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So gefährden Dividendenaktien dein Vermögen

Für viele Anleger sind Dividendenaktien die erste Wahl. Die Aussicht auf eine regelmäßige Auszahlung wird häufig als eine Art Absicherung gegen Kursschwankungen gesehen. Der Fokus auf eine hohe Dividendenrendite kann aber auch nach hinten losgehen. Bei der Auswahl der Aktien sollte man besser sehr genau hinsehen, damit einen keine bösen Überraschungen erwarten.

1. Vorsicht vor Dividendenaktien mit Renditen jenseits von 5 %

Stößt man bei der Suche nach einer Aktie auf eine Dividendenrendite von 5 % oder mehr, sollten alle Alarmglocken läuten. Die 5 % klingen erst mal sehr verlockend. Gerade in der aktuellen Zeit niedriger Zinsen, in der man auf Staatsanleihen praktisch keine Rendite mehr bekommt, oder sogar noch draufzahlt und auch auf Tagesgeld kein Verlass mehr ist. Aber in den meisten Fällen hat die Traumrendite einen Haken.

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Ein aktuelles Beispiel ist die Daimler-Aktie (WKN: 710000). Die Daimler-Dividende hat vor knapp zwei Jahren ihren Zenit überschritten. Damals wurden 3,65 Euro je Anteilsschein ausgezahlt. Gleichzeitig war die Aktie noch deutlich teurer als heute. In der Spitze mussten mehr als 70 Euro je Anteilsschein hingelegt werden. Die Dividendenrendite lag damit bei etwa 5 %.

Ein Jahr später musste man die Ausschüttung bereits auf 3,25 Euro anpassen. Das war sicherlich noch zu verschmerzen, aber dass die Senkung noch nicht weit genug ging, konnte man schon am Aktienkurs ablesen. Anfang des Jahres musste man je Aktie noch knapp 50 Euro bezahlen. Eine Dividende von 3,25 Euro bedeutet bei dem Kurs immer noch eine Rendite von 6,5 %. Das wäre bei einem Autohersteller nun wirklich zu schön, um wahr zu sein. Inzwischen wurde die Dividende auf nur noch 0,90 Euro zusammengestrichen.

In diesem Fall konnte man also allein am Aktienkurs ablesen, dass die Märkte skeptisch waren, was die Zukunft des Konzerns und vielleicht auch der Dividende angeht.

2. Langjährige Dividendenzahlungen sind ein gutes Zeichen

Aber wie findet man dann eine sichere Dividende?

Ein guter erster Indikator ist eine einwandfreie Historie. Hat das Unternehmen die Dividende in den letzten Jahren kontinuierlich angehoben? Musste die Dividende zwischendurch gesenkt werden? Wie lange wird schon eine Dividende gezahlt?

All diese Fragen können dabei helfen, solide Dividendenaktien zu finden. Wenn wir auf das Beispiel Daimler zurückkommen, finden sich in den letzten 20 Jahren mehrere Makel. Mindestens viermal musste die Dividende gegenüber dem Vorjahreswert gekürzt werden und in einem Jahr sind die Aktionäre sogar komplett leer ausgegangen. Von Kontinuität also keine Spur.

3. Hohe Ausschüttungsquoten sind ein schlechtes Zeichen

Doch auch Unternehmen mit der besten Ausschüttungshistorie können sich in Probleme manövrieren. Eine weitere hilfreiche Kennzahl ist deshalb die Ausschüttungsquote. Generell sollte die Dividende eines profitablen, wachsenden Unternehmens verhältnismäßig niedrig sein, sagen wir im Bereich von 30 % des Jahresgewinns. Ist das Unternehmen profitabel und kann das Kapital sinnvoll für weiteres profitables Wachstum einsetzen, macht es schließlich keinen Sinn, das Kapital stattdessen an die Aktionäre auszuzahlen.

Zahlt das Unternehmen dauerhaft mehr als 50 % der Gewinne aus, ist das häufig ein schlechtes Zeichen. Liegt die Ausschüttungsquote einer Dividendenaktie derart hoch, ist die Anfälligkeit für Rückschläge groß. Insbesondere bei Unternehmen in zyklischen Branchen ist die Kürzung da nicht mehr weit. Leider fühlt sich das Management häufig dazu verpflichtet, aufgrund vergangener Anhebungen diese Tradition fortzuführen. Das führt aber früher oder später in vielen Fällen ins Verderben und bringt das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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