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Goldpreis auf neuem Rekordhoch: Sind das erste Zeichen steigender Inflation?

Es ist so weit! Der Goldpreis hat nach fast zehn Jahren seinen bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2011 übertroffen. Inzwischen ist sogar zum ersten Mal die Marke von 2.000 Dollar je Feinunze durchbrochen worden.

Aber warum ist der Goldpreis aktuell eigentlich auf diesem Aufwärtstrend? Ist der steigende Preis ein Zeichen für künftig steigende Inflationsraten?

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Gold profitiert von negativen Zinsen auf Staatsanleihen

Überall auf der Welt haben die Notenbanken angefangen, das Finanzsystem mit Geld zu fluten. Da Staatsanleihen teilweise nur noch negative Zinsen bringen, man also mit Sicherheit weniger Geld zurückbekommt, als man ausgeliehen hat, ist Gold nun wieder eine Anlageklasse, die in den Fokus gerät. Insbesondere, da die steigende Geldmenge natürlich auch wieder Inflationsängste hervorruft.

Gerne wird Gold auch als sogenannte „Krisenwährung“ betrachtet, die insbesondere in konjunkturell schwierigen Zeiten gekauft wird. Und genauso scheint es diesmal zu sein. Der aktuelle Aufwärtstrend begann etwa im Dezember des vergangenen Jahres. Zu diesem Zeitpunkt gab es erste Anzeichen auf eine konjunkturelle Abschwächung und erste Covid-Fälle in China.

Der Goldpreis ist kein Indikator für Inflation

Gold kann aber keineswegs als Indikator für inflationäre Zeiten gesehen werden. Vielmehr ist es für viele Menschen eine Art Zufluchtsort in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Als in der Finanzkrise vor knapp 10 Jahren die Notenbanken weltweit begannen, die Märkte mit Geld zu fluten, gab es ähnliche Befürchtungen einer bevorstehenden steigenden Inflation. Bis 2011 hat sich der Goldpreis dadurch verdoppelt und bei knapp unter 2.000 Dollar seinen Höhepunkt markiert.

In den inzwischen fast 10 Jahren, die seitdem vergangen sind, lag die Inflationsrate in den meisten Jahren unterhalb des gewünschten Werts von 2 % und drohte zeitweise sogar negativ zu werden. Die vom Goldpreis vermeintlich angekündigte Inflation hat sich also nie realisiert.

Die bedrohlich fallenden Inflationsraten haben die Notenbanken ganz im Gegenteil dazu gebracht, noch mehr Geld in die Märkte zu pumpen. Diesmal hat der Goldpreis aber nicht reagiert und ist bis 2015 weiter gefallen. Seitdem dümpelte er um die Marke von 1.200 Dollar herum, bis Anfang dieses Jahres der nächste Kursanstieg losging.

Steigende Inflation eher unwahrscheinlich

Anders als in der Finanzkrise steigt die Geldmenge in der EU aktuell tatsächlich verhältnismäßig schnell. Im Juni lag der Wert 9,2 % über dem Vorjahreswert. In normalen Zeiten wächst die Geldmenge nur halb so schnell.

Aber es darf bezweifelt werden, dass die Ausweitung der Geldmenge diesmal zu steigenden Inflationsraten führen wird. Zu groß dürften die Schäden durch die Covid-Krise sein, um in den nächsten Jahren für steigende Preise zu sorgen. Denn damit das passieren kann, müsste die allgemeine Nachfrage deutlich größer sein als das Angebot. Beispielsweise ist eine gute Voraussetzung eine extrem niedrige Arbeitslosigkeit. Denn wenn Unternehmen Schwierigkeiten haben, Arbeitskräfte zu finden, muss davon ausgegangen werden, dass die Löhne steigen. Und wenn sich die Mitarbeiter finanziell sicher fühlen, kaufen sie mehr und steigern die Nachfrage weiter.

Bis es so weit ist, haben die Notenbanken noch genügend Zeit, zu reagieren und die Geldmenge zu begrenzen. In den nächsten Jahren dürfte die Inflation daher wohl weiter im sehr niedrigen Prozentbereich nahe null tendieren. Zumindest bis die Schäden der aktuellen Krise beseitigt sind. Was danach passiert, hängt sehr stark vom Verhalten der Notenbanken und der Verbraucher ab. Die vergangenen 30 Jahre zeigen aber, dass die Notenbanken alles tun, um eine zu hohe Inflation und eine Deflation zu verhindern.

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