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ETF-Risiko Nr. 1: Warum teuer kaufen doppelt tragisch ist

Das eine oder andere Risiko muss man auch mit einem ETF (börsengehandelten Fonds) verkraften können. Nichts ist umsonst! Auch wenn man das wohl beste passive Anlagevehikel hält, das die Menschheit je hervorgebracht hat.

Bei der Sondierung potenzieller Risiken gilt es einiges zu beachten. Kostenstruktur, Währungsrisiken, Fondsvolumen. Alles kann potenziell gefährlich werden.

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Doch eine Sache gerät gerne unter die Räder: der Kaufpreis. Natürlich weiß jeder, dass man besser günstig kauft und teuer verkauft. So läuft das Spiel nun mal. Doch viele wissen nicht, dass teuer kaufen gleich doppelt tragisch ist. Das ETF-Risiko Nr. 1 zeigt seine Zähne erst, wenn es längst zu spät ist!

In Wahrheit ist alles viel schlimmer als gedacht

Wer ärgert sich nicht über einen blitzartigen Börsencrash? Wie aus heiterem Himmel hat der DAX-ETF des Vertrauens plötzlich ein rotes Minus vor der Bewertung. Im schlimmsten Fall gleich zweistellig.

In solchen Momenten weiß man genau zwei Dinge:

  1. Ich habe zu teuer gekauft.
  2. Der Verlust ist so lange nicht realisiert, wie ich nicht verkaufe.

An Punkt 1 kann man im Nachhinein kaum etwas ändern. Punkt 2 wirkt da schon beruhigender. Insbesondere bei Index-ETFs kann man auf eine lange Historie von Erholungen zurückblicken. Wer nur lange genug wartet, kommt irgendwann wieder auf 0. Das ETF-Risiko Totalverlust ist historisch betrachtet eher handzahm.

Doch wie lange eine solche Erholung dauert, hängt in hohem Maße davon ab, wie teuer gekauft wurde. Kurz gesagt: Je tiefer der Fall, desto höher der Wiederaufstieg. In Wahrheit ist es sogar noch viel schlimmer.

Mit dem ETF-Risiko Nr. 1 ist nicht zu spaßen

Die Kurse schwanken täglich. Das ist eine Realität, der man sich insbesondere am Aktienmarkt stellen muss.

Doch nicht jede kleine Tagesschwankung ist gleich ein gefährliches ETF-Risiko oder gar der Tod des Portfolios. Ein paar Prozent hier, ein paar Prozent da – das ist schnell ausgeglichen!

Brenzlig wird es vor allem dann, wenn man so teuer gekauft hat, dass tiefe zweistellige Verluste möglich sind. Die folgende Tabelle veranschaulicht das Problem:

Verlust Break-Even
10 % 11,11 %
20 % 25 %
30 % 42,86 %
40 % 66,67 %
50 % 100 %
60 % 150 %
70 % 233,34 %
80 % 400 %
90 % 900 %

Ein Verlust von 70 % und mehr? Bei ETFs? Ja, auch bei einem DAX-ETF hat es schon Abstürze von 70 % oder mehr gegeben. Das ist natürlich bitter. Nach solchen Ereignissen ist das Depot um zwei Drittel schlanker.

Wer teuer kauft, muss eben länger warten, bis der Break-Even erreicht ist. Wer viel Zeit hat, sieht das sicher nicht als ETF-Risiko Nr. 1.

Bei richtig tiefen Abstürzen kann eine Erholung allerdings um ein Vielfaches länger dauern, als man zunächst vermutet. Schon bei einem Absturz von 50 % muss sich der Kurs verdoppeln, um den Break-Even zu erreichen. Zum Vergleich: An einer Rendite von 100 % hat der DAX die letzten zehn Jahre gewerkelt (Stand: 03.08.2020).

Bei extrem tiefen Abstürzen wird es richtig schwierig. Ein Absturz von 80 % erfordert eine Rendite von 400 % für den Break-Even. Da kann man lange warten!

Erst denken, dann kaufen

Die Versuchung ist groß. Jetzt schnell noch 1.000, 10.000 oder gar 100.000 Euro in einen ETF investieren und langfristig reich werden.

Das ist im Prinzip keine schlechte Idee. Vor allem in Zeiten, wo es an der Zinsfront wenig zu holen gibt.

Doch Vorsicht! Wer zu jedem beliebigen Zeitpunkt und ohne groß nachzudenken kauft, kann sich mit einem ETF langfristig ein unterschätztes Risiko ins Haus holen. Wer hat die Nerven, um auf 400 % Rendite zu warten, nur um wieder auf 0 zu kommen? Sicher die wenigsten!

Gut. Nicht zu teuer kaufen. Das klingt vernünftig. Doch auch das ist eher Kunst als Handwerk. Rendite bekommt man nie geschenkt! Auch nicht mit einem ETF.

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