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Chaos um Nord Stream 2: Zumindest Gazprom bleibt optimistisch!

Das Chaos rund um Nord Stream 2 wird immer größer: Die US-Sanktionen werden konkreter und richten sich beispielsweise erstmals gegen einen lediglich mittelbar Beteiligten. Der Hafen in Sassnitz und der Partnerhafen wurden von drei US-Vertretern ins Visier genommen. Und mit ihm alle am Hafen ebenfalls Beteiligten.

In letzter Zeit liest man jedoch auch viel über Trotz: So hat der Sassnitzer Bürgermeister sinngemäß erklärt, dass man sich nicht einschüchtern lassen wolle. Ein Credo, das wohl dem der EU und Deutschlands entspricht, die ebenfalls in ihren Reaktionen kritischer werden. Das könnte insgesamt ein Indikator dafür sein, dass aus diesem Trotz heraus das Projekt dennoch realisiert wird.

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Jetzt hat sich jedenfalls auch Gazprom (WKN: 903276) zum Bau von Nord Stream 2 beziehungsweise zur Fertigstellung geäußert. Und siehe da: Der russische Erdgaskonzern bleibt optimistisch. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren jetzt wissen sollten.

Gazprom: Halten an Plänen fest!

Grundsätzlich haben die angedrohten Sanktionen natürlich indirekt auch einen Einfluss auf Gazprom als federführenden Energiekonzern und maßgeblichen Profiteur des Baus der Pipeline selbst. Bislang ist es von russischer Seite jedoch eher ruhig geblieben. Zumindest bis jetzt, denn es gibt neue, allerdings weiterhin eher vage Aussagen.

Der Grundtenor ist: Gazprom halte an den Plänen zur Fertigstellung von Nord Stream 2 weiterhin fest und man führe die notwendigen Arbeiten durch. Die technische Fertigstellung scheint daher für den russischen Konzern nicht das größte Problem zu sein, wenn ich das einfach mal relativ frei deuten kann.

Allerdings sei man teilweise aufgrund des öffentlichen Drucks eingeschränkt, was die Bekanntgabe von Informationen angeht, so Gazprom weiter. Damit reagiert der russische Konzern natürlich sehr direkt auf die US-Sanktionen, die dieses Thema jetzt seit einigen Monaten begleiten.

Aber was heißt das konkret? Wenn du mich fragst, dann können wir hieraus lesen, dass Gazprom selbst den restlichen Bauabschnitt maßgeblich in die Hand genommen hat. Womöglich jedoch eher heimlich und leise die letzten Kilometer verlegen möchte und nicht transparent jede Information teilt. Das könnte ein cleverer Schachzug sein, um konkrete Sanktionen beim Bau zu umgehen.

Es geht nicht nur um den Bau …

Leider müssen wir allerdings etwas Salz in diese noch immer offene Wunde streuen. Auch wenn die Fertigstellung beim Bau ein erster Ansatzpunkt der US-Sanktionen ist, so existieren leider noch andere Mittel und Wege, wie die Inbetriebnahme selbst torpediert werden könnte. Mit dem Bau ist schließlich noch nicht alles getan.

An Nord Stream 2 sind schließlich auch andere Konzerne als Gazprom selbst beteiligt. Beispielsweise BASF mittelbar über Wintershall. Oder auch Royal Dutch Shell, Uniper oder OMV. Das könnte ein zweiter Anknüpfungspunkt sein, bei dem es gefährlich werden könnte. Zumal diese Konzerne eben nicht über den Luxus verfügen, dass ihnen der US-Absatzmarkt egal sein kann.

Der Bau und die Fertigstellung der letzten Kilometer sind ein Problem, das Gazprom selbst lösen möchte. Die Inbetriebnahme könnte jedoch ein zweites Problem sein, für das noch eine Lösung gefunden werden muss.

Weiterhin nicht einfach!

Gazprom ist jedenfalls optimistisch. Und das ist für viele Investoren beim Bau zunächst ein gutes Zeichen. Dennoch wird die Inbetriebnahme eine weitere Baustelle sein, für die noch keine Lösung gefunden worden ist. Es mag vielleicht sinnvoll sein, in Etappen zu denken. Allerdings ist das etwas, das auch nur begrenzt lange funktioniert. Es gibt im Kontext der US-Sanktionen jedenfalls noch einiges, was aus dem Weg geräumt werden muss.

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Vincent besitzt Aktien von BASF und Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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