mal günstiger zugegriffen.

Bleib unternehmensorientiert!

Wer auf einen Stop-Loss setzt, der ist als Investor nicht unternehmens-, sondern kursorientiert. Ein fataler Fehler, der dich letztlich Rendite kosten kann. Beziehungsweise zu mehr Aktionismus führt, als eigentlich gut ist. Die Investitionsthese und ihre Intaktheit sollte daher idealerweise dein Kriterium sein, wann du eine Aktie verkaufst. Und wann eben nicht. Wer das beherzigt, investiert Foolish. Und stellt sicher, dass man eine Performance wie bei Fastly nicht zu bereuen hat.

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Vincent besitzt Aktien von Fastly. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Fastly.

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