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Vestas reitet auf der Erfolgswelle – kann Nordex mithalten?

Nach Abschluss des ersten Geschäftsquartals hatte Vestas (WKN: 913769) ursprünglich die Prognose für das Gesamtjahr zurückgezogen. Zu groß war die Unsicherheit, welche Auswirkungen die Krise auf das Geschäft haben würde. Nach Abschluss der ersten Jahreshälfte ist klar, dass die Auswirkungen überschaubar bleiben werden. Deshalb ist die ursprüngliche Prognose wieder gültig.

Umsatz steigt rasant, Gewinn bricht ein

Tatsächlich hat Vestas ein erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich. Der Umsatz konnte um 50 % auf 5,8 Mrd. Euro gesteigert werden. Der starke Preisdruck in der Branche hat allerdings dazu geführt, dass unterm Strich ein Verlust von 85 Mio. Euro übrig blieb. Die gute Nachricht ist aber, dass im zweiten Quartal schon fast wieder die Gewinnschwelle erreicht wurde. In den drei Monaten lag der Verlust nur noch bei 5 Mio. Euro. Ursache für den Verlust waren unter anderem pandemiebedingte logistische Probleme.

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Für das Gesamtjahr wird nun ein Umsatz in Höhe von 14 bis 15 Mrd. Euro erwartet. Das ist ein ordentlicher Anstieg gegenüber den 12,1 Mrd. Euro, die im Gesamtjahr 2019 erreicht wurden. Der solide Orderbestand von mehr als 35 Mrd. Euro hilft dabei, die Prognose zu erfüllen.

Auch in Zukunft wird Vestas voraussichtlich weiter wachsen. Denn das Orderbuch ist so gut gefüllt, dass man mehrere Jahre beschäftigt wäre, den kompletten Bestand abzuarbeiten. Und innerhalb der letzten zwölf Monate sind noch einmal 3,6 Mrd. Euro dazugekommen. Gleichzeitig stabilisieren sich die Preise, die seit Jahren unter Druck geraten waren. Scheinbar nimmt der Wettbewerbsdruck langsam ab, was der Profitabilität erheblich helfen wird.

Nordex mit Umsatzsprung, aber hohem Verlust

Aber nicht nur Vestas kann mit ordentlichem Wachstum punkten. Auch Konkurrent Nordex (WKN: A0D655) hatte ein starkes erstes Halbjahr. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar auf 2 Mrd. Euro verdoppelt werden. Der Gewinn wurde aber auch bei Nordex durch die Pandemie massiv beeinflusst. Insgesamt stand unterm Strich ein Verlust von 180 Mio. Euro.

Aber auch hier gibt es sehr gute Nachrichten bezüglich des Orderbuches. Auf insgesamt 8 Mrd. Euro beläuft sich der Wert der Bestellungen aktuell. Genau wie bei Vestas sind auch hier genügend Orders vorhanden, um den Konzern über mehrere Jahre zu beschäftigen. Angesichts der angespannten Lage traut man sich aber aktuell keine Prognose für das Gesamtjahr zu. Dass es auch in diesem Jahr zu einem hohen Verlust kommen wird, ist aber kein Geheimnis. Zu hoch ist der Verlust der ersten Jahreshälfte, als dass man diesen in der zweiten Hälfte noch ausgleichen könnte.

Wichtiger ist aber der Trend. Hier sieht es leider nicht so gut aus wie beim großen Konkurrenten, der im zweiten Quartal schon wieder die Gewinnschwelle in Sichtweite hatte. Denn bei Nordex sah das zweite Quartal noch deutlich düsterer aus als das erste. Der Verlust lag bei mehr als 140 Mio. Euro!

Zwar sind solche Zahlen angesichts der aktuellen Situation mit Vorsicht zu genießen, da die Produktion sicherlich einige Wochen stillstehen musste. Aber da Nordex seit Jahren mit Verlusten zu kämpfen hat, ist das ein schlechtes Zeichen.

Immerhin konnten das Ordervolumen noch erhöht werden, sodass es in Zukunft vielleicht auch möglich sein könnte, von den steigenden Preisen, die Vestas meldet, zu profitieren. Aber insgesamt hat Nordex wohl noch sehr viel mehr Arbeit vor sich als der große Konkurrent. An der Börse ist man dennoch optimistisch und hat die Aktie über die letzten zwölf Monate bereits um mehr als 20 % auf aktuell 10,87 Euro (Stand 18.08.2020) steigen lassen. Die Vestas-Aktie ist aber ordentlich davongezogen und hat sogar um 85 % auf 125,60 Euro zugelegt.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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