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Ölpreis im Zwiespalt: Die OPEC+-Aussagen & -Maßnahmen verheißen nichts Gutes … oder doch?

Foto: Getty Images.

Öl-Aktien wie die von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) sind und bleiben weiterhin ein Spielball des Ölpreises. Einen gewissen Einfluss auf die Entwicklungen des Marktes hat noch immer die OPEC. Oder die OPEC+ mitsamt Partnern, die weiterhin die Märkte und damit die Notierungen von Brent und WTI stützen.

Das scheint bislang recht gut zu funktionieren, immerhin kletterten Brent und WTI inzwischen wieder über die Marken von 40 US-Dollar pro Fass. Allerdings könnte das noch immer nicht ausreichend sein, um im breiten Markt für eine bessere oder nachhaltigere Ausgangslage zu sorgen.

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Des Weiteren scheint es Aussagen im Kontext der OPEC+ beziehungsweise konkrete Maßnahmen zu geben, die jetzt nichts Gutes verheißen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was man als aktiver Investor in diesem Bereich auf jeden Fall wissen sollte.

Weitere Kürzungen nicht ausgeschlossen & USA-Fokus!

Wie wir anhand aktueller Meldungen entnehmen können, scheint die OPEC mitsamt ihren Partnern alles andere als optimistisch für die Entwicklung der Märkte zu sein. Demnach seien weitere Drosselungen nicht ausgeschlossen. Insbesondere, weil sich die Nachfrage eher mau entwickeln würde und sich langsamer erholt, als es zunächst prognostiziert worden ist. Das könnte ein Dämpfer sein, auch wenn die grundlegende Bereitschaft zum Stützen der Preise augenscheinlich vorhanden ist.

Allerdings ist das noch nicht alles: Inzwischen hat sich in den USA weiterhin die Lage bei den Lagerbeständen verschlimmert. Aktuellen Meldungen zufolge würden 550 Mio. Barrel alleine in den USA lagern. Eine Menge, die ausreichen würde, damit die große Volkswirtschaft einen Monat lang ohne neue Zukäufe überleben könnte. Das zeigt womöglich auch, wie angespannt weiterhin die Lage auf dem Ölmarkt ist.

Aus diesem Grund hat OPEC-Mitglied Saudi-Arabien jetzt offenbar mit einer gewagten Taktik begonnen: Demnach werden die Lieferungen in die USA zurückgefahren, um die dortigen Lagerbestände abzubauen, die für gewöhnlich ein Indikator für die Ölpreis- und Ölmarktentwicklungen sind. Eine Maßnahme, die Saudi-Arabien offenbar auch vor wenigen Jahren bei der letzten Ölschwemme angewandt hat.

Kosmetische Eingriffe der OPEC+

Letztlich bleibt ein Fazit allerdings bestehen: Auch wenn die OPEC+ offenbar bereit ist, die Preise zu stützen und weitere Kürzungen diskutiert werden, so lässt sich das grundsätzliche Problem offenbar nur schwer lösen: Die Nachfrage zieht einfach nicht an. Nein, sondern jede Maßnahme fußt derzeit darauf, das Angebot künstlich zu verknappen.

Für eine weitere Erholung müsste es jedoch inzwischen wohl einer nachfrageseitigen Anpassung bedürfen, was anscheinend nicht ganz einfach ist. Das scheint die Märkte nicht gerade zu beruhigen.

Auch mit anderen kosmetischen Maßnahmen wie dem Abbau der US-Lagerbestände sollen vermutlich die fundamentalen Bedingungen verändert werden. Oder man könnte auch sagen: Manipuliert. Ob das langfristig klappen wird? Das bleibt abzuwarten. Allerdings verändert das nicht die Probleme, sondern sorgt, wie gesagt, nur für eine kosmetischere Korrektur.

Problematische Ölpreise!

Die Ölpreise von Brent und WTI bleiben daher ein Problem für alle Öl-Akteure. Der Ölmarkt ist einfach nicht im Gleichgewicht, wobei das Angebot zu verknappen zumindest eine Entspannung gebracht hat. Für eine nachhaltige Trendwende wird jedoch die Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommen müssen. Das wird jetzt immer offensichtlicher.

Die OPEC+ tut, was sie kann und auch einzelne Öl-Staaten sind sehr umtriebig. Das kann das Problem möglicherweise etwas verkleinern. Allerdings nicht lösen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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