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Gazprom-Aktie: Die US-Sanktionen werden konkreter!

Die Gazprom-Aktie (WKN: 903276) hat ein Problem: Die US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 werden jetzt konkreter. Nachdem sich das Säbelrasseln bereits seit einigen Monaten hinzieht, gibt es jetzt eine erste konkrete Maßnahme gegen einen ersten konkreten Akteur, der mittelbar am Bau beteiligt ist.

Zuvor waren es höchstens Einschüchterungsversuche per Videokonferenz oder abstrakte Androhungen von Sanktionen, die die am Bau Beteiligten einschüchtern sollten. Allerdings hat es jetzt eine erste Adresse im deutschsprachigen Raum mit konkreten Androhungen von Konsequenzen erwischt.

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Schauen wir im Folgenden daher einmal, wen es getroffen hat und was die US-Regierung fordert. Und wie es jetzt weitergehen könnte.

Ein deutscher Hafen bald auf der roten Liste?

Wie jetzt unter anderem die Welt berichtet, hätten erste US-Senatoren im Rahmen eines Schreibens den deutschen Hafen Sassnitz in einem Brief auf die möglichen Konsequenzen hingewiesen, sollte der Hafen oder der verbundene Hafen Mukran die Beteiligung an Nord Stream 2 nicht unterbinden. Das Schreiben bezieht sich dabei offenbar auf Mithilfe beim Verlegen der noch fertigen Rohre.

Sollten die Verantwortlichen des Hafens nicht einlenken, so schrieben die Senatoren Ted Cruz, Tom Cotton und Ron Johnson, würde das schwerwiegende Sanktionen nach sich ziehen. Die Ermächtigungsgrundlage für ein solches Vorgehen seien die bisherigen getroffenen Richtlinien gegen den Bau der Pipeline. Definitiv ein weiterer Höhepunkt in dem Konflikt.

Konkret wiesen die US-Senatoren die Hafenbetreiber darauf hin, dass man die Häfen kommerziell und finanziell abschneiden würde. Den Vorstandsmitgliedern, leitenden Angestellten und Aktionären der Häfen würde außerdem die Einreise in die USA untersagt. Ferner würden Vermögenswerte in den USA eingefroren und es würden jegliche Geschäftsbeziehungen von US-Unternehmen mit den Häfen unterbunden. Das sind definitiv keine leichten Androhungen, die den Druck auf die mittelbar Beteiligten stark erhöhen.

Konsequenzen von deutscher Seite?

Das wiederum führt in erster Linie zu einem: Zu Kritik am Vorgehen der US-Regierung und dem Verschicken sogenannter Drohbriefe. Erste Reaktionen wiesen diese angekündigten Sanktionen zurück. Worte wie völlig unangebracht fielen in diesem Zusammenhang. Wie gesagt: Es scheint sich um eine weitere Eskalationsstufe in dem schwelenden Streit zu handeln.

Außerdem, und das ist besonders bemerkenswert: Es werden Forderungen von deutscher Seite laut, auf dieses erpresserische Verhalten der US-Regierung zu reagieren. Eine Strafbesteuerung auf die Einfuhr von Flüssiggas aus den USA taucht im Kontext der aktuellen Reaktionen erneut auf. Das wiederum zeigt: Die USA könnten mit ihren Sanktionen ihren eigenen Geschäftsbeziehungen zur EU und zu Deutschland ernsthaft schaden. Es gibt schließlich nicht bloß eine Partei, die schon heute etwas zu verlieren hat.

Je weiter der Konflikt eskaliert, desto klarer wird, wie sehr Nord Stream 2 eigentlich benötigt wird. Eben auch, um die Energiesicherheit Europas vor den US-Interessen zu schützen. Möglicherweise werden die USA daher den Kürzeren ziehen in dem Konflikt. Auch wenn der Druck möglicherweise dazu führt, dass einige Beteiligte aufgrund der angedrohten ernsten Konsequenzen doch noch abspringen.

Fragen, die geklärt werden müssen

Die Fragen, die jetzt möglichst schnell von Gazprom und Nord Stream 2 geklärt werden müssen, sind: Wer wird den Bau zu Ende führen. Wann werden die restlichen 150 Kilometer verlegt. Mit diesen Fakten kann Klarheit geschaffen werden, auch was die Finalisierung des Projektes angeht.

Der Rest? Das sind politische Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Spielt Gazprom jetzt jedenfalls seine Karten richtig aus, dürfte es Europa als langfristig sichereren und noch engeren Kunden gewinnen können.

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