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ETF-Investoren, aufgepasst! Der Apple-Aktiensplit zeigt die Tücken des Dow Jones!

Eines sollte allen ETF-Investoren sehr bewusst sein: Der Erfolg ihres Ansatzes ist sehr maßgeblich von der Auswahl des richtigen Index abhängig. Entsprechend sollte man sich im Vorfeld reichlich Überlegungen machen, worein man als passiver Investor eigentlich investieren möchte.

Einige Indizes sind zu klein. Andere zu ungünstig strukturiert. Wieder andere, wie beispielsweise der Dow Jones, weisen eine insgesamt ungünstige Strukturierung auf.

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Wie das? Eine interessante Frage. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick darauf, wie jetzt beispielsweise der Aktiensplit von Apple (WKN: 865985) auf die Tücken des Dow Jones hinweist. Und was das für Investoren bedeuten kann.

So beeinflusst der Apple-Split den Dow Jones!

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, hat Apple im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen einen Split der eigenen Aktie angekündigt. Demnach wird der Kurs durch vier geteilt, die Anzahl der Aktien hingegen mit vier multipliziert. Am Börsenwert des Kultkonzerns aus Cupertino und auch an den Besitzverhältnissen verändert sich dadurch nix. Ein sehr wichtiges Fazit für alle Investoren, die diesen Schritt jetzt erstmals mitmachen.

Wie auch immer: Auch der Dow Jones macht als Index diesen Schritt natürlich mit. Da die Gewichtung des Dow Jones allerdings lediglich vom Aktienkurs abhängig ist (ja, richtig gelesen, der Aktienkurs!), hat dieser Schritt Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Index.

Die Apple-Aktie, die jetzt kurzzeitig die Spitze des Dow Jones übernommen hat, wird aufgrund dieser Anpassung die Spitzenposition verlieren. Demnach dürfte die Gewichtung des Kultkonzerns aus Cupertino im Dow Jones lediglich noch einen Anteil von 2,7 % ausmachen. Zuvor lag der Anteil hingegen bei ca. 10 %. Eine doch bemerkenswerte Wendung, die zeigt: Für ETF-Investoren kann ein solcher Aktiensplit in diesem Index doch etwas verändern.

Ist das gut? Ist das schlecht?

Die finale Bewertung dieser Kapitalmaßnahme und der Auswirkungen des Index wollen wir heute lediglich anreißen. Grundsätzlich könnte in diesem sehr konkreten Fall jedoch gelten, dass die Anpassung eigentlich etwas Positives nach sich zieht. Weniger Apple-Fokus könnte schließlich mehr Diversifikation bewirken. Etwas, wonach viele Foolishe und passive Investoren des Öfteren streben.

Allerdings sollte man eines bedenken: Der Dow Jones ist und bleibt ein Index, bei dem der Aktienkurs über die Gewichtung entscheidet. Etwas, das eigentlich wenig greifbar ist und durch solche Maßnahmen künstlich verwässert werden kann. Das führt unter anderem auch dazu, dass Aktien wie die von Amazon aufgrund ihres Aktienkurses nicht enthalten sind. Und vielen Investoren aufgrund dessen bereits mächtig Rendite entgangen ist.

Der Dow Jones mag daher gewisse Reize besitzen. Zum Beispiel sind viele starken Dividendenaktien enthalten. Aber dennoch: Eine Gewichtung auf Grundlage des Aktienkurses ist für mich als ETF-Lösung eher ein rotes Tuch. Zumal der Aktiensplit von Apple jetzt die Tragweite einer solchen Zusammensetzung offenbaren kann.

Für mich gilt: Nach anderen Indizes Ausschau halten!

Zugegeben: Die ETFs bilden eher einen kleinen Anteil an meinem Portfolio ab. Dennoch habe ich beim Dow Jones stets weggesehen. Eben,aufgrund dieser merkwürdigen, allerdings historischen Art der Zusammensetzung. Ob für dich das Gleiche gelten soll, das bleibt deine Entscheidung. Wichtig ist bloß, dass du die Wirkmechanismen hinter dem Dow Jones verstehst, um als ETF-Investor langfristig die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Apple und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon.

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