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Alphabet, Amazon, Apple und Facebook drohen Regulierungsrisiken

Foto: Getty Images

Die vier großen Tech-Unternehmen Alphabet (WKN: A14Y6F), Amazon (WKN: 906866), Apple (WKN: 865985) und Facebook(WKN: A1JWVX ) gehören ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Unternehmen der vergangenen Jahre. So schön diese Erfolge sind, bringen sie auch neue Risiken. Beispielsweise drohende gesetzliche Eingriffe, um die Marktmacht der Unternehmen zu beschränken.

Zuletzt gab es genau dazu eine Anhörung der CEOs der genannten Tech-Riesen vor einem US-Untersuchungsausschuss. Ganze 13 Monate lang wälzte der Untersuchungsausschuss 1,3 Millionen Dokumente, führte Interviews und tat vieles mehr, um einen rauchenden Revolver zu finden. Ein klares Anzeichen also für die Ausnutzung der Marktstellung.

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Während der 6-stündigen Anhörung wurde allerdings keine einzige Rauchwolke gesichtet. Neue Vorwürfe wurden nicht enthüllt und die eng getakteten Fragezeiten der Mitglieder des Untersuchungsausschusses wurden leider viel zu oft für politische Interessen missbraucht.

Manch ein Aktionär mag nun jubelnd das Regulierungsrisiko aufs Abstellgleis verbannen. Die Jubelstürme kommen meiner Meinung aber deutlich zu früh. Denn auch wenn einiges gegen eine verschärfte Regulierung spricht, spricht doch auch einiges dafür. Denn auch wenn keine neuen Erkenntnisse zu Tage kamen, heißt das noch nicht, dass die genannten Konzerne ihre Marktmacht nicht ausnutzen.

Sind die 15 % bis 30 % Provision für ausgewählte Geschäfte in Apples App Store nicht unverhältnismäßig teuer?

Ist es unfair, wenn die App-Angebote von Apple diese Provision nicht bezahlen müssen?

Müsste Amazon die Daten von Händlern nicht allen zur Verfügung stellen, damit nicht nur Amazon daraus einen Vorteil für die Entwicklung eigener Marken ziehen kann?

Ist es fair, dass Alphabet nicht nur die Suchmaschine kontrolliert, sondern auch eigene Services anbietet, die der Algorithmus möglicherweise bei den Suchergebnissen weiter oben anzeigt?

Vorwerfen kann man dieses Verhalten den Unternehmen natürlich nicht. Denn am Ende tun sie dies, um Geld zu verdienen. Geld, mit dem sie ihre Mitarbeiter und Kapitalgeber bezahlen. Das tut jedes Unternehmen. Je größer und je mächtiger ein Unternehmen aber ist, desto drängender werden Regelungen, um eine unfaire Ausnutzung der Marktmacht zu unterbinden.

Zunächst muss man dafür aber nachweisen, ob die Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. Viele würden das aus dem Bauch heraus mit Blick auf die vier Unternehmen mit „ja“ beantworten. Ganz so einfach ist das aber nicht.

Konkurriert Amazon mit allen Einzelhändlern oder nur mit anderen E-Commerce-Plattformen? Konkurriert Facebooks WhatsApp auch gegen E-Mail, SMS und Anrufen oder nur gegen andere Messenger? Im zweiten Falle wären Amazon und Facebook zumindest in den USA marktbeherrschend, im ersten Falle keineswegs.

Die Diskussion der Marktabgrenzung ist dabei nicht die einzige möglicherweise wirksame Verteidigungsstrategie der Tech-Konzerne. Hinzu gesellen sich die Einschwörung auf das gemeinsame Risiko China und die unzähligen Unternehmungen, deren Geschäfte durch die Tech-Plattformen erst ermöglicht wurden.

Selbst wenn am Ende eine marktbeherrschende Stellung angenommen wird, ist die Umsetzung von regulatorischen Eingriffen schwierig. Denn auch beim härtesten denkbaren Schritt der Aufspaltung der Unternehmen, muss dennoch jedes spezielle Problem mit einer speziellen Regelung angegangen werden. Es gibt kein Patentrezept, welches alle Probleme löst.

Umsetzungsschwierigkeiten dürften am Ende regulatorische Eingriffe aber nicht aufhalten können. Trotzdem glaube ich nicht an den großen Aufspaltungshammer. Auf verschärfte Regelungen sollten sich Aktionäre der genannten Unternehmen vorsorglich dennoch einstellen. Und selbst wenn diese nicht kommen sollten, führt der aufgebaute Druck möglicherweise am Ende zu freiwilligen Eingeständnissen.

Am Ende sind es so dann möglicherweise nur kleine Nadelstiche gegen die großen Vier. Als Investoren sollte man dabei allerdings nicht vergessen, dass diese kleinen Eingeständnisse für viele kleinere Unternehmen riesige Fortschritte bedeuten könnten.


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Offenlegung: John Mackey, CEO von Whole Foods Market, eine Amazon-Tochter, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey, Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten, Mitarbeiterin bei LinkedIn, eine Microsoft-Tochter, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, früher Director of Market Development, Sprecherin von Facebook und Schwester von CEO Mark Zuckerberg, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Sven besitzt Aktien von Apple und Facebook. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A shares), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: short August 2020 $130 calls auf Zoom Video Communications, long Januar 2022 $1920 calls auf Amazon, short Januar 2022 $1940 calls auf Amazon, long Januar 2021 $85 calls auf Microsoft und short Januar 2021 $115 calls auf Microsoft.

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