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Können 2 % Dividendenrendite attraktiv sein? Bei diesen Aktien schon!

Foto: Getty Images

Eine Dividendenrendite von 2 % ist für die meisten Einkommensinvestoren nicht sonderlich attraktiv. Zugegebenermaßen existieren teilweise deutlich höhere Dividendenrenditen. Und das teilweise eben auch, ohne ein größeres Risiko eingehen zu müssen.

Dennoch kann es auch Aktien geben, bei denen eine Ausschüttungsrendite in diesem vergleichsweise geringen Maß durchaus interessant ist. Werfen wir heute einen Blick darauf, warum die Aktien von Waste Management (WKN: 893579) und Fresenius (WKN: 578560) dazugehören. Trotz eben Ausschüttungsrenditen von knapp über 2 %. Allerdings sind die Ausschüttungsquoten und auch das Geschäftsmodell attraktive Gradmesser, die hier Dividendenperlen verstecken könnten.

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1. Waste Management: Was für ein Burggraben!

Eine erste Dividendenaktie, die auf eine Dividendenrendite von ca. 2 % kommt, ist die von Waste Management. Der US-amerikanische Entsorgungskonzern zahlt derzeit 0,545 US-Dollar pro Quartal aus. Bei einem momentanen Aktienkurs von 111,16 US-Dollar (24.08.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspräche das sogar einer Dividendenrendite von lediglich 1,96 %. Und somit von moderat unter 2 %.

Waste Management ist der führende Entsorger in den USA. Das impliziert vom Grundsatz her einen starken Wettbewerbsvorteil. Einerseits verfügt das Unternehmen schließlich über viele Entsorgungsverträge mit Gemeinden und Regionen. Das ist jedoch bloß ein Teil dieser starken operativen Ausrichtung des Entsorgers.

Der zweite Teil ist, dass Waste Management auch über die notwendige Infrastruktur, allen voran Deponien verfügt. In Städten ist der Platz für solche Einrichtungen schließlich begrenzt, was es für Konkurrenten erschwert, ein ähnlich starkes Infrastruktur-Netzwerk zu etablieren.

Waste Management spürt zwar teilweise auch das Coronavirus und die schwierige wirtschaftliche Ausgangslage. So rechnet das Management im Gesamtjahr 2020 mit einem Umsatzeinbruch von 4 bis 5 %. Dennoch ist es die Stärke hinter dem kurzfristigen operativen Verlauf, die eine langfristig sichere Chance skizziert. Wobei die 2 % Dividendenrendite bloß das i-Tüpfelchen sind.

2. Fresenius

Eine zweite Aktie, die derzeit auf eine moderat höhere Dividendenrendite als 2 % kommt, ist die von Fresenius. Der DAX-Gesundheitskonzern wird per Ende dieses Monats voraussichtlich eine Dividende von 0,84 Euro an die Investoren ausschütten. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 39,78 Euro entspräche das einer Dividendenrendite von 2,11 %. Wie gesagt: Auch ein Wert, der irgendwo um die 2-%-Marke herumtänzelt.

Bei Fresenius ist es einerseits die inzwischen aristokratische Historie, die zeigt, dass dieser Wert langfristig weiter wachsen kann. Aber auch das Ausschüttungsverhältnis. Gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie von 3,38 Euro beläuft sich die Dividende auf rund ein Viertel des Gewinns des letzten Jahres. Das ist definitiv moderat und lässt Platz für operative Einbrüche. Oder eben weiteres Wachstum.

Fresenius ist dabei weitgehend konjunkturresistent: Das zweite Quartal wurde zwar mit einem Einbruch des Konzernergebnisses in Höhe von 13 % abgeschlossen. Für das Gesamtjahr soll das Minus jedoch maximal bei 4 % liegen. Das ist solide in Anbetracht der wirtschaftlichen Herausforderung.

Auch mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 12 wird die Fresenius-Aktie jetzt moderat bewertet. Die Aktie aufgrund der geringen Dividendenrendite nicht näher anzusehen, könnte daher aus einem langfristigen und unternehmensorientierten Blickwinkel ein Fehler sein.

2 % Dividendenrendite? Erst der Anfang!

Die 2 % Dividendenrendite bei Fresenius und Waste Management mögen wenig erscheinen. Die Unternehmen sind allerdings stark, die Dividenden ausreichend vom Gewinn gedeckt. Das spricht für viel langfristige Stabilität, die man sich durchaus näher ansehen kann. Ein solcher Wert kann schließlich erst der Beginn einer spannenden Einkommensgeschichte sein.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius und Waste Management.

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