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CureVac-Aktie: Jetzt kaufen oder lieber nicht?

Der Wettlauf um einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 ist im vollen Gange. Forscher und Pharmaunternehmen auf der ganzen Welt bemühen sich seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, der das Virus bekämpfen kann. Das braucht selbstredend Zeit, denn ein Impfstoff muss mehrere Phasen und Tests durchlaufen, bevor er zugelassen werden kann.

Es ist wichtig, dass an verschiedenen Standorten der Welt mit unterschiedlichen Ansätzen geforscht wird. Von den verschiedenen Ansätzen führen idealerweise möglichst viele zum Erfolg. In der Vergangenheit konnte man allerdings beobachten, dass bei Virusausbrüchen die Impfstoffe erst der eigenen Bevölkerung vorbehalten waren, weshalb insbesondere für uns eine deutsche oder zumindest europäische Lösung aus gesundheitlicher Sicht wichtig wäre.

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Hier kommt nun CureVac (WKN: A2P71U) ins Spiel. Das biopharmazeutische Unternehmen ist erst seit Kurzem an der Börse notiert. Es hat seinen rechtlichen Sitz in den Niederlanden, aber die Zentrale liegt in Tübingen. Die Aktie von CureVac hat nach dem Börsengang einen ordentlichen Sprung gemacht – groß sind die Hoffnungen in die Forschung der Tübinger.

Aus gesundheitlicher Sicht ist es vollkommen irrelevant, wer den ersten wirksamen Impfstoff ohne negative Nebenwirkungen erforscht und massentauglich macht. Wichtig ist, dass er so schnell wie möglich allen Menschen zugänglich gemacht wird. Als Investor lohnt es sich trotzdem, sich nach einem aussichtsreichen Kandidaten umzusehen. Denn mit einer Investition kann man schließlich nicht nur selber profitieren, wenn ein Impfstoff gefunden wird. Vor allem kann man mit dem gegebenen Kapital auch bei der Suche nach dem Impfstoff unterstützen. Doch wie steht es um die Aktie von CureVac?

Ein Blick auf CureVac

CureVac ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen auf dem Gebiet der mRNA-Technologie. Mit seiner Expertise arbeitet CureVac daran, dieses vielseitige Molekül für den medizinischen Einsatz zu entwickeln und zu optimieren. Das Prinzip der CureVac-Technologie basiert auf der Nutzung von mRNA als Informationsträger, um den menschlichen Körper zur Produktion der entsprechend kodierten Proteine anzuleiten, mit welchen eine Vielzahl von Erkrankungen bekämpft werden können. Das Unternehmen setzt seine Technologien zur Entwicklung von prophylaktischen Impfstoffen, Krebstherapien, Antikörpertherapien und zur Behandlung mit Proteintherapien ein.

CureVac gilt im Rennen um einen Impfstoff für das Coronavirus deswegen als so aussichtsreich, da die angewandte Technologie ziemlich fortschrittlich ist. Ebenso beschränkt sind allerdings die Erfahrungswerte im Vergleich zu herkömmlicheren Impfmethoden. Alles in allem klingt das Geschäftsfeld der CureVac-Aktie allerdings zunächst sehr interessant.

CureVac sorgt nicht nur aktuell an der Börse für Gesprächsstoff, sondern galt bereits zuvor als aussichtsreicher Kandidat für einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2. Gegen Mitte Juni erwarb die Bundesregierung über die staatliche Förderbank KfW bereits etwa 23 % an CureVac. Seit dem Börsengang freut sich der Bund über einen ordentlichen Buchgewinn. Aktuellen Angaben zur Folge weist die Investition einen Buchgewinn von 1,6 Mrd. Euro aus. Durch den Börsengang liegt die Beteiligung an der CureVac-Aktie nun circa bei 17 %.

Wie steht es um andere Impfstoffhersteller?

Wie bereits eingangs erwähnt, sind viele Pharmaunternehmen im Rennen um den Impfstoff. Darunter zu finden sind Riesen wie Johnson & Johnson, aber auch andere neue Börsenstars wie BioNtech und Moderna. Gerade Moderna, ein amerikanisches Biotechnologieunternehmen, gilt in Fachkreisen bereits als Kandidat für einen aussichtsreichen Impfstoff.

Unter anderem liegt das auch an dem Forschungsstand, den Moderna bereits vorzuweisen hat. Moderna ist nun mit ihrem Impfstoff in die dritte Phase eingestiegen, bei der man das Mittel an Tausenden von Menschen testet. Dabei greift Moderna wie CureVac auf die mRNA-Technologie zurück und wird voraussichtlich 30.000 Personen in den Test einbeziehen.

Damit war Moderna zu diesem Zeitpunkt der fünfte Entwicklungskandidat, der offiziell in diese große Studienphase vorangeschritten ist. Bisher waren in diesem Stadium zwei chinesische Firmen (Sinochem und Sinovac), die Universität Oxford und der britische Pharmakonzern AstraZeneca. Auch BioNtech befindet sich bereits in der Phase 2/3 und testet seinen Impfstoff an bis zu 30.000 Personen.

CureVac-Aktie jetzt kaufen oder lieber nicht?

Wie man sehen kann, gibt es einige Impfstoffhersteller, die bereits fortgeschrittene Forschungsergebnisse vorliegen haben. Einige davon sind wesentlich weiter, während CureVac nun in die erste Phase startet. Es ist daher meiner Meinung nach sehr ungewiss, ob ausgerechnet die CureVac-Aktie das Rennen macht.

Ein Lichtblick bietet die neueste Meldung, dass CureVac einen Vertrag mit der Europäischen Kommission plant. Dabei sollen allen EU-Mitgliedstaaten bis zu 225 Mio. Dosen gesichert werden. Eine Option auf einen Zukauf von weiteren 180 Mio. Dosen ist ebenso vorgesehen.

Die CureVac-Aktie jetzt zu kaufen ist in meinen Augen eher spekulativer Natur. Gut möglich, dass CureVac sich durchsetzt und einen sicheren Impfstoff herausbringt. Doch es ist auch möglich, dass dies mehreren Unternehmen gelingt und sich somit die Gewinne auf die verschiedenen Aktionäre aufteilen. Doch unterm Strich ist es zunächst wichtig, dass überhaupt eine Firma ans Ziel gelangt und den Durchbruch mit einem Impfstoff erlangt.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde korrigiert und aktualisiert, um einen Fehler in Bezug auf BioNtech richtig zu stellen. In der ursprünglichen Veröffentlichung wurde geschrieben, dass BioNtech bald in die dritte Phase der Studien eintauchen möchte. Stand heute (21.08.2020) befindet sich BioNtech bereits in der Phase 2/3 und testet ihren Impfstoff an bis zu 30.000 Personen. The Motley Fool bedauert diesen Fehler.

Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

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