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HolidayCheck mit aktuellen Zahlen – so steht es um die Aktie

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Foto: Getty Images

Es sind mittlerweile einige Monate vergangen, seitdem das Coronavirus unsere Gesellschaft mit all seinen negativen Auswirkungen heimgesucht hat. Die Corona-Krise hat dabei einige Bereiche unserer Wirtschaft hart getroffen. Die wohl am meisten betroffene Branche überhaupt ist die des Tourismus.

Lockdown-Maßnahmen, Reisewarnungen, geschlossene Grenzen und allgemeine Unsicherheiten haben dazu geführt, dass unzählige Reisen abgesagt wurden oder Kunden selber storniert haben. In den meisten Fällen haben Reiseveranstalter im Zuge der Absage die eingenommenen Kundengelder wieder erstatten müssen. Infolgedessen haben Reisebüros ihren Provisionsanspruch auf die im Vorfeld vermittelte Reise verloren.

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Unmittelbar davon betroffen ist auch HolidayCheck (WKN: 549532). Der E-Travel-Akteur ist vornehmlich bekannt für sein Hotelbewertungsportal. Seine Umsätze erzielt das Digitalunternehmen allerdings hauptsächlich mit der Vermittlung von Reisen. Dazu gehören vor allem Pauschalreisen, Hotelleistungen und Kreuzfahrten. Seit letztem Jahr ist HolidayCheck mit HC Reisen auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Reisebranche: Ein Leid folgt dem nächsten

Die Reisebranche wird bereits seit geraumer Zeit von Leid geplagt. In den letzten Jahren sind viele Fluggesellschaften in die Insolvenz abgerutscht – darunter auch Air Berlin. Zudem ist im vergangenen Jahr mit Thomas Cook ein großer Reiseakteur ebenfalls pleitegegangen. Für vermittelnde Reisebüros sind solche Ereignisse mit erheblichen Mehrkosten in Form vom zusätzlichen unentgeltlichen Serviceleistungen verbunden. Darüber hinaus gehen bei der Insolvenz eines Reiseveranstalters Provisionsansprüche den Bach runter.

Durch die Reiseabsagen durch Reiseveranstalter kommen Reisebüros wie HolidayCheck erneut in die Situation, Provisionen nicht zu erhalten beziehungsweise zurückzahlen zu müssen. Neben den Mittelabflüssen werden wegen der aktuellen Situation auch nicht viele Reisen gebucht, weshalb man auf der Einnahmenseite ebenfalls nicht viel zu verbuchen hat.

HolidayCheck-Quartalszahlen: Das Coronavirus sorgt für Probleme

Dementsprechend desolat fallen die aktuellen Halbjahresergebnisse von HolidayCheck aus. Obwohl mittlerweile ein leichter Nachfragezuwachs für Pauschalreisen und vor allem reine Hotelleistungen vorhanden ist, können die Ausfälle damit nicht kompensiert werden.

Die Bruttomarge des ersten Halbjahrs 2020 liegt mit minus 0,8 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 74,9 Mio. Euro. Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS („cost of goods sold“ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik).

Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) ist mit minus 68,8 Mio. Euro nach 0,3 Mio. Euro im Vorjahreshalbjahr mehr als desaströs ausgefallen. Hier merkt man deutlich, wie heftig sich die Folgen des Coronavirus auf die Reisebranche auswirken – ähnlich wie bei der Deutschen Lufthansa.

Wie geht es bei HolidayCheck weiter?

Bei der gegenwärtigen Lage und den aktuellen Geschäftszahlen kann ich jeden Investor verstehen, der einen großen Bogen um die  Aktie von HolidayCheck macht. Wie regelmäßige Leser meiner Artikel wissen, bin ich selbst in HolidayCheck investiert und beobachte das Unternehmen fortwährend.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass HolidayCheck ein sehr gut aufgestelltes Unternehmen ist, das zukünftig von der Digitalisierung der Reisebranche profitieren kann. Die derzeitige Situation ist einzig und alleine auf die gegebenen Umstände zurückzuführen und ist meines Erachtens nicht fundamentaler Natur.

Zu Beginn der Corona-Krise bin ich davon ausgegangen, dass sich die Reisebranche konsolidieren wird und vor allem stationäre Reisebüros möglicherweise vermehrt aus dem Markt ausscheiden werden. Ähnliche Worte findet das Management von HolidayCheck in der Pressemitteilung zu den Halbjahresergebnissen.

Ferner erwartet HolidayCheck, dass eine deutliche Erholung der Nachfrage erst mit einem Impfstoff einhergehen und bis dahin die Buchungsbereitschaft eher im kurzfristigen Bereich bleiben dürfte. Verringerte Marketingaufwendungen und ein Personalabbau von etwa 20 % der Belegschaft sollen Druck auf der Kostenseite abbauen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2020 auf 28 Mio. Euro zzgl. etwa 14 Mio. Euro aus Erlösen von Geschäftsbereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehören.

Die kommenden Monate werden auch weiterhin keine einfachen werden, aber ich gehe davon aus, dass HolidayCheck die Krise überleben wird und danach Marktanteile gewinnen könnte. Ich halte daher auch jetzt noch an meinen Anteilen fest.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von HolidayCheck. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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