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Münchener Rück greift an! Jetzt kommt das Wachstum

Die Münchener Rück (WKN: 843002) hat gute Zahlen für das zweite Quartal präsentiert und einmal mehr bewiesen, wie wichtig ein gutes Risikomanagement und eine breite Geschäftsaufstellung ist. Trotz hoher Belastungen ist der Konzern weiterhin profitabel und nutzt die Stärke, um zu wachsen.

Gewinn weniger eingebrochen, als befürchtet

Das Ergebnis des laufenden Jahres ist natürlich stark von der Covid-Situation beeinträchtigt. In der ersten Jahreshälfte beliefen sich die damit verbundenen Kosten für die Münchener Rück auf 1,5 Mrd. Euro. Dennoch konnte ein Nettogewinn von 800 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Der Großteil davon im zweiten Quartal, in dem der Gewinn bei 579 Mio. Euro lag. Das sind immerhin noch 5,71 Euro Gewinn je Aktie. Dennoch liegt das Ergebnis damit um 50 % unter dem Vorjahreswert. Aber in diesen außergewöhnlichen Zeiten ist es für einen Versicherer keine Selbstverständlichkeit, überhaupt einen Gewinn zu erzielen.

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Konkurrent Swiss Re (WKN: A1H81M) beispielsweise hat in der ersten Jahreshälfte einen Verlust in Höhe von 1,1 Mrd. Dollar ausgewiesen. Trotz der enormen Belastungen hat die Münchener Rück sogar noch eine Eigenkapitalrendite von mehr als 7 % erzielt. Im zweiten Quartal lag der Wert sogar schon wieder bei mehr als 10 %.

Steigende Preise nähren Hoffnung auf steigende Gewinne

Die hohen Schäden aus der Covid-Pandemie haben aber für die Versicherungsbranche auch einen Vorteil. Denn inzwischen steigen die Preise für Versicherungen wieder deutlich an. Seit Jahren sind die Preise aufgrund der hohen Liquidität an den Finanzmärkten gesunken oder stagnierten. Das ist der Hauptgrund, weshalb die Münchener Rück in den vergangenen 10 Jahren kaum gewachsen ist. Denn bevor man Kunden zu inakzeptablen Preisen versichert, die also ein hohes Verlustrisiko mit sich bringen, riskiert man lieber einige Jahre der Stagnation, um im Fall steigender Preise bereitzustehen.

In der Erneuerungsrunde im Juli konnte die Münchener Rück beispielsweise um 2,8 % höhere Preise im Rückversicherungsgeschäft durchsetzen. Aufgrund der sich verbessernden Preissituation und der guten Kapitalausstattung hat man die Gelegenheit genutzt und das Geschäft ausgeweitet. Daher ist das Premiumvolumen um 7,6 % gestiegen.

Das dürfte in den kommenden Monaten und vielleicht sogar Jahren zu steigenden Umsätzen und Gewinnen führen. Da man nun in der Lage ist, das Kapital sinnvoll einzusetzen, hat man sich dafür entschieden, das angekündigte Aktienrückkaufprogramm auszusetzen. Die Münchener Rück kauft seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr eigene Aktien im Umfang von meist 1 Mrd. Euro pro Jahr zurück. Nur in Jahren mit hohem Schadensaufkommen, also fallenden Gewinnen, wurde darauf verzichtet.

Verzicht auf Aktienrückkäufe, um das Geld für Wachstum zu nutzen

Die Dividende soll dagegen nicht darunter leiden. Ganz im Gegenteil ist die Münchener Rück fest entschlossen, die Auszahlung in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Im nächsten Jahr ist aber erst mal mit einer gleichbleibenden Dividende zu rechnen. Zumindest wäre auch das ein typisches Verhalten aus vergangenen Jahren mit hohen Kosten aus Naturkatastrophen und anderen Schäden. In solchen Jahren wurde die Ausschüttung stets auf dem Niveau des Vorjahres beibehalten. Eine Kürzung der Dividende ist nur in einer besonders bedrohlichen Situation vorstellbar. Denn die hervorragende Historie von mehr als 50 Jahren ohne Dividendenkürzung möchte man sicher nicht gefährden.

Für die Aktionäre bedeutet das also, dass man sich um die Dividende keine Sorgen machen muss und es in den kommenden Jahren wohl endlich wieder steigende Gewinne geben wird. In Kombination mit den Aktienrückkäufen dürfte das dem Aktienkurs neuen Schwung verleihen.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien der Münchener Rückversicherung. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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