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Ein DAX-Wert mit Potenzial: Wie Henkel die Coronapandemie nutzt, um sich neu aufzustellen!

Die Deutschen sind, was ihre Aktienanlagen betrifft, sehr mit der Heimat verbunden. Deshalb gibt es wohl hierzulande kaum ein Depot, in dem nicht mindestens ein oder zwei DAX-Aktien enthalten sind. Dementsprechend groß ist natürlich gerade auch in der aktuellen Krise das Interesse, immer gut über die in unserem Leitindex enthaltenen Werte informiert zu sein.

Eines der bekannteren DAX-Unternehmen ist der bereits 1876 gegründete Konsumgüterkonzern Henkel (WKN: 604843). Mit seinen mehr als 52.000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 20 Mrd. Euro. Das Geschäftsmodell von Henkel stützt sich auf drei Unternehmensbereiche.

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Da wären zum einen die Segmente Laundry & Home Care und Beauty Care, mit denen man in vielen Märkten führend ist. Und dann gibt es da noch das dritte Segment mit dem Namen Henkel Adhesive Technologies, mit dem man den Marktführer im Bereich Klebstoff darstellt.

Henkel scheint also gut aufgestellt zu sein. Trotzdem konnte sich der Konzern den negativen Auswirkungen der Coronakrise nicht einfach so entziehen. Doch wie es aussieht, nutzt das Unternehmen die Krise, um durch Umstrukturierungen und mit Zukäufen seine Position zu stärken. Schauen wir hier also einmal auf die wichtigsten Entwicklungen.

Eine Agenda für Wachstum

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, hat Henkel Anfang März 2020 eine Wachstumsagenda für die kommenden Jahre vorgestellt. Dazu hat man einen strategischen Rahmen entwickelt, zu dem unter anderem ein zukunftsfähiges Portfolio und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gehört. Weiterhin will man durch Digitalisierung die Wertschöpfung für Kunden und Konsumenten steigern. Außerdem wird sich Henkel, um seine Wettbewerbsvorteile weiter zu stärken, darauf konzentrieren, starke Innovationen zu beschleunigen.

Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel äußerte sich dazu folgendermaßen: „Dieser strategische Rahmen wird uns helfen, die nächste Dekade für Henkel mit einem klaren Fokus auf ganzheitliches Wachstum zu gewinnen. Wir haben seit der Vorstellung im März bereits gute Fortschritte bei der Einleitung und Umsetzung erster Maßnahmen gemacht.“ Allerdings sind für die Umsetzung der Agenda natürlich Wachstumsinvestitionen notwendig. Und diese Investitionen hat Henkel im ersten Halbjahr 2020 um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aufgestockt.

Zukäufe in der Krise

Auch Akquisitionen bleiben ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Henkel. Erst kürzlich wurden zwei Transaktionen mit einem Gesamtkaufpreis von 500 Mio. Euro vereinbart. Erworben wird zum einen ein 75-%-Anteil an einem Geschäft der Invincible Brands Holding aus Berlin. Dieses umfasst drei schnell wachsende Direktvertriebsmarken.

Im Einzelnen geht es dabei um die Marken Banana Beauty (Make-up), Hello Body (Hautpflege) und Mermaid+Me (Haarpflege). Mit dieser Transaktion will Henkel seine Aktivitäten im Bereich Beauty Care ausbauen. Ich denke, dies ist ein innovativer Schritt, da die Produkte viel über soziale Netzwerke vertrieben werden und sich an die Generation der Millennials wenden.

Der zweite Zukauf erfolgt in den USA. Dort erwirbt Henkel Teile von Momentive (einer Abspaltung von General Electric), um seine Position bei Kleb- und Dichtstoffen in Nordamerika auszubauen. Man erhält dadurch ein attraktives Portfolio von Konsumenten-Dichtstoffen für unterschiedliche Anwendungen.

Ein Blick auf die Aktie

Die Henkel-Aktie zeigt sich weiter freundlich. Mit einem Kurs von 86,08 Euro (17.08.2020) notiert sie aktuell nur gut 6 % unter ihrem Stand von Anfang Januar. Das ist für mich nicht verwunderlich, da der Konzern alles tut, um nicht nur ohne größere Probleme durch die Coronakrise zu kommen, sondern auch mit Zukäufen und seiner Wachstumsagenda die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. Wer noch einen soliden deutschen Wert mit Potenzial sucht, könnte sich meines Erachtens durchaus einmal etwas näher mit der Firma Henkel beschäftigen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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