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2 positive Impfstoff-News von der Biontech-Aktie und Johnson & Johnson-Aktie

Foto: Getty Images

Viele Menschen sehnen derzeit eine möglichst schnelle Rückkehr zur Normalität herbei. Doch die Zukunft ist ungewiss. Einige Virologen gehen sogar davon aus, dass uns das Coronavirus noch Jahre belasten könnte. Hoffnung machen hingegen unzählig viele Impfstoff-Programme und weitere Entwicklungen wie Antikörper-Präparate, die zur Behandlung oder vorbeugend eingesetzt werden könnten.

Biontech mit neuen Studienergebnissen

Die deutsche Biotechfirma Biontech (WKN: A2PSR2) zählt zur Gruppe der Firmen, die als erste einen Impfstoff auf den Markt bringen könnten. Sie hatte frühzeitig mit der Entwicklung eines mRNA-Impfstoffes begonnen und befindet sich bereits seit Juli 2020 in der letzten Testphase, an der bis zu 30.000 Personen teilnehmen. Mittlerweile wurde etwa 11.000 Menschen geimpft.

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Läuft alles nach Plan, könnten die Ergebnisse im Oktober vorliegen und bis Ende des Jahres 2020 etwa 100 Mio. Impfdosen zur Verfügung stehen. Biontech hat mit BNT162b1 und BNT162b2 derzeit zwei Kandidaten in der klinischen Entwicklung.

Bisher wurden nur die Ergebnisse des b1-Kandidaten veröffentlicht, die positiv ausfielen. Nun gab Biontech aber auch die Resultate des b2-Impfstoffs bekannt, der in der oben beschriebenen groß angelegten Testphase verwendet wird. Sie fielen noch besser als bei b1 aus. So wurde eine ähnliche Immunität mit deutlich weniger Nebenwirkungen erreicht.

Während bei Personen im Alter zwischen 18 bis 55 Jahren in 50 % und bei den 65- bis 85-Jährigen in 16,7 % der Fälle Nebenwirkungen bei der Gabe von b1 auftraten, waren es bei b2 nur 16,7 % beziehungsweise keine unerwünschten Begleiterscheinungen. Neben der Wirksamkeit ist eine gute Impfstoff-Verträglichkeit mindestens genauso wichtig, um in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz zu erzeugen.

Zwar konnte mit den Impfungen bei älteren nur 41 % des Antikörperniveaus wie bei jüngeren Menschen erreicht werden, aber dennoch lag selbst dieses noch über dem von der Krankheit genesenen Patienten. Insgesamt fielen die Nebenwirkungen gering aus. Zu ihnen gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen sowie Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Johnson & Johnson beginnt groß angelegte Studie

Johnson & Johnson (WKN: 853260) strebte zunächst bis Mitte/Ende 2021 eine Zulassung seines Impfstoffes an. Doch aufgrund vieler Abkürzungen und des hohen politischen Drucks wird er nun wahrscheinlich bereits Anfang 2021 auf den Markt kommen.

Eine letzte groß angelegte Studie mit bis zu 60.000 Personen wird im September 2020 beginnen. Dies wären doppelt so viele Teilnehmer, wie sie gerade Biontech und Pfizer (WKN: 852009) in ihrer Untersuchung nutzen. Getestet wird an 180 amerikanischen Standorten und in weiteren Ländern. Die Teilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und erhalten entweder ein Placebo oder den Impfstoff.

Anschließend werden sie bis zu zwei Jahre regelmäßig auf Antikörper untersucht, um festzustellen, wie lange die Impfung wirkt. Johnson & Johnson wählt für seine Untersuchungen bewusst jene Regionen, die stark vom Virus betroffen sind.

Der Konzern nutzte bei der Impfstoffentwicklung jene Technologie, die er schon bei der Bekämpfung des Ebolavirus eingesetzt hat. So wurde die Virus-DNA mit einem modifizierten Adenovirus kombiniert. Johnson & Johnson konnte mit den USA bereits eine Bestellung über 100 Mio. Dosen im Wert von 1 Mrd. US-Dollar abschließen. Zudem besteht eine Option auf eine Bestellerweiterung auf 300 Mio. Dosen. Der Konzern verhandelt derzeit ebenfalls mit der EU um einen Liefervertrag.

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Christof Welzel besitzt Johnson&Johnson-Aktien. The Motley Fool empfiehlt Johnson&Johnson.

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