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Square-Aktie: Erwartungen für’s 2. Quartal pulverisiert!

Nachdem von der Wirecard-Aktie (WKN: 747206) keine guten Nachrichten mehr zu erwarten sein dürften, müssen Investoren sich nach Alternativen im Payment-Bereich umsehen. Eine Möglichkeit könnte die Square-Aktie (WKN: A143D6) sein.

Das amerikanische Payment-Unternehmen hat am 4. August seine Quartalszahlen vorgelegt und damit viele Bedenken zerstreut. Welche Highlights es im Quartalsbericht zu sehen gab, das erfährst du, wenn du weiterliest!

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Square übertrifft die Analystenerwartungen mühelos

Die Bedenken waren groß, als die Corona-Pandemie im März um die Welt zog und ein Land nach dem nächsten in den Lockdown trieb. Squares ursprüngliches Kerngeschäft ist die Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Einzelhändler – genau die Art von Geschäften, die am meisten unter den Lockdowns litten. Daher fiel die Square-Aktie im Corona-Crash um über 60 %. Offenbar rechneten einige Marktteilnehmer mit langfristigen Auswirkungen auf Squares Wachstum oder sogar mit einer Pleite.

Wer dagegen an Square glaubte, wurde ordentlich belohnt. Vom Tiefpunkt der Krise bis heute (Stand: 6. August 2020) stieg die Square-Aktie um phänomenale 376 %. Nicht ohne Grund, wie die Quartalszahlen gezeigt haben.

Beim Umsatz konnte Square die Analystenerwartungen von 1,13 Milliarden US-Dollar regelrecht pulverisieren, da das Unternehmen ganze 1,92 Milliarden Dollar ablieferte. Das dürfte zwar im Wesentlichen auf die überraschend hohen Bitcoin-Umsätze zurückzuführen sein, die wenig bis gar nichts zum Unternehmensgewinn beitragen. Doch auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie schlug das Unternehmen die Erwartungen von -0,04 Dollar, da Square einen Gewinn von 0,18 Dollar schaffte.

Squares Wachstum setzt sich fort

Wer etwas tiefer geht, findet im Quartalsbericht weitere interessante Neuigkeiten. So konnte das Unternehmen trotz der Corona-Krise im Vorjahresvergleich seinen Bruttogewinn um 28 % steigern – trotz eines zurückgehenden Bezahlvolumens. Der Grund dafür ist die überaus erfolgreiche Mobile-Wallet Cash App, deren Bruttoergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 167 % stieg. Das margenstarke Geschäft mit Services gewinnt bei Square gegenüber der reinen Zahlungsabwicklung immer mehr an Bedeutung, was den Investoren gefallen sollte.

Square bietet Unternehmen auch den Aufbau eines Onlineshops an – ein Angebot, das in der Lockdown-Zeit natürlich besonders beliebt war. Das Online-Bezahlvolumen stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um über 50 %. Besonders erfreulich ist, dass jeder dritte Händler, der von April bis Juni über Square seinen Onlineshop aufbaute, vorher noch kein Square-Kunde war. Wir können ableiten, dass Squares Bemühungen in diesem Bereich keineswegs hinter dem Branchenführer Shopify (WKN: A14TJP) verblassen.

Ein hervorragender Neukundenkanal für Square war außerdem das Paycheck Protection Program (kurz PPP) in den USA. Die US-Regierung griff mit den PPP-Krediten Unternehmen unter die Arme, um trotz wegbrechender Umsätze weiter die Gehälter zahlen zu können. Squares Kleinkredit-Programm Square Capital war einer der Distributionskanäle für die PPP-Kredite und zahlte diese an über 80.000 Unternehmen aus. 60 % dieser Unternehmen waren vorher keine Kunden von Square, was sich nun möglicherweise ändern könnte.

Wie es jetzt weitergeht

Square gab in seiner Quartalsmitteilung auch einige Updates zur Geschäftsentwicklung im Juli. Die gute Nachricht: Das Bezahlvolumen ist zurück auf Wachstumskurs. Das Zahlungsvolumen kletterte im letzten Monat immerhin um 5 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Investoren hier natürlich deutlich mehr gewöhnt sind. Square Capital dürfte für Volatilität in den Ergebnissen sorgen, da es schwer abzusehen ist, ob die von Square gebildete Risikovorsorge für Kreditausfälle zu hoch oder zu niedrig ausfallen wird. Die Cash App gewinnt weiter an Beliebtheit.

Investoren können aus dem zweiten Quartal lernen, dass es das Unternehmen verstanden hat, die Situation trotz aller Widrigkeiten zu seinem Vorteil zu nutzen. Das sollte für die Zukunft optimistisch stimmen.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

Die meisten übersehen, dass es ein skandalfreies Unternehmen aus den Niederlanden gibt, das mit großem Erfolg die Finanzwelt mit seinen stark nachgefragten Dienstleistungen in der Zahlungsabwicklung erobert. Unsere Analysten schätzen seine Zukunftschancen als sehr gut ein. The Motley Fool hat einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Square. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Shopify und Square und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $70 Put auf Square.

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