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Gazprom-Aktie & Nord Stream 2: Kommt eine friedliche Einigung?

Foto: Gazprom

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) wird medial noch immer von einem Thema beherrscht: Nord Stream 2. Der Bau der Pipeline, der Protest und jede politische Diskussion können zu kleineren Bewegungen bei der Aktie führen. Insbesondere wenn US-Präsident Trump oder einer seiner Vertreter den Ton verschärfen, führt das manchmal zur Volatilität.

Es scheint sich jedoch abzuzeichnen, dass das heftige Säbelrasseln im Endeffekt kaum etwas auslösen dürfte: Die Pipeline steht kurz vor der Fertigstellung. Deutschland und die EU dürften inzwischen demonstrativ eher hinter Russland stehen. Der Bau der Pipeline selbst obliegt jetzt Russland selbst. Aspekte, die die Fertigstellung kaum verhindern dürften.

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Jetzt hat sich die deutsche Regierung jedoch erneut bezüglich dieses Themas gemeldet und zumindest weiterhin eine friedliche Einigung in Aussicht gestellt. Schauen wir im Folgenden einmal, was wir wissen müssen. Sowie, warum eine solche eigentlich nicht wahrscheinlich ist.

Der Wirtschaftsminister spricht!

Genauer gesagt ist es Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewesen, der eine friedliche Lösung in Aussicht stellen möchte. Das hat der Minister zumindest über die Deutsche Presse-Agentur bekannt geben lassen.

Demnach hoffe man einerseits, dass es nicht zu den angekündigten Sanktionen kommen werde, wie aus dem besagten Artikel hervorgeht. Man sei vonseiten der Bundesregierung einig darüber, dass man offen für Gespräche bleibe, um eine Eskalation womöglich noch zu verhindern.

Andererseits sprach man allerdings auch mahnende Worte aus: So erwarte man, dass sich alle Beteiligten (oder, meine Anmerkung, eben auch Nichtbeteiligten, die USA haben mit dem Bau ja eigentlich nichts zu tun) an das Völkerrecht halten. Damit scheint Altmaier auf die womöglich illegitimen Angriffe gegen Behörden anzuspielen. Die USA haben hier wohl eine Grenze überschritten.

Ferner gebe es eigentlich keinerlei Gründe für Sanktionen vonseiten der USA. Deutschland errichte derzeit Terminals, wo Flüssiggas aus den USA anlanden und verkauft werden könne. Allerdings, und auch das ist klar: Donald Trump und die US-Regierung dürfte diese Meinung kaum interessieren.

Wenig Aussicht auf Beschwichtigung?

Wenn du mich fragst, dürfte die Aussicht auf eine ernsthafte Deeskalation oder das Funktionieren beschwichtigender Worte relativ gering sein. Die USA haben mit ihrer bisherigen Gangart schließlich die Marschrichtung erklärt. Offen für Argumente ist insbesondere Donald Trump bis jetzt eigentlich noch nie gewesen. Hier dürfte kaum Aussicht auf Besserung bestehen.

Hinzu kommt, dass der Wahlkampf begonnen hat. Nord Stream 2 beziehungsweise das Verhindern des Projektes könnte daher ein Prestige-Kampf für US-Präsident Trump sein. Selbst wenn der jetzige Präsident den Bau nicht verhindern kann, so dürfte seine Rhetorik hier zumindest hart bleiben. Das ist es schließlich, wofür Anhänger den Politiker bisweilen feiern.

Im Endeffekt wiederhole ich jedoch gerne das, was ich einleitend bereits gesagt habe: Deutschland, die EU und Russland dürften dadurch nur noch enger zusammenrücken. Der Bau kann durch die Übernahme der Fertigstellung durch Russland selbst kaum noch verhindert werden. An der Ausgangslage ändert sich daher eigentlich relativ wenig.

Gut gemeinte Worte, aber …

Die Worte von Wirtschaftsminister Peter Altmaier dürften daher gut gemeint gewesen sein. Doch ich denke: Dem Minister wird eigentlich selbst klar gewesen sein, dass diese Aussagen eher wirkungslos verpuffen. Trump ist der falsche Adressat. Insbesondere im US-Wahlkampf. Eine diplomatische Lösung scheint daher eher ausgeschlossen zu sein. Für die Gazprom-Aktie könnte das weitere Volatilität bedeuten. Aber, wie gesagt: Im Endeffekt ist das bloß Säbelrasseln.

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